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(de) France, Monde Libertaire - 8. März und der Frühling der Dichter (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Mon, 13 Apr 2026 07:35:37 +0300


Eine außergewöhnliche Lesung von Texten und Gedichten über Mut, Freiheit und den Iran anlässlich des Internationalen Frauentags, Sonntag, 8. März 2026. - Als Auftakt zum Frühling der Dichter 2026, im Anschluss an die letzte Aufführung von Cynthia Fleurys *Das Ende des Mutes* im Théâtre de l'Atelier, wirkten mehrere Schauspielerinnen und ein Schauspieler, begleitet von Cynthia Fleury, an einer bemerkenswerten Lesung von Texten und Gedichten mit, die Mut, Freiheit und den Iran thematisierten. - Sie saßen schlicht auf Stühlen auf einer leeren Bühne, ohne jegliche Dekoration oder Musik. Nur ihre Stimmen erklangen und trugen kraftvolle und leuchtende Texte vor. - Welch ein schöner Beruf, Schauspieler zu sein! Die Künstler gaben ihre Identität nicht preis, als wollten sie sich ganz den ihnen so wichtigen Texten hingeben.

Darunter befanden sich viele, und wir entdeckten oder wiederentdeckten folgende:

Mehrere Texte von Fatou Diome. Sie beehrte das Publikum am Ende der Lesung mit ihrer Anwesenheit und trug ihr Gedicht "Schwergewichte gegen Federgewichte" mit unverhohlenem Witz vor, der die Machthabenden verhöhnte.

Gisèle Halimis Werk war natürlich präsent, dank eines Auszugs aus "Eine wilde Freiheit", gelesen von Nathalie Dessay.

Ein wahrhaft bewegender Auszug aus dem Roman "Badjens" von Delphine Minoui über den friedlichen Aufstand iranischer Frauen und Mädchen wurde von Sophie Guillemin gelesen.

Charlotte Delbos Gedicht "Gebete an die Lebenden, ihnen zu vergeben, dass sie leben", leise und ohne Betonung von Louis Pencreac'h vorgetragen, war eine willkommene Bereicherung.

Eine junge, sanfte und so feinfühlige Stimme, die Zoé Adjani gehörte, hallte durch die Gedichte von Marianne Cztzaras' *Sauver son rêve* (Ihren Traum retten) und Louise Duprés *Exercices de joie* (Übungen der Freude).

Lasst uns anerkennen, dass wir Mut brauchen und dass keine Stimme, die die Feder derer erhebt, die für die Freiheit kämpfen, ins Leere spricht. Diese Stimmen sind Teil unseres gemeinsamen Atems, lebensnotwendig.

Evelyne Trân
9. März 2026

Im Théâtre de l'Atelier, Place Charles Dullin, 75018 Paris.

https://monde-libertaire.net/?articlen=8879
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