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(de) France, UCL AL #325 - Antipatriarchat, 8. März: Streik zu Hause und am Arbeitsplatz (ca, en, it, fr, pt)[maschinelle Übersetzung]

Date Mon, 18 Apr 2022 08:31:01 +0300


In diesem Jahr hat der 8. März, der internationale Kampftag für die Rechte der Frau, einen besonderen Charakter. Zwischen Streikaufrufen, Anklagen von Sexismus und sexueller Gewalt und dem Aufstieg der extremen Rechten ist dieser Tag Teil eines Kontextes der Mobilisierung gegen Ungleichheiten und soziale Gewalt. ---- Die überwiegende Mehrheit der Hausarbeit wird weiterhin von Frauen verrichtet, und die Aufgabenverteilung innerhalb des Paares bleibt sehr geschlechtsspezifisch. Eines der kämpferischen Anliegen des Feminismus ist es daher, die Beziehungen zwischen Männern und Frauen aus dem privaten Rahmen herauszuholen, das Gefühl zu brechen, dass die erlebten Ausbeutungssituationen innerhalb des heterosexuellen Paares etwas Persönliches, Individuelles sind. Und von dort aus das Kollektiv zu schaffen. Dies ermöglichen zum Beispiel Frauenselbsthilfegruppen, die von den Erfahrungen der einzelnen ausgehen und diese in Bezug auf ein gesamtgesellschaftlich strukturierendes Herrschaftsverhältnis relativieren. Der Streik, wie auch der vom 8. März, ist eine weitere Möglichkeit, den politischen Aspekt der Privatwirtschaft zu unterstreichen: An diesem Tag waren der Konsumstreik (keine Einkäufe zu erledigen) und der Pflegestreik (keine Hausarbeit zu versorgen, keine Kinder bzw zu pflegende ältere Menschen).

8. März,
schließe dich dem schwarz-violetten Pol an
bei Demonstrationen!
UCL-Treffen in Paris: um 13:30 Uhr am Gare du Nord, rue de Dunkerque
Beendigung der Allianz zwischen Kapitalismus und Patriarchat
Die Pandemie hat weltweit gezeigt, dass viele feminisierte Berufe für das Leben in der Gesellschaft unerlässlich sind, und zwar nicht nur in Zeiten der Gesundheitskrise. Grundlegende Sektoren, hauptsächlich von Frauen ausgeübt, aber wenig anerkannt und abgewertet. Raubbau resultiert aus der Allianz von Patriarchat und Kapitalismus.

Die Hälfte der 14 Millionen weiblichen Erwerbstätigen in Frankreich konzentriert sich auf 10 Berufe, deren Merkmale mit der Pflege und dem Dienst an anderen verbunden sind (Haushaltshilfe, Pflegekraft, Reinigungskraft usw.). Ihr gemeinsamer Punkt: Prekarität, niedrige Löhne und Arbeitgeberbrutalität. Vereinigung ist ein Imperativ, und wenn unsere Vereinigung unsere Stärke ist, vervielfacht unsere Organisation sie. Deshalb ist unser Platz in den Klassengewerkschaften. Die Gewerkschaftsbildung ist ein Werkzeug, um sich gegen Ausbeutung und gegen diese Macho-Welt zu wehren, und eine Hoffnung, sie zu ändern. Ohne die Arbeiter kann der gewerkschaftliche Kampf nicht gewinnen. Aber ohne ihn wäre nichts möglich, um unsere Situation zu ändern. Wie gestern haben sich unsere gewerkschaftlich organisierten Ältesten in feministischen Gewerkschaftskomitees organisiert, lasst uns unseren Platz in den Gewerkschaften einnehmen, lasst uns etwas wagen, lasst uns handeln, föderieren!

In unserem Gewerkschaftswesen werden unsere Berufe noch zu oft abgewertet. Denn dort herrscht immer noch die Macho-Kultur vor, die ein Minderwertigkeitsgefühl der gewerkschaftlich organisierten Frauen aufrechterhält. Weil es die Realitäten unserer Berufe und die freie Arbeit, die wir in der Familie leisten, nicht berücksichtigt. Unser Kampfgewerkschaftswesen hat sich nicht vollständig von der patriarchalischen Ideologie gelöst. Kein Todesfall. Indem wir uns massiv gewerkschaftlich organisieren, werden wir diese Situation ändern. Und bald werden wir die große Angst der Kapitalisten und des Staates sehen, die uns unterdrücken.

Niemand wird uns an unserer Stelle befreien, weder zu Hause, noch in der Gesellschaft, noch bei der Arbeit. Organisieren wir uns, organisieren wir uns gewerkschaftlich. Lasst uns alle am 8. März streiken, um unsere Ausbeutung und unsere Selbstausbeutung zu beenden.

Die Anti-Patriarchat-Kommission der UCL

https://www.unioncommunistelibertaire.org/?8-mars-En-greve-a-la-maison-et-au-travail
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