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(de) Internationale anarchistische Erklärung: 85 Jahre nach der Spanischen Revolution!

Date Sat, 24 Jul 2021 09:37:42 +0300


Anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns der sozialen Revolution in Spanien haben wir gemeinsam mit befreundeten anarchistischen Organisationen aus aller Welt eine Erklärung verfasst. Sie stellt dar, wie sich die soziale Revolution vollzog und vor welche Probleme die anarchistische Bewegung Spaniens gestellt wurde. Sie versucht auch, aus einer plattformistischen und especifistischen Perspektive Lehren zu ziehen aus den Ereignissen, die dem Juli 1936 nachfolgten und bekräftigt die Notwendigkeit spezifischer anarchistischer Organisierung, in der revolutionären Situation ebenso wie in der vorhergehenden Periode. Wir denken, es ist ein sehr lesenswerter Text geworden und freuen uns, wenn ihr ihn teilt! Auf Anarkismo.net findet ihr wie immer auch Versionen in anderen Sprachen. Viel Spaß beim Lesen!

INTERNATIONALE ANARCHISTISCHE ERKLÄRUNG: 85 JAHRE NACH DER SPANISCHEN REVOLUTION, IHRE LEHREN UND IHR VERMÄCHTNIS

Am 19. Juli 1936 errang das spanische Proletariat einen historischen Sieg gegen einen Militärputsch, der sich gegen die Regierung und die spanische Republik wendete. Der Putsch war eine Verschwörung auf ziviler und militärischer Ebene, die von allen reaktionären Sektoren der Gesellschaft (Kirche, Monarchist:innen, Falangist:innen, Konservativen, Grundbesitzern oder Industriellen) unterstützt und von rechten Bankiers finanziert wurde und sogar Rückendeckung von Mussolinis Italien erhielt.

Angesichts dieses gut organisierten Komplotts zum Sturz einer Regierung gab es nur eine Handvoll loyaler Militäroffiziere und fragwürdige Kräfte, die Recht und Ordnung aufrecht erhalten wollten. Doch die einfachen Menschen verstanden ihre historische Rolle perfekt und übertrafen jede Vorahnung von Widerstand. Die proletarischen Massen übernahmen ganze Städte wie Barcelona, Madrid, Gijón, San Sebastián und Valencia.

Die Niederlage dieses Putsches führte zu einem ausgewachsenen Bürgerkrieg, da das Militär in einigen Städten und Regionen (Navarra, Kastilien, Sevilla, Cordoba, Cadiz oder Galicien) triumphiert hatte. Sie hatten die Kolonialarmee aus Afrika und die Unterstützung der faschistischen Mächte aus Deutschland und Italien. Der Sieg Francos wurde dank internationaler Hilfe zementiert. Aber trotzdem dauerte der Krieg 33 Monate.

Infolge des Putsches brach der republikanische Staat zusammen. Die Stärke der Kräfte der Arbeiter:innenklasse war so groß, dass sich der Widerstand in eine ausgewachsene soziale Revolution verwandelte. Diese Revolution wurde von den Kräften angeführt, die in der anarchosyndikalistischen Massengewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), in der Federación Anarquista Ibérica (FAI), in den anarchistischen Frauenverbänden Mujeres Libres, in der anarchistischen Jugendorganisation Federación Ibérica de Juventudes Libertarias (FIJL) und in geringerem Maße in der trotzkistisch-orientierten Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM) organisiert waren. Aber es muss anerkannt werden, dass die Revolution die Basis aller Parteien betraf, deren einfache Leute ebenfalls an dem revolutionären Klima teilnahmen.

Die Arbeiter:innenkräfte bildeten Milizen und rüsteten sich mit den Waffen aus, die sie aus den Kasernen mitgenommen hatten. Die revolutionäre Bewegung schlug die faschistischen Militärkolonnen zurück und schuf eine ganze Armee von Milizen, die im Wesentlichen von den Gewerkschaften, den politischen Organisationen und den Gemeinden finanziert wurden. Im Laufe der Zeit schuf die Zentralregierung eine Volksarmee mit dem Ziel, dem Feind mit eigenen Waffen zu antworten. Diese Armee war jedoch darauf ausgerichtet, den revolutionären Geist der Milizen, der authentischen "Bevölkerung in Waffen", zu beschwichtigen und in einen konventionellen Krieg zu kanalisieren.

Die Revolution hatte mit der Beschlagnahmung von Betrieben und Land begonnen, deren Besitzer ins Ausland geflohen waren. Die Arbeiter:innenklasse nahm sich die Produktionsmittel und setzte sie dank der Gewerkschaften in Bewegung. So kam es innerhalb weniger Wochen zu zahlreichen Enteignungen, die zu Kollektivierungen von Fabriken und Feldern führten. Dank dieser Revolution wurde aus dem Nichts eine Kriegsindustrie geschaffen. Später wurden diese Kollektive in einem Versuch zusammengefasst, die gesamte Wirtschaft zu vergesellschaften, was aufgrund der Reaktion der Regierung und dem Aufkommen konterrevolutionärer Kräfte (insbesondere der Kommunistischen Partei), die dies verhinderten, nicht vollendet werden konnte. Millionen von Menschen beteiligten sich an dem revolutionären Prozess.

Beispiele für den Aufbau der sozialen Revolution von unten sind: die bäuerlichen Kollektivierungen durch die Rückgewinnung des Eigentums und die kommunale Bewirtschaftung des Bodens; die Kollektivierungen in der Industrie und im Dienstleistungsbereich auf der Grundlage der Selbstverwaltung und der Planung der Arbeiter:innen durch die Gewerkschaftsverbände; die fast vollständige Einschulung der Kinder und Jugendlichen und die Einführung einer Pädagogik, die auf den Prinzipien von Ferrer y Guardia und der rationalistischen und freiheitlichen Pädagogik beruht; die Verbesserung der Lebensbedingungen (Wohnung, Gesundheit, Grundversorgung, usw.) der Bevölkerung; die Verkündung von Normen, die den gemeinsamen Schulunterricht für Kinder unterschiedlicher Geschlechter, den freien und kostenlosen Schwangerschaftsabbruch, freie Vereinigungen der Menschen usw. festlegten.
Der iberische Anarchismus und Anarchosyndikalismus hat es geschafft, die Ideen und Vorschläge, die sie ausgearbeitet haben und für die sie jahrzehntelang gekämpft, sich organisiert und eine harte Repression erlitten haben, monatelang in die Praxis umzusetzen - ein Beispiel dafür, was die Schaffung der Macht von unten bedeutet.

Wir möchten auch daran erinnern, dass Rojava am 19. Juli 2012 seine Autonomie vom syrischen Staat erklärt hat. Die kurdische Autonomie ist auch ein revolutionärer Prozess, eine mächtige Fackel, die im Nahen Osten entzündet wurde und wird. Ihr Kampf in den 9 Jahren der Autonomie war geprägt durch den Krieg gegen eine Vielzahl von Feinden: gegen die Kräfte des syrischen Staates, gegen die islamistischen Banden von Al Nusra, IS oder gegen den türkischen Staat. Angesichts all dieser Feinde hat es die Revolution von Rojava geschafft, Widerstand zu leisten und ein autonomes Gebiet inmitten einer von autoritären Regimen unterdrückten Region zu festigen. Wir können nur in voller Solidarität mit diesem Kampf sein.

Der 19. Juli stellt den Sieg der Menschen gegen eine militarisierte und gut vorbereitete Reaktion dar. Er erinnert uns daran, dass ein Sieg möglich ist. Diese Utopie kann in die Praxis umgesetzt werden. Er unterstreicht unsere Stärke, wenn wir uns organisieren, um zu gewinnen. Er steht auch für die ewige Bedrohung durch imperialistische und reaktionäre Interventionen der globalen Mächte, die nicht zögern werden, jeden transformativen Prozess zu zerschlagen. Dafür ist internationalistische Solidarität und die Ausweitung dieser revolutionären Prozesse auf andere Orte grundlegend.

EINIGE LEKTIONEN AUS DER SPANISCHEN REVOLUTION

An erster Stelle könnten wir auf die Notwendigkeit des Protagonismus der Arbeiter:innenklasse (gemeint ist, dass die Arbeiter:innenklasse selbst den revolutionären Wandel anführt und vorantreibt, keine Partei) und der vorangegangenen Prozesse des Aufbaus dieses Protagonismus hinweisen, auf das, was wir Macht von unten nennen und was nicht mehr und nicht weniger ist, als dass die einfachen Menschen, die unterdrückten Klassen, die die Lösung aller Probleme und sozialen Fragen in die Hand nehmen, einschließlich des Kampfes, einen Staatsstreich wie den von Franco zu verhindern.
Es war in Barcelona und im weiteren Sinne in Katalonien, wo die Arbeiter:innenklasse die Straßen eroberte, die Kasernen einnahm und die Reaktion besiegte, alles auf organisierte und geplante Weise, unter Anwendung eines hohen und komplexen Niveaus direkter Aktion mit den Verteidigungskomitees der CNT, und den faschistischen Aufstand besiegte. Die gesammelte Erfahrung von Straßenkampf- und Aktionsgruppen kam am 19. Juli in ihrer ganzen Pracht zum Ausdruck. Barcelona und Katalonien waren in den Händen der katalanischen Arbeiter:innenklasse und der Bäuer:innen.
Doch schon hier zeigten sich die ersten Probleme und Grenzen in einem nicht einfachen Prozess, der wie alle revolutionären Prozesse alles andere als idyllisch ist.
In Barcelona und in Katalonien wurde eine Art Doppelmacht installiert, wobei die Generalitat als Staatsmacht bestehen blieb und das Komitee der antifaschistischen Milizen und die Kollektive als von der libertären Bewegung inspirierte Organisationsformen auftrateninstalliert, das es schaffte, praktisch die gesamte Wirtschaft zu kollektivieren, wie es auf dem Kongress der CNT in Saragossa beschlossen worden war. Mit der sozialen Stärke und dem Sieg in der Hand erlaubten die CNT und die Aktionsgruppen der FAI die Aufrechterhaltung der staatlichen Organe, die später gegen die Revolution arbeiten sollten. Sie wollten die anarchistische Vorherrschaft - auch wenn sie in der Mehrheit waren - nicht durchsetzen, aber andererseits öffneten sie damit den Manövern der Kommunistischen Partei und der Intervention der Sowjetunion Tür und Tor.

In diesem Sinne können wir zwei Aspekte hervorheben: Der erste bestand darin, das Erstarken der Kräfte zu ermöglichen, die nicht für einen revolutionären Prozess waren, sondern für die Aufrechterhaltung der Republik als Regierungsform. Dieser Aspekt hatte seinen Höhepunkt in den Zusammenstößen der Mai-Ereignisse von 1937, in denen die von Kommunist:innen und Republikaner:innen angetriebene Konterrevolution die pro-revolutionären Kräfte politisch besiegte.
Zweitens gab der Sieg einen größeren Spielraum, um bei der Konkretisierung der Strukturen von unten voranzukommen, die den Staat vollständig verdrängen und die Erprobung neuer Formen der Selbstverwaltung und des Föderalismus in einem fortgeschrittenen Stadium ermöglichen würden. In diesem Sinne war der Slogan des Anarchismus, dass "Krieg und Revolution untrennbar sind", absolut richtig. Für Millionen von Menschen war die Revolution eine wesentliche Frage, für die es zu kämpfen galt. Wie auf dem Kongress der CNT in Saragossa beschlossen, wurde praktisch die gesamte katalanische Wirtschaft kollektiviert. Aber sobald die Republik diese Revolution beendete, sank die Moral in der gesamten Bevölkerung zutiefst. Der Krieg hatte sich auf Schlachten zwischen den beiden gegnerischen Armeen reduziert. Die Hoffnungen der Menschen beruhten damals auf dem bloßen Überleben inmitten wachsender Niedergeschlagenheit: im Hinterland Hungersnöte und staatliche Repressionen, an der Front militärische Niederlagen.

Das zentrale Dilemma, mit dem sich der spanische Anarchismus mitten in der Revolution auseinandersetzen musste, war der Eintritt in die Regierung der Republik. Man kann über die Richtigkeit oder das Gegenteil dieser Entscheidung, die gegen die Prinzipien unserer Ideologie verstößt, debattieren, aber man muss berücksichtigen, dass sie unter widrigen Bedingungen in verschiedenen Aspekten (fehlende Bewaffnung, fehlende internationale Unterstützung) und inmitten einer völlig beispiellosen Situation getroffen wurde, wo die Stärke der anarchistischen Organisationen in verschiedenen Gebieten Spaniens variierte.

Das Hauptdefizit des spanischen Anarchismus auf diesem Gebiet war das Fehlen einer politischen Organisation, die eine eigene Strategie und eigene Vorschläge für eine solch beispiellose und schwierige Situation hatte, und nicht an die Strategien anderer politischer Kräfte gebunden war. Zweifellos musste vieles vereinbart werden, aber es ist immer besser, dies aus eigenem Antrieb und mit eigenen Kräften zu tun.

Die Tatsache, dass der Anarchismus in Spanien nicht politisch organisiert war, wirkte sich auch auf dem Gebiet des Krieges und der direkten Aktion aus, da auf dieser Ebene andere Formen der Milizorganisation und komplexere Ebenen hätten erprobt werden können (in der Tat gab es mehrere Vorschläge in diesem Sinne), ohne in eine vollständige staatliche Militarisierung zu verfallen, die die Kontrolle darüber dem Staat (und demjenigen, der die Regierung kontrollierte, mit zunehmendem Gewicht der Kommunistischen Partei) und in der Tat der Sowjetunion gab.

Es liegt uns fern zu sagen, was hätte getan werden müssten. Dort haben einfache Menschen gekämpft und ihr Leben gegeben, unsere Geschwister im Geiste, die sich dem Faschismus mit ungeheurem Mut entgegengestellt haben. Der revolutionäre Prozess war das Produkt der Anhäufung von Kämpfen der spanischen Arbeiter:innenklasse vor 1936. Deportationen und Gefängnisstrafen für Aktivist:innen waren an der Tagesordnung, aber auch die Atmosphäre von Debatten und Aktionen, die unter den einfachen Menschen herrschte und die verschiedenen Ebenen der direkten Aktion, die sich täglich entwickelten, waren außergewöhnlich. Gruppen wie "Los Solidarios" (die 1936 "Nosotros" hieß und über das lokale Verteidigungskomitee die führende Gruppe des proletarischen Aufstandes vom 19. Juli in Barcelona war) waren in Lateinamerika dabei, diesen Prozess zu finanzieren, der sich schon seit Jahren abzeichnete. Dabei hätte die Existenz einer spezifischen anarchistischen politischen Organisation für eine klare Orientierung auf allen Ebenen des Kampfes gesorgt und es ermöglicht, die Debatten, die innerhalb der anarchistischen Bewegung stattfanden, auf eine andere Art zu verarbeiten. Und außerdem war der Anarchismus nicht die einzige existierende Kraft; andere Kräfte spielten und hatten ihre politischen Projekte und ihre Verbündeten.

Während sich der spanische Anarchismus an die schwierige Situation, in der er sich befand, anpasste und ein Programm der antifaschistischen Einheit verabschiedete, entstanden andere revolutionäre Oppositionsgruppen, wie "Los Amigos de Durruti" (Die Freunde von Durruti). Ihr Vorschlag im Mai 1937 für "ein Programm und Gewehre", der eine revolutionäre Junta zur Machtübernahme in den Raum stellte, war ein Beweis für die Notwendigkeit einer (spezifischen) politischen Organisation, die wir angedeutet haben.

Für uns ist die spezifische politische Organisation entscheidend, vor allem in einem Prozess der revolutionären Veränderung. Unsere Organisation ist keine Vorhutorganisation, sie geht den Menschen nicht voraus und führt sie. Im Gegenteil, es ist ein kleiner Motor, der die Massenorganisationen antreibt, der hilft, der die Menschen antreibt, die Erschaffer:innen ihres Schicksals zu sein, und der zusammen mit den Menschen vorwärts geht, mit ihren Problemen und Grenzen, aber auch mit dem, was die Menschen zu bauen imstande ist.

Deshalb sprechen wir politisch organisierten Anarchist:innen von einem noch nie dagewesenen Machtbegriff. Wir verstehen Macht als die Handlungsfähigkeit der Klasse, und deshalb sprechen wir von Macht von unten oder anderen Begriffen, die denselben Gedanken ausdrücken, dass es die Menschen sind, die den revolutionären Prozess und die sozialistische und freiheitliche Gesellschaft, nach der wir uns sehnen, aufbauen müssen. Dieses Konzept hat nichts mit Staatsmacht zu tun, sondern mit der Möglichkeit, den Staat zu zerstören und die kapitalistische Gesellschaft durch eine neue Gesellschaftsordnung zu ersetzen.

Politische Organisation, Macht von unten und die Überzeugung, dass eine libertäre Gesellschaft nach der Revolution nicht über Nacht entstehen wird, sondern nach einem Prozess des Übergangs, in dem verschiedene Kräfte weiterhin ihr eigenes Projekt vorantreiben werden und in dem Anarchist:innen die Fähigkeit und Kraft haben müssen, unsere Vorschläge zu verankern, sind Schlüsselelemente eines revolutionären Prozesses mit einer klaren anarchistischen und antiautoritären Ausrichtung.

Wir glauben bescheiden, dass dies einige der Lektionen sind, die uns die Spanische Revolution für den organisierten Anarchismus gelehrt hat. Mit dem Aufbau einer neuen Gesellschaft, die - wenn auch nur teilweise, aber bis 1939 - realisiert wurde, gewöhnten sich die Menschen daran, unter den Kollektivierungen zu leben, in manchen Fällen sogar Geld aus ihrem Alltag zu streichen und die Kriegsanstrengungen zu unterstützen.

Es sei darauf hingewiesen, dass viele der überlebenden Genoss:innen, die in Frankreich Zuflucht suchten und in echten Konzentrationslagern inhaftiert waren, aktiv am Kampf gegen die Nazi-Besatzung des französischen Territoriums teilnahmen und sogar zu den ersten spanischen anarchistischen Aktivist:innen gehörten, die das befreite Paris betraten. Andere Genoss:innen kämpften später weiter in Lateinamerika und brachten ihre Kampferfahrungen in Organisationen in anderen Teilen der Welt ein. Viele internationalistische Kämpfer nahmen an den Fronten und im Hinterland an den Kämpfen teil, wie Simón Radowitzky, der nach Verbüßung einer langen Haftstrafe in Usuhaia (Argentinien) zum Kampf nach Spanien ging. Wie er kämpften so viele andere nach der Revolution in ihren jeweiligen Ländern weiter.

Das Erbe der Spanischen Revolution ist keine tote Vergangenheit, es ist Teil der Geschichte und des Kampfes derer von unten, der Befreiungsprozesse, die unsere Klasse geführt hat und der Sehnsucht nach einem anderen Morgen, für das heute gekämpft wird. In Spanien wurde einiges davon entwickelt, und es ist eine konkrete Erfahrung, die wir unterdrückten Menschen der Welt studieren und aus denen wir lernen und Schlussfolgerungen ziehen müssen, die Grenzen sehen, die es gab, aber auch das schöpferische Potential der Menschen in Zeiten der Revolution berücksichtigen müssen.

Wir rufen dazu auf, ihr Vermächtnis und ihr Werk fortzuführen und auch über all die Lehren nachzudenken, die uns dieser reiche, historische Prozess hinterlässt.

Zum 85. Jahrestag der Spanischen Revolution, SALUD!
DER SIEG WIRD VON UNTEN KOMMEN!
ES LEBE DIE SOZIALE REVOLUTION!
HOCH MIT DENEN, DIE KÄMPFEN!

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