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(de) FdA/IFA: Gai Dao #85 - Die Kräfte aufbauen und voranschreiten: Für Reformen statt Reformismus* Von: Thomas Giovanni (Black Rose Federation) / Übersetzung: Vincent Heßelmann

Date Mon, 15 Jan 2018 10:10:51 +0200


"Wir werden uns die möglichen Reformen nehmen oder erringen mit genau dem Geist, mit dem man dem Feind besetztes Gebiet entreißt, um stets vorwärts zu schreiten." -Errico Malatesta 1 ---- Als anarchistische Kommunist*innen sind wir gegen Reformismus. ---- Dennoch sind wir für Reformen. Wir glauben, dass grundlegend das gesamte System des Kapitalismus, des Staates und alle Systeme der Hierarchie, Beherrschung, Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen durch Menschen beseitigt und durch radikale Demokratie, egalitäre soziale Beziehungen und eine klassenlose Wirtschaftsordnung ersetzt werden müssen, die Arbeit nach der Fähigkeit und Ressourcen nach Bedarf verteilt. Eine solche soziale Revolution kann jedoch nur durch die Kraft der unteren Klassen selbst geschehen, von unten nach oben. Während wir voranschreiten, auf diese soziale Revolution und freie und gleiche Gesellschaft zu, müssen wir Kräfte sammeln, um diese grundlegende Transformation
der Welt vorzubereiten, indem wir auf den dorthin führenden
Kämpfen aufbauen. Letzten Endes werden unsere Forderungen zu
bedrohlich sein für die oberen Klassen; und ihren Widerstand gegen
unseren Drang zur Freiheit werden wir nicht länger hinnehmen
können.

Gegen Reformismus

Wir sind gegen Reformismus. Reformismus ist die Überzeugung, dass
das System so bleiben kann, wie es derzeit besteht und lediglich ein
wenig verbessert werden muss. Für Reformist*innen sind Reformen
das Ziel. Sie sind nicht gegen das System, sondern gegen das, was sie
als "Auswüchse" des Systems sehen. Wir sehen die Schäden, die das
System anrichtet, nicht als Auswüchse des Systems, sondern als
Ausdrücke der grundlegenden Beschaffenheit des Systems. Wir sehen,
wie die Reformist*innen versuchen, den Deckel auf einem Topf voll
kochendem Wasser festzuhalten und vielleicht hier und da etwas
Dampf aus dem Topf entweichen zu lassen; aber sie befassen sich
nicht mit dem grundlegenden Problem.

Zum Beispiel gibt es Probleme im Kapitalismus nicht, weil einige
Kapitalist*innen gierig und unfair sind - was sie sind; vielmehr ist der
Kapitalismus selbst das Problem. Unser globaler Wohlstand wurde im
Laufe der Geschichte durch Arbeit, Ressourcen und Land aus der
ganzen Welt angesammelt. Die Genialität menschlicher Technologie,
Innovation und harter Arbeit mögen ein Faktor dabei gewesen sein;
genau so waren es Sklaverei, Ausbeutung, Monopolbildung und Raub.
Doch unabhängig davon, wie groß die jeweiligen Rollen waren, die
Unterdrückung und menschliche Kreativität bei der Schaffung
unseres Wohlstandes gespielt haben, gibt es keinen Zweifel daran,
dass jeder Fortschritt völlig in sozialen Beziehungen, historischen
Prozessen und Umständen begründet liegt. Kropotkin beschreibt das
aus seiner Perspektive in Die Eroberung des Brotes 2 . Wenn dem so ist,
wieso dürfen dann Einige Land, Reichtum und Produktionsmittel
eignen und kontrollieren? Sollten diese nicht gemeinsames Eigentum
aller sein, da sie das Erbe all der Beiträge der Menschheitsgeschichte
und der komplexen sozialen Prozesse sind, die zusammengewirkt
haben, um uns den Wohlstand, den wir heute haben, zu verschaffen
und zu erhalten? Wie können wir also rechtfertigen, ein System
aufrecht zu erhalten, in dem einige mehr als andere vom historisch
erschaffenen und sozial erhaltenen Wohlstand profitieren? Und wie
können wir nur nach Reformen dieses Systems verlangen? Es wäre,
als ob dein Bruder beim gemeinsamen Abendessen das Eigentum über
die Küche beanspruchen würde, in der du und deine Eltern kochen.
Dein Bruder bekommt dann das ganze Essen und gibt dir und deinen
Eltern jeweils 10% ab, während er als Eigentümer 70% behält. Die
reformistische Antwort darauf würde meinen, wenn nur jedes
Familienmitglied 15% oder 20% bekommen könnte (sodass dein
Bruder als "Eigentümer" 55% oder 40% übrig hat), wären alle froh und
weniger hungrig. Unsere Antwort wäre, dass es nicht um
Umverteilung geht, da die ursprüngliche Verteilung selbst fehlerhaft
ist, so wie das System von Eigentum und die Verteilung der Arbeit in
der Familie. Wir müssen ein völlig neues System aufbauen, in dem die
Leute Produkte der gemeinsamen Arbeit teilen, die nach der Fähigkeit
jeder einzelnen Person verteilt ist.

Gegen Purismus

Wenn wir also gegen Reformismus sind, beziehungsweise gegen
Reformen als einziges Ziel, sollten wir dann nicht gegen Reformen an
sich sein? Nein. Wir wollen Verbesserungen erreichen und wir sind
gegen die Position, dass die Verbesserungen sinnlos seien. Purismus
ist die Tendenz Einiger, so rein in ihrer ideologischen Position zu sein,
dass sie unfähig werden mit der Unsauberkeit der Wirklichkeit
umzugehen. Er identifiziert Reformen fälschlicherweise mit
Reformismus. Er weist jede Haltung zurück, die nicht genau die
eigene ideologische Position abbildet. Dem Purismus bleibt wenig
Raum für Dialog und Aufbau mit Anderen. Stattdessen ist er darin
gefangen, ständig nach einer langfristigen Vision zu verlangen, ohne
aber einen klaren Vorschlag dafür zu haben, wie dorthin zu gelangen
ist oder einen klaren Weg, der mit den Leuten beschritten werden
könnte. Purismus lässt meist wenig Raum für Handlungen jenseits
haltloser Agitation und abstraktem Theoretisieren aus dem Abseits.
Dieser Ansatz des "alles oder nichts" kann kaum schrittweise auf eine
revolutionäre Situation hinführen. Er erkennt nicht, wie kurz- und
mittelfristige Ansätze sich zu einer langfristigen Vision
zusammenfügen können, sondern konzentriert sich allein auf das
ferne Ziel.

-----------------------------------------
[*] Quelle Originaltext: http://blackrosefed.org/for-reforms-not-reformism/
[1] Errico Malatesta: Anarchismus und Reformen (Pensiero e Volontà, 1. März 1924), in: Malatesta Gesammelte Schriften, Bd. 2, Karin Kramer Verlag, Berlin, 1980, S. 177-179, S. 179.
[2] Peter Kropotkin: Die Eroberung des Brotes, Alibri, Aschaffenburg, 2014[1919], Kapitel 1: Unsere Reichtümer, S. 37-46.Gai Dào
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Die Kräfte aufbauen und voranschreiten

Was ist also die Lösung für anarchistische Kommunist*innen? Wir
wollen Kräfte für eine Revolution aufbauen. Wir glauben, dass nur
Massenbewegungen der Unterdrückten, Ausgebeuteten und
Beherrschten in der Lage sein werden, Unterdrückung, Ausbeutung
und Herrschaft zu beenden. Als Mitglieder dieser Klassen möchten
wir zu solchen Bewegungen beitragen. Unser Nahziel ist es,
Verbesserungen zu erwirken im Bewusstsein, in den Fähigkeiten, der
Solidarität und der Organisation. Aus
einer revolutionären Perspektive
verlangt dies, was die Anarchistische
Föderation Rio de Janeiro (FARJ) soziale
Arbeit und soziales Einfließen 3 nennt.
Zunächst arbeiten wir in den sozialen
Bewegungen mit - soziale Arbeit - oft
auch, ohne in der Lage zu sein, unseren
Ansichten maßgebliche Bedeutung zu
verschaffen. Durch dauerhafte,
zuverlässige und effektive Mitarbeit
können wir Beziehungen zu Anderen
aufbauen, Respekt und Vertrauen gewinnen und mit ihnen über
Perspektiven und Positionen ins Gespräch kommen. Nach einer Weile
können wir hoffentlich ein gewisses soziales Einfließen erreichen: die
Beeinflussung sozialer Bewegungen dahin, radikaldemokratischer,
kämpferischer, klassenbewusster, weniger hierarchisch, stärker
geleitet von einem langfristigen revolutionären Bewusstsein zu sein,
und so weiter.

Kurzfristig wollen wir auch Reformen erkämpfen. Einen Kampf um
Reformen zu verlieren kann Beteiligte entmutigen, in Hinsicht auf die
Möglichkeit durch Kämpfe voranzukommen. Einen Kampf um
Reformen zu gewinnen kann Beteiligung und Energie abziehen, weil
die Leute glauben, sie hätten gewonnen. Doch genauso kann ein
gewonnener Reformkampf Selbstvertrauen, Organisation, Solidarität,
Fähigkeiten und Kräfte aufbauen. Ein verlorener Reformkampf
wiederum kann Entschlossenheit stärken und die Strategie
weiterentwickeln. Es geht darum, dass wir zwar Reformen wollen,
weil sie das Leben der unterdrückten und unteren Klassen verbessern,
deren Teil wir sind. Noch zentraler aber für die Kämpfe - ob wir sie
gewinnen oder verlieren - ist es, die Stärke der anarchistischen
Bewegung heranzubilden, was sowohl durch Erfolge als auch durch
Niederlagen in Reformkämpfen geschehen kann.

Einige wichtige Aspekte in Reformkämpfen sind:

1) Erkämpft die Reformen direkt von unten nach oben, mit
kollektiven Kräften gegen die elitäre Macht statt auf
legalistische, repräsentative oder andere top-down "Lösungen"
zu setzen. Das sammelt Kräfte statt Abhängigkeit von externen
"Retter*innen" zu verstärken.

2) Führt euch immer vor dem Abschluss des Kampfes die Risiken
im Fall einer Niederlage vor Augen und bereitet euch darauf vor,
mit ihnen umzugehen. Betont die Wichtigkeit, Kämpfe über die
konkrete Reform hinaus zu führen. Ob die Reform erreicht wird
oder nicht, der Kampf geht weiter, bis die ungerechte Lage
behoben ist.

3) Reflektiert und überlegt stets, welche Bereiche noch verbessert
werden können und bemüht euch, sie auch wirklich zu
verbessern. Wenn wir unsere Kämpfe nicht in Praxis einbetten -
also die Kombination von Aktion und Reflexion - dann
betreiben wir entweder haltlose Theorie aus dem Abseits oder
blinden, unfruchtbaren Aktivismus.

Mittelfristig wollen wir unsere Kräfte aufbauen. Natürlich wollen wir
Ausbeutung, Herrschaft und Unterdrückung verringern, wo immer es
geht. Doch mittelfristig - egal, ob irgendwelche konkreten
Reformkämpfe gewonnen oder verloren werden - müssen die
Kämpfe selbst dazu dienen, die sozialen Bewegungen und
klassenkämpferischen Organisationen zu stärken, sodass sie wachsen
können und in zukünftigen Kämpfen wirkungsvoller vorgehen
können. Wir wollen eine Dynamik auslösen, in der
radikaldemokratische, antihierarchische, kollektive und
unterdrückungsfreie klassenkämpferische Kräfte mit der Zeit stärker
und stärker werden. Diese Kraft ist das Ergebnis von geteiltem und
erweitertem Bewusstsein der Ursachen von Ausbeutung, Herrschaft
und Unterdrückung und der Möglichkeiten, sie zu bekämpfen und
irgendwann zu beenden. Sie ist das Ergebnis von immer besser
funktionierenden Organisationen, immer mehr Solidarität, immer
weniger innerer Unterdrückung zwischen Mitgliedern und einem
geteilten Engagement aller, unterschiedliche Formen institutioneller,
systematischer und kultureller Unterdrückung entscheidend
herauszufordern. Unsere Kraft ist das Ergebnis von immer weiterer
Entwicklung und gleichmäßigerer Verteilung der Fähigkeiten, immer
größerem Engagement in Kämpfen, immer wirkungsvolleren Arten
der Konfrontation, und so weiter.

Langfristig wollen wir diese Kraft von unten stärken, bis sie wirksam
alle Systeme der Unterdrückung, Herrschaft und Ausbeutung
beenden kann und sie ersetzen mit radikaldemokratischen, egalitären,
antihierarchischen und kooperativen politischen, wirtschaftlichen
und sozialen Systemen. Wir stellen uns diese revolutionäre Situation
vor als Resultat von Jahrzehnten von Schlachten - Erfolge und
Niederlagen - in denen die unteren Klassen ihre Kräfte anhaltend
vergrößert und immer mehr gefordert haben, bis die Forderungen der
unteren Klassen zu viel verlangt waren für die oberen Klassen und die
Kraft der unteren Klassen ausreicht, um tatsächlich eine Revolution
durchzuführen: Die Abschaffung des Staates und aller Formen von
Regierung, die Vorschriften von oben machen und deren Ablösung
durch radikal demokratische Entscheidungsmechanismen; die
Enteignung des Landes und der Produktionsmittel von der
Kapitalist*innenklasse und ihre sozialisierte Selbstverwaltung durch
die Arbeiter*innen und Gemeinden; die Einrichtung von klassenlosen,
egalitären und kooperativen globalen Wirtschaftsordnungen, in
denen wirtschaftliche Beiträge den Fähigkeiten entsprechen und
wirtschaftliche Verteilung den Bedürfnissen; die Abschaffung aller
Systeme der Unterdrückung und ihre Ablösung durch soziale
Systeme, kulturelle Praktiken und Beziehungen, die alle Menschen in
ihrer ganzen Menschlichkeit und Einzigartigkeit wertschätzen und
respektieren; die Abschaffung nationaler Systeme, die ein Volk als
wertvoller betrachten als ein anderes und ihre Ablösung durch
Systeme, die allen Menschen Würde, Selbstbestimmung und Freiheit
bringen und sie auf der ganzen Welt gleichermaßen wertschätzen als
Personen; das Ende der Umweltzerstörung und ihre Ablösung durch
Nachhaltigkeit und Fürsorge.

Voranschreiten

Kurzum: wir müssen die Einstellung - den Reformismus -
zurückweisen, die jede beliebige Reform oder sogar Reihe von
Reformen als das abschließende Ziel unserer Kämpfe akzeptiert. Wir
müssen genauso die Einstellung - den Purismus - zurückweisen, die
alle Reformen als Reformismus, als kontraproduktiv und nutzlos
abtut. Stattdessen müssen wir kurzfristig Kämpfe um Reformen
führen. Diese Reformkämpfe müssen mittelfristig die Mittel sein,
durch die wir horizontale Kräfte aufbauen - und das entsprechende
Bewusstsein, die Fähigkeiten, die Solidarität und die Organisationen.
Wir dürfen nicht aufhören, diese Kräfte zu sammeln, sondern müssen
fortwährend wachsen, entwickeln und voranschreiten - auch wenn
wir zwischendurch straucheln oder besiegt werden - hin auf die
Möglichkeit einer revolutionären Situation in der wir die
grundlegenden Ursachen von Ausbeutung, Herrschaft und
Unterdrückung zerstören, nicht nur ihre Symptome.

**********************

Notizen des Übersetzers:

1. Die angegebenen Texte habe ich mit den jeweiligen Fundstellen
im deutschen Original zitiert bzw. entsprechende Verweise
eingefügt. Das Interview von Jonathan Payn mit der FARJ liegt
nicht auf Deutsch vor, angegeben ist die Fundstelle der
englischsprachigen Version.
2. Den Schlüsselbegriff power gebe ich in der Übersetzung als
"Kraft" oder "Kräfte" wider. Das ist zwar keine präzise
Übertragung, scheint mir aber dem Kernanliegen des Textes näher
zu kommen, als den unter deutschsprachigen Anarchist*innen
(und nicht nur dort) umstrittenen Begriff"Macht"zu verwenden.
3. Der Begriff der social insertion aus dem Text der FARJ wird
etwas ungelenk mit "soziales Einfließen" übersetzt.
Gebräuchlicher wäre zwar die "soziale Diffusion", sie scheint mir
aber eher einen makrosoziologischen Blickwinkel zu haben (so die
soziale Diffusion des Neoanarchismus in die Neuen Sozialen
Bewegungen). Außerdem ergibt sich so ein schönes
Zusammenspiel aus Einfließen/Einfluss ausüben.
4. Der Ausdruck the movement wird hier mit "anarchistische
Bewegung" wiedergegeben. Das habe ich deswegen gemacht, weil
"die Bewegung" auch ein Kampfbegriff des Nationalsozialismus
war und auch von Neonazis wie Bernd Höcke heute gerne
gebraucht wird; hier war sprachliche Unschärfe um jeden Preis zu
vermeiden.

[3] Jonathan Payn: Especifismo in Brazil. Interview with the Federação Anarquista do Rio de Janeiro (FARJ), 20.04.2011, a bgerufen auf http://www.anarkismo.net/article/19343 am 28.10.2017, 17.45 Uhr.
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