A - I n f o s

ein mehrsprachiger Informationsdienst von, fr und ber Anarchisten **
Nachrichten in allen Sprachen
Die letzten 40 Artikel (Homepage) Artikel der letzten 2 Wochen Unsere Archive der alten Artikel

Die letzten 100 Artikel, entsprechend der Sprache
Castellano_ Català_ Deutsch_ Nederlands_ English_ Français_ Italiano_ Português_ Russkyi_ Suomi_ Svenska_ Türkçe_ The.Supplement

Die ersten paar Zeilen der letzten 100 Artikel auf:
Greek_ 中文 Chinese_ Castellano_ Català_ Deutsch_ Nederlands_ English_ Français_ Italiano_ Polski_ Português_ Russkyi_ Suomi_ Svenska_ Türkçe
Die ersten paar Zeilen aller Artikel der letzten 24 Stunden

Links zu den Listen der ersten paar Zeilen aller Artikel der letzen 30 Tage | von 2002 | von 2003
| von 2004 | of 2005 | of 2006 | of 2007 | of 2008 | of 2009 | of 2010 | of 2011 | of 2012 | of 2013 | of 2014 | of 2015 | of 2016 | of 2017

(de) fau berlin: Kündigungen und akute Projektgefährdung: Warnstreik im LSVD

Date Sun, 24 Dec 2017 11:41:23 +0200


Am Dienstagnachmittag versammelten sich vor der Geschäftsstelle des Bildungs- und Sozialwerks des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) etwa 30 Personen zu einer Kundgebung. Die Demonstrierenden zeigten sich solidarisch mit den Forderungen der Beschäftigten des Bildungswerks, in dem für die gleiche Zeit ein Warnstreik angesetzt war. ---- Zum Warnstreik aufgerufen hatte die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter- Union Berlin (FAU). Zuvor hatte sich der Arbeitskonflikt im LSVD weiter zugespitzt. Nach einer erfolglosen ersten Verhandlungsrunde hatten der Vorstand sowie Geschäftsführer Jörg Steinert sich geweigert, erneut mit der FAU ins Gespräch über den Abschluss eines Tarifvertrags zu treten. Stattdessen wurden weitere Mitarbeiter*innen freigestellt.

Damit ignoriert die Geschäftsleitung nicht nur die Forderungen ihrer Beschäftigten - sie nimmt offenbar auch die Gefährdung der eigenen Projekte in Kauf. So ist mittlerweile ist klar, dass renommierte Projekte wie das Regenbogenfamilienzentrum, die Schulaufklärung (Community Gaymes) und Respect Gaymes ab Anfang Januar ohne Mitarbeiter*innen dastehen werden. Diese wurden entweder gekündigt oder sind gegangen, weil sie die Arbeitssituation unter diesem Vorstand und Geschäftsführer nicht mehr mittragen wollten. Andere Projekte sind ebenfalls betroffen.

Die Betriebsgruppe fordert weiterhin einen Tarifvertrag für die wenigen verbleibenden Beschäftigten sowie eine Kehrtwende im Personalmanagement. Soziale Projekte leben von Ihren Mitarbeiter*innen und deren Erfahrungen. Gerade bei so wichtigen gesellschaftlichen Anliegen, wie sie der LSVD vertritt, wäre eine kontinuierliche Arbeit nicht nur wünschenswert, sondern notwendig.

https://berlin.fau.org/news/kuendigungen-und-akute-projektgefaehrdung-warnstreik-im-lsvd
_________________________________________
A - I n f o s Informationsdienst
Von, Fr, und Ber Anarchisten
Send news reports to A-infos-de mailing list
A-infos-de@ainfos.ca
Subscribe/Unsubscribe http://ainfos.ca/mailman/listinfo/a-infos-de
Archive: http://www.ainfos.ca/de