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(de) Gai Dao N°80 - Leben in Blasen Von: capulcu

Date Tue, 29 Aug 2017 09:19:11 +0300


Die Frage, ob Hacker Wahlen beeinflussen können, wird zur Zeit immer wieder in diversen Medien behandelt. Ein Szenario, in dem Hacker mit Kontakt zur russischen Regierung durch Angriffe auf das System des demokratischen Parteivorstandes die republikanische Partei gestärkt und den US-Wahlkampf beeinflusst haben, ging Anfang des Jahres durch die Presse 1 und die Debatte um Fake News wurde entfacht. Um einen Eindruck davon zu bekommen, was für Möglichkeiten der Wähler*innenmanipulation und Meinungsmache es gibt, braucht man allerdings nicht das Bild der verschworenen Feinde der Demokratie in der großen weiten Welt zu konstruieren. Es reicht, wenn man sich im privatwirtschaftlichen Sektor des Datensammelns und -handelns umsieht, um eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, wie weit wir eigentlich von einer selbstbestimmten Leben und freien Entscheidungen entfernt sind.

Ein Einstieg in dieses Thema fällt ob der schier unbegrenzten Möglich-
keiten schwer, so dass man sich eher die Frage stellen muss, was an Da-
ten eigentlich _nicht_ digital
erfasst und aufbereitet und für
verschiedenste Interessen ge-
nutzt wird. Daten werden näm-
lich immer und überall
gesammelt, analysiert, verknüpft,
neu generiert und sind wertvol-
ler denn ja. Alles, was man je-
mals preisgegeben hat - ob
freiwillig oder ohne eigenes
Wissen und Zutun - bleibt im
digitalen Gedächtnis des Internet
für immer bestehen. Eine reich-
haltige Fundgrube also für Un-
ternehmen und staatliche
Repressionsorgane. Facebook
beispielsweise wertet von allen
Nutzer*innen permanent die
eingegebenen Daten aus und
Werbefirmen können sich Profile
zurecht klicken und so genau die Personen finden, die für ihr Produkt
interessant sein könnten, um ihnen dann maßgeschneiderte Werbung
schicken zu können.

Natürlich ist dies nur ein minimaler Teil an Datenquellen im Netz, auf
die zugegriffen werden kann. Scheinbar kostenlose Dienste wie die von
Facebook oder Google werden teuer bezahlt mit den eigenen Daten und
die Unternehmen machen Milliarden mit ihnen. Viele Smartphone-Ap-
ps leiten Nutzer*innendaten beispielsweise an Werbenetzwerke weiter,
ohne dass diese davon in Kenntnis gesetzt werden oder gar ihre Zu-
stimmung gegeben hätten. Diese speichern dann die IMEI (Internatio-
nal Mobile Station Equipment Identity, die Seriennummer des
benutzten Geräts, das dadurch eindeutig identifizierbar ist) zusammen
mit dem Nutzungsverhalten über mehrere Apps hinweg, so dass ein
aussagekräftiges Interessenprofil der Nutzer*in erstellt werden kann.

Es werden sowohl freiwillige direkte Angaben, aber auch Klicks, Likes
und Dislikes, Standorte und soziale Netzwerke und Beziehungen er-
kannt und ausgewertet, um Profile von Menschen zu erstellen, sie ein-
zuschätzen, zu bewerten, ihr Verhalten vorher zu sagen und sie zu
manipulieren. Wer jetzt glaubt, dass es hierbei nur um scheinbar unkri-
tische harmlose Daten geht, liegt damit leider falsch. Interessant sind
neben demografischen Daten gerade solche, die tiefe Einblicke in das
Leben von Menschen erlauben. So sind beispielsweise persönliche Stär-
ken, Schwächen und Ängste, Interessen und Einstellungen, aber auch
Krankheiten, Beziehungen, Kaufkraft und Kreditwürdigkeit, intime Ge-
heimnisse, Neigungen oder Suchtverhalten von großem Interesse.

Neben Smartphones, Posts in
Social Media, Onlineshopping,
Suchmaschinenanfragen und
Surfverhalten geben auch Daten
aus tragbaren Geräten (sog.
Wearables) wie Fitnesstrackern
profitablen Aufschluss über eine
Person. Die Krankenkassen pas-
sen ihre Tarife den Aktivitäten
der Kund*innen an und bestra-
fen die, die sich dem Fitness-
wahn nicht beugen, durch
höhere Beiträge.

Es lässt sich festhalten, dass es
Bestrebungen sowohl von kom-
merzieller als auch von staatli-
cher Seite gibt, alles zu über-
wachen und zu speichern, was
möglich ist. Daten sind das wertvollste Gut in der Ökonomie des Über-
wachungskapitalismus. Das exzessive Sammeln hat durchaus einen ra-
tionalen Hintergrund, so lässt sich erst bei der Verarbeitung der Daten-
menge abschätzen, ob etwas tatsächlich nur zufälliges Datenrauschen
ohne weiteren Aussagewert ist oder aber doch Marker für ein bestimm-
tes Charakteristikum. In diesem Sinne erschwert ein großer Heuhaufen
nicht die Suche nach der Nadel, sondern versetzt die Suchenden erst in
die Lage eine Nadel vom Stroh unterscheiden zu können. So kann von
der Norm abweichendes Verhalten leichter in das Raster von z.B. Re-
gierungsbehörden fallen und entsprechend beobachtet werden.

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[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-kuendigt-sofortprogramm-gegen-hackerangriffe-an-1.3323696
[2] http://www.privacylab.at/wp-content/uploads/2016/09/Christl-Networks__K_o.pdf
---------------------------------------------------

Das Ganze zielt durchaus auf eine zukünftige noch nicht abschätzbare
Nutzung der Daten - wer weiß, was nicht bei einer Verknüpfung mit
anderen Daten und einer geschickten Analyse des Ganzen an brauchba-
ren Aussagen über User*innen herausfällt und so wird alles, wirklich
alles, gesammelt.

Die Kosten des Lebens

Daten sind in mehrerlei Hinsicht ein besonderer Rohstoff. Sie verbrau-
chen sich nicht bei Benutzung, vielmehr eröffnet sich die Möglichkeit
neue abgeleitete Erkenntnisse (und damit neue Daten) aus der Verarbei-
tung zu gewinnen. Daten lassen sich kopieren, vielfach verkaufen und
sind unbegrenzt haltbar.

Die Anzahl der Unternehmen, die in diesem speziellen Gebiet der Da-
tensammelei tätig sind, hat sich in den letzten Jahren rapide vermehrt.
Allein die Anzahl der Firmen, die regulär Daten von Webseiten und
Smartphone-Apps tracken ist größer als 3000 2 . Praktisch alle haben das
Ziel, aus den Daten Persönlichkeitsprofile zu erzeugen, mit denen sich
User*innen identifizieren lassen. Anbieter*innen, die sich einen solchen
Pool an Profilen kaufen, sollen so in der Lage sein, den Daten, die sie
über ihre Nutzer*innen haben, weitere hinzuzufügen, um damit Aussa-
gen zu treffen, die die eigenen Daten gar nicht hergeben - z.B. zur Kre-
ditwürdigkeit.

Es lässt sich eine Ausweitung des Einsatzgebietes ablesen: Pionier war
die Werbewirtschaft, die aus den Daten Aussagen zum Konsumverhal-
ten herausließt. Ein sich gerade etablierendes Einsatzgebiet ist die Risi-
koabschätzung, anhand der Daten sollen Fragen zur Bonität und
speziell zur Kreditvergabe beantwortet werden. Die Versicherungsbran-
che geht noch einen Schritt weiter, indem nicht nur bereits vorhandene
Daten berücksichtigt werden, sondern Kund*innen auf eine konforme
Lebensführung mittels Echtzeitsensorik überprüft werden. Gemeint sind
damit Fitnessarmbänder, die körperliche Verausgabung messen und an
Krankenkassen weiterleiten oder Sensoren in Autos, die den Kavalier-
start an der Ampel registrieren... Nur mit diesen Daten lassen sich indi-
vidualisierte Tarife realisieren. Auch die politische Willensbildung ist
ins Fadenkreuz gerückt, Firmen wie Cambridge Analytica etablieren
dort gerade Geschäftsmodelle. Projekte wie Sesame Credit streben dar-
über hinaus die komplette Verhaltenssteuerung an.

Die Anzahl dieser Sensoren wird sich in naher Zukunft vervielfältigen -
sowohl durch das "Internet of Things" , als auch durch diverse "smarte"
Gerätschaften, das Smartphone mit seinen vielen Sensoren ganz vorne
weg. Dass online-Verhalten überwacht wird, ist mittlerweile wohl
Common Sense, was ansteht, ist auch die Erfassung des offline-Verhal-
tens, u.a. deshalb, weil wirkliches offline-sein in einer Welt, in der die
umgebenden Dinge online sind immer schwieriger wird.

Neben den bereits skizzierten Triebfedern dieser Entwicklung soll hier
eine besonders beleuchtet werden: der individuelle Zuschnitt von An-
geboten. Individuelle Tarife bei Versicherungen, z.B. der Krankenkassen
basierend auf Daten aus Fitnesstracker, smartem Kühlschrank und ver-
netzter Registrierkasse im Supermarkt (was im Zusammenspiel z.B. die
Ernährungs- und Konsumgewohnheiten erfasst). Sensoren im Smart
Home, die z.B. über den gemessenen Energieverbrauch persönliche
Strompreise erstellen. KFZ-Versicherungen wollen Sensoren im Auto,
um aggressives Fahren, aber auch (Risiko-) Fahrten in "gefährlichen" Si-
tuation, wie z.B. Nachts oder im übermüdetem Zustand einzupreisen.
Das sind alles Szenarien, die entweder bereits Realität sind oder kurz
davor stehen. Ziel ist es, die "gleichmachenden" alten Tarifmodelle in
solche zu überführen, die weniger Margen brauchen, um Lebensrisiken
abzusichern, da sie sie exakter vorhersagen können. Tarife unterschied-
licher Anbieter*innen lassen sich dann kaum noch vergleichen; das So-
lidarprinzip wird aufgekündigt.

Der individuelle Zuschnitt beschränkt sich aber nicht auf die Versiche-
rungswirtschaft und ihr Bestreben der Risikoabschätzung. Schon jetzt
sind individualisierte Preise in online-Shops Usus. Noch sind die ange-
wendete Verfahren eher grob - ein bekannt gewordener Fall: Wer/wel-
che ein Hotelzimmer einer bestimmten Anbieter*in von einen
Applecomputer aus buchen wollte, bekommt höhere Preise angezeigt,
weil Applekund*innen mehr Geld haben (so die Kalkulation). Mittels
der Preisgestaltung gewollte Kundschaft zu binden und ungewollte ab-
zuschrecken beschränkt sich aber nicht auf die Online-Welt.

Die Eingriffstiefe in die Autonomie ist kaum zu überschätzen, die per-
sönliche Lebensgestaltung wird bis ins Detail an Preismodelle gekop-
pelt. Um diese durchzusetzen ist eine möglichst komplette Erfassung
der Person notwendig. Kritisch ist aber auch die andere Richtung dieser
Kopplung: Die Dicke der Brieftasche wird zur Richtschnur dessen, was
an Lebensgestaltung möglich wird. Das ist jetzt nichts wirklich Neues
für ein Leben in einer Gesellschaft nach kapitalistischen Vorgaben, die
Totalität des Diktats wird jedoch einen Quantensprung machen. Die
Preismodelle unterliegen der Kontrolle der Konzerne, sie unterliegen
dem Willen nach Profit. Gleichzeitig sind sie ein aber effizientes Werk-
zeug zur Verhaltenssteuerung: Wenn z.B. Rauchen als gesellschaftlich
inakzeptables Verhalten bestraft werden soll, dann gibt es jetzt wirk-
mächtige Stellschrauben wie beispielsweise über die erwähnten indivi-
duellen Krankenkassentarife.

Folgenschwere Manipulationen

Gefilterte Informationen auf Basis der persönlichen Daten zu veröffent-
lichen erfüllen für Konzerne und Parteien den Zweck der zielgerichte-
ten Propaganda und Manipulation. für die Betroffenen führen sie neben
der völligen Transparenz des eigenen Lebens (bzw. der "digitalen Identi-
tät") zu Parallelwelten. Die so genannten "Filter Bubbles" verhindern ein
In-Berührung-Kommen mit Informationen außerhalb unserer durch Al-
gorithmen gemessenen Interessenradars. Nachrichten werden nach den
(vorhergesagten) Vorlieben zurecht geschneidert und mit politisch an-
deren Meinungen kommt man gar nicht erst in Kontakt.

Die Lebensrealitäten von armen und reichen Teilen der Bevölkerung
werden sich weiter auseinander entwickeln, zugleich wird die Ver-
gleichbarkeit abnehmen. Warum das Leben der einen soviel teurer ist
als das der anderen, wird sich erst
durch detaillierte Analyse sowohl der
in Frage kommenden Tarifwerke, des
kaum zu überblickenden Datenschat-
tens, aber auch der auswertenden
Künstlichen Intelligenz (KI) beant-
worten lassen, realistisch betrachtet
also gar nicht. Die Entscheidung die-
ses ineinander greifenden Systems
kann nur als willkürlich erfahren
werden. Insbesondere für die Einzelne
wird eine (über)konforme Lebensfüh-
rung damit zur rationalen ökonomi-
schen Entscheidung - zusammen mit
einer erheblichen Motivation dieses
gängelnde Regime mittels geschöntem
Datenschatten zu betrügen.

Wie schwierig die Manipulation des
Datenschattens im Detail sein kann, zeigt das Beispiel der Curly Fries,
spiralförmig geschnittener Pommes Frites, die - laut Forschungsergeb-
nissen - ein Indikator für Intelligenz sind. Der Zusammenhang von Frit-
tiertem und Intelligenz ist auch bei vielfachem Hinsehen nicht
erschließbar, weil es keinen kausalen Zusammenhang gibt. Der Zusam-
menhang ist vielmehr ein statistischer: Auswertungen von Facebook-
Likes haben eine entsprechende Korrelation von geliketen Curly Fries
und User*innen mit Indikatoren für Intelligenz ergeben. Vermutet wird
ein Blaseneffekt. Irgendjemand hat mal ein Bild von Curly Fries im In-
ternet gefunden, fand es lustig und hat es dann in seinen sozialen Zu-
sammenhängen "geshared". Dort hat es sich dann weiterverbreitet und
zufälligerweise waren in dieser Blase viele Akademiker*innen, und so
kam die Korrelation mit Intelligenz zu Stande. Diese Korrelation ist
zwar zufällig entstanden, aber danach tatsächlich aussagekräftig - für
Institutionen, die einen entsprechenden Aufwand betreiben können und
Zugriff auf die Daten haben. Für die einzelne Person erschließt sich die-
se Korrelation nicht, schon gar nicht in dem Moment, in dem mittels
Like entsprechende Daten erzeugt wurden, da der Zusammenhang nur
rückwirkend erschließbar ist. Dieses Beispiel mag aufzeigen, wie
schwierig eine gezielte Konstruktion eines Datenschattens mit ge-
wünschten Eigenschaften sein kann.

Über unmittelbare ökonomische Interessen hinaus und mit noch ein-
schneidenderen gesellschaftlichen Folgen können mit Hilfe von umfas-
senden Persönlichkeitsprofilen Menschen in Kategorien unterteilt
werden. Die verschiedenen Realitäten zu konstruieren, um sie für sich
nutzbar zu machen und Informationen und im Falle von Wahlen politi-
sche Propaganda nur dem gewünschten Publikum zukommen zu lassen,
ermächtigt die Institutionen und Parteien, die dafür das nötige Klein-
geld haben, gezielt Meinung zu machen und Verhalten zu manipulieren.

Herrschaftssicherung auf Kosten der Freiheit

Durch die freiwillig, indirekt oder durch Dritte abgegebenen Daten ist
die Gesellschaft heutzutage vermess-
bar und vermessen wie noch nie zu-
vor. Das Hauptmotiv für das Messen
und Erstellen von (Land-) Karten ist
Kontrolle zu erlangen, Herrschafts-
wissen über Dinge und Verhältnisse
aufzubauen. So ist auch die digitale
Karte der Menschheit ein Instrument
zu Machtgewinn und zur Beherr-
schung der Gesellschaft. Gleichzeitig
wird die bürgerliche Ideologie der
"freien, informierten Bürger*in"
hochgehalten, die sich durch die digi-
tale Welt frei entfalten kann und der
sich durch das Netz viele ungeahnte
Möglichkeiten erschließen. Bitterer
Beigeschmack ist jedoch, das nichts
davon unbemerkt vonstatten geht und
dass der freie Wille und die Entschei-
dungsfreiheit, die viele glauben zu haben und die auch für viele von
großer Bedeutung sind, massiven, aber kaum ersichtlichen Manipulati-
onsversuchen unterliegt.

Prozesse der Selbstorganisation oder überhaupt der politischen Mei-
nungsbildung können vom Internet profitieren, aber auch massiv ge-
stört werden. "Öffentlichkeit" funktioniert im Internet anders als im
Real Life: Sie wird maschinell verarbeitet und teils auch gestaltet, lässt
sich gezielt steuern und hat damit eine andersartige Reichweite. Zudem
gibt es komplexe Feedbackschleifen mit der Real Life- Öffentlichkeit.
Das hat jetzt schon Auswirkungen auf die politische Willensbildung -
diese Erkenntnis hat sich aber noch kaum verbreitet.

Literatur

https://www.bloomberg.com/features/2016-how-to-hack-an-election/
https://aeon.co/essays/how-the-internet-flips-elections-and-alters-our-
thoughts
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