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(de) A-Laden Berlin, ALEx-Programm für Mai 2012 im BAIZ

Date Tue, 24 Apr 2012 14:09:27 +0300


ALEx-Terminübersicht aller geplanten Veranstaltungen hier: http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m Dort gibts auch Illustrationen und links dazu. >>>> Text: ALEx-Mai 2012-Termine unten! <<<< Die auf den plötzlichen Tod unseres Freundes und webadmin Uli Melcher (+12/2007) zurückzuführenden, leider noch anhaltenden Unzulänglichkeiten der website www.a-laden.org bitten wir zu entschuldigen! Der relaunch war im Sommer 2012 geplant, wird aber erneut warten müssen... die potentiellen Macher_innen sind überlastet. Auch die neue Termin@tor site is still under construction: http://terminatorberlin.wordpress.com/ Es dauert ehren@mtlich halt seine Zeit ... erson_A_lmangel ... G.E.L.D. … ---- Wer helfen will, darf das. (Und wieder schreien alle: „HIER - ICH!“) ---- SEID REALISTISCH: FÖRDERT DAS UNMÖGLICHE! ---- Investiert in Anarchie!

Die einzig sichere @nlage in Zeiten der Lüge!
(Die monatlichen nackten Fixkosten des A-Ladens betragen z.Zt. mindestens
300 € !!! - Zusätzlich brauchen wir dringend Technik/Material und einen
Aktions-Fonds um für libertäre Ideen und Standpunkte werben zu können.)

Freunde der direkten Aktion (FddA), KontoNr. 489 767 107,
BLZ 100 100 10, Postbank Berlin (...leider!)

Tipp: Zuwendungen sind als Kulturspenden von der Steuer absetzbar. Zweck:
"Freie Kultur Aktion e.V. - Unterstützung Kulturarbeit". Quittungen hierzu
werden auf Nachfrage ausgestellt.

Unsere Termine findet ihr neben dem Stressi -
http://www.squat.net/stressfaktor auch auf mySpace:
http://www.myspace.com/aladenberlin und unter
http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m sowie in Programmzeitschriften
und Zeitungen.
Und natürlich auf der BAIZ-site http://www.baiz.info/

sowie:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100001638236730&ref=profile&v=info


"A-Laden Experience" = ALEx

Der A-Laden hat vor fünf Jahren, 11/2006 in Mitte mit Sichtverbindung zum
Alex(anderplatz) angedockt. Unser alter Standort Moabit (1988-2006) liegt
uns zwar immer noch am Herzen aber gut 20 Radminuten weiter.
"Experience" weil wir damit an die Zeiten des Aufbruchs vor etwa 50 Jahren
anknüpfen und erinnern wollen und weil der A-Laden Euch die "experiences",
die Erfahrungen, die wir in gut einem Vierteljahrhundert und mehr gemacht
und zusammengetragen haben, Allen zur Verfügung stellen will und mit Euch
neue Erfahrungen er-leben will und wird.
?

Das System macht keine Fehler - es IST der Fehler!

Der Fehler ist SYSTEMisch:
Das kapitalistische System war und ist von Anfang an gegen uns unten
gerichtet und per se anti-emanzipativ. YA-YA! AnarchieYA! YETZT!!
Acracia real YA! Beratet Euch und bildet Räte-Komitees. Gründet
Sozialemanzipative Inter-Brig@den!
Empörung alleine reicht nicht. Sie muss konstruktiv werden.


Der Arbeitsmensch erhebt Geschrei
geht er heraus zum 1. Mai
Geht es jedoch zum Klassenkriege
erweist er sich als 1-Tags-Fliege



ALEx-Mai-PROGRAMM 2012 im BAIZ

Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ
(Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz – http://www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden schwer erwünscht.


Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden Experience) presents:

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Mittwoch, 9. Mai 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Die "Maitage" Barcelona 1937 - ein stalinistischer Putsch

[KURZTEXT:
Mitten im antifaschistischem Abwehrkampf gegen Franco wurde die Telefonica
in Barcelona von madrider Regierungstruppen gestürmt, um diese
Schaltstelle der Kommunikation in die Hand zu bekommen. Die Folge waren
tagelange Barrikadenkämpfe bei denen hunderte Kämpfer_innen starben.
Obwohl die Anarchist_inn_en die Oberhand behielten, räumten sie zugunsten
der antifaschistischen Einheit die Barrikaden. Dies markierte das Ende der
Revolution und brach dem Widerstand gegen Franco moralisch das Rückgrat.
Another R@lf G. Landmesser lecture. ]


Mittwoch, 23. Mai 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Gegen die Arbeit

[KURZTEXT:
Arbeit um jeden Preis? Was ist Arbeit? Wofür ist sie gut? Wem soll sie
nützen? Gegenüber der herrschenden Maloche hat sich eine Tendenz zur
Anti-Arbeit manifestiert, ein Recht auf Faulheit. Selbst in
sozialrevolutionären Situationen wie 1936 in Frankreich und Spanien wurde
dies erkennbar. Freude an Arbeit kann nur aufkommen, wenn sie
nichtenteignet, eigenbestimmt, verantwortlich und eigenverantwortet ist -
wenn sie gerne getan und somit nicht entfremdet ist. Wie müssten hierzu
die Voraussetzungen aussehen?]


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LANGFASSUNG:

Mittwoch, 9. Mai 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Die "Maitage" Barcelona 1937 - ein stalinistischer Putsch

Vor 75 Jahren am 3. Mai - zwei Tage nach dem Kampftag der Arbeiterklasse
und mitten im antifaschistischem Abwehrkampf gegen Franco, wurde die von
den Gewerkschaften CNT und UGT betriebene Telefonzentrale in Barcelona
(Telefonica) von madrider Regierungstruppen gestürmt, um diese
Schaltstelle der Kommunikation in die Hand zu bekommen. Die Belegschaft
leistete erbitterten Widerstand und verschanzte sich. Die Folge der
Provokation waren Barrikaden in der ganzen Stadt und tagelange Kämpfe, bei
denen hunderte Menschen starben. Obwohl die Anarchist_inn_en in ihrer
Hochburg letztendlich die Oberhand behielten, räumten sie zugunsten der
antifaschistischen Einheit (UHP) die Barrikaden. Die an der Regierung
beteiligten CNT-Minister_innen hatten zum Rückzug geblasen. Kurze Zeit
später marschierten Truppen der stalinistisch auf Kurs gebrachten
Zentralregierung in Barcelona ein und brachten unter den Kanonen ihrer
Kriegsschiffe die Stadt unter ihre Kontrolle. Die aufgebrachten
anarchistischen Einheiten blieben hingegen nach dem Aufruf der CNT-Führung
mit knirschenden Zähnen an der Kriegsfront. Dies markierte das Ende der
Revolution und brach dem Widerstand gegen Franco moralisch das Rückgrat.
Wofür sollten die Menschen noch kämpfen? Die Zentralregierung zerschlug
mit Waffengewalt kollektivisierte Betriebe und verfolgte die
sozialistische Opposition bis aufs Messer. Stalins Geheimpolizei
inhaftierte, folterte und massakrierte politische Gegner hinter der Front.
Ein autoritäres Regime war nur gegen das nächste ausgetauscht worden.
Bis heute streiten anarchistische Historiker und Strategen darüber, ob es
nicht besser gewesen wäre, 1937 gegen die Stalinist_inn_en im Inneren der
Republik offensiv weiterzukämpfen und die soziale Revolution
voranzutreiben, statt vor der usurpierten Staatsmacht zum Erhalt der
antifaschistischen Einheitsfront zu kapitulieren. Ein Dilemma.
Im Jahr 1939, der Niederlage der legal gewählten Spanischen Republik gegen
die Franco-Hitler-Mussolini-Truppen - die letzten Schüsse waren noch nicht
verhallt, fielen Hitler und Stalin, nach Abschluss eines Geheimvertrages,
einträchtig über Polen her und eröffneten so das große Schlachten des
Zweiten Weltkrieges.

Another lecture with R@lf G. Landmesser - libertärer Publizist,
Politikwissenschaftler und Sozialkulturarbeiter.



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LANGFASSUNG:

Mittwoch, 23. Mai 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Gegen die Arbeit

Ist der Mensch aus sich selbst tätig so bereitet ihm sein Tuen Freude und
er arbeitet für seine Ziele gerne bis zum Umfallen ohne dies als
Arbeitsmühe zu empfinden. Die Realität der Ausbeutung ist aber eine
Maloche ohne Ende, ein Verkauf der besten Zeit des Lebens, für die meisten
zur Arbeit genommenen zum Hungerlohn. Ein Lohn der so kapp gehalten wird,
dass kaum die lebensnotwendigsten Kosten davon bestritten werden können.
Schlimmer noch für die Erwerbslosen dieses Systems in einer Welt
faktischen Überflusses.
Dem gegenüber hat sich eine Tendenz der Anti-Arbeit herausgebildet, die in
dem Buch Lafargues, das zum geflügelten Wort geworden ist, ihren
provokativen Ausdruck fand: Das Recht auf Faulheit. Anhand des Jahres 1936
belegt ein US-amerikanischer Historiker diese Tendenz. Einmal anhand
französischer Fabrikbesetzungen und zum anderen an Arbeitsverweigerung in
der Spanischen Revolution, die führenden CNT-Leuten Kopfzerbrechen
verursachte. Das führt zu der Frage "Wieviel, auf welche Weise, für wen
und wozu soll Arbeit erbracht werden?" Mensch kann sich ja auch
buchstäblich zu Tode arbeiten. Nicht nur die Aufhebung der Lohnarbeit
steht an, sondern auch ein Umgehen z.B. mit monotonisierter, schädlicher
oder schmutziger Arbeit. Kropotkin und Robert Jungk haben bereits die
Frage nach der Verantwortung in den Raum gestellt: darf ein Ingenieur
Vernichtungswaffen bauen o.Ä.? Der Anarchist Murray Bookchin fragte weiter
nach dem Zusammenhang von Ökologie und Sozialem. Fragestellungen, die den
Arbeitenden ins Bewußtsein treten müssen, im Gegensatz zum
verantwortungslosen Tun in der Unübersichtlichkeit der Konzerne und
Gesamtwirtschaft, auf die mensch sich "als kleines Rädchen" herausredet.
Nicht entfremdete Arbeit kann nur selbstverwaltete sein. Hier liegt die
Chance mit Hinblick auf eine eigenverantwortliche Bedürfnis-Produktion,
die eine kreative, schöpferische und - warum nicht? - auch künstlerische
Tätigkeit sein kann.


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Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden
Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach
Absprache. Referent_inn_en können angefragt werden.
Tel. 030-228 052 37 (AB) - kostenfreier Rückruf ins D-Land.Festnetz und zu
O2mobil möglich.
a-laden@free.de
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