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(de) [A-Laden Berlin] ALEx-Programm September 2012 - 12.9. BAIZ: St.Imier Rückblende

Date Wed, 12 Sep 2012 10:24:35 +0300


ALEx-Terminübersicht aller geplanten Veranstaltungen hier: http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m Dort gibts auch Illustrationen und links dazu.>>>>> Text: ALEx-September 2012-Termine unten! <<<<<Die auf den plötzlichen Tod unseres Freundes und webadmin Uli Melcher (+ 12/2007) zurückzuführenden, leider noch anhaltenden Unzulänglichkeiten der website www.a-laden.org bitten wir zu entschuldigen! Der relaunch war im Sommer 2012 geplant, wird aber erneut warten müssen... die potentiellen Macher_innen sind überlastet. Geld für professionelle Hilfe fehlt. ---- Auch eine neue Termin@tor site is under construction (es gibt Hoffnung...): http://terminatorberlin.wordpress.com/ Es dauert ehren@mtlich halt seine Zeit ... Person_A_lmangel ... G.E.L.D. … Wer helfen will, darf das. (Und wieder schreien alle: „Hier!“)

SEID REALISTISCH: FÖRDERT DAS UNMÖGLICHE!

Investiert in Anarchie!
Die einzig sichere @nlage in Zeiten der Lüge!
(Die monatlichen nackten FiXkosten des A-Ladens betragen z.Zt. mindestens
300 € !!! - Zusätzlich brauchen wir dringend Technik/Material und einen
Aktions-Fonds um für libertäre Ideen und Standpunkte werben zu können.)

Freunde der direkten Aktion (FddA), KontoNr. 489 767 107,
BLZ 100 100 10, Postbank Berlin (...leider!)

Tipp: Zuwendungen sind als Kulturspenden von der Steuer absetzbar. Zweck:
"Freie Kultur Aktion e.V. - Unterstützung Kulturarbeit". Quittungen hierzu
werden auf Nachfrage ausgestellt.

Unsere Termine findet ihr neben dem Stressi -
http://www.squat.net/stressfaktor auch auf mySpace:
http://www.myspace.com/aladenberlin und unter
http://venyoo.de/user/events/1627/fkaev?m sowie in Programmzeitschriften
und Zeitungen.
Und natürlich auf der BAIZ-site http://www.baiz.info/

sowie:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100001638236730&ref=profile&v=info


"A-Laden Experience" = ALEx

Der A-Laden hat seit 11/2006 in Mitte mit Sichtverbindung zum
Alex(anderplatz) angedockt. Unser alter Standort Moabit (1988-2006) liegt
uns zwar immer noch am Herzen aber gut 20 Radminuten weiter.
"Experience" weil wir damit an die Zeiten des Aufbruchs vor etwa 50 Jahren
anknüpfen und erinnern wollen und weil der A-Laden Euch die "experiences",
die Erfahrungen, die wir in einem Vierteljahrhundert und mehr gemacht und
zusammengetragen haben, @llen zur Verfügung stellen will und mit Euch neue
Erfahrungen er-leben will und wird.
?

Das System macht keine Fehler - es IST der Fehler!

Der Fehler ist SYSTEMisch:
Das kapitalistische System war und ist von Anfang an gegen uns unten
gerichtet und per se anti-emanzipativ. YA-YA! AnarchieYA! YETZT!!
Acracia real YA! Beratet Euch und bildet Räte-Komitees. Gründet
sozialemanzipative Inter-Brig@den!
Empörung alleine reicht nicht. Sie muss konstruktiv werden.

M

September riecht nach Heißem Herbst
längst ahnst du, was du noch ererbst:
die alten Egomanen lassen
nur Knochen über von dem Prassen

N

ALEx-September-PROGRAMM 2012 im BAIZ

Alle ALEx-Veranstaltungen in der Kulturschankwirtschaft BAIZ
(Ecke Tor/Christinenstr., Nähe U Rosa-Luxemburg-Platz – http://www.baiz.info)
Eintritt frei - Spenden schwer erwünscht.


Freie Kultur Aktion e.V. / ALEx (A-Laden Experience) presents:

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Mittwoch, 12. September 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Sankt Immerleinstage - Vorsichtiger Rückblick auf den A-Kongress von St.
Imier

[KURZTEXT:
Out of the black trafen sich Anfang August 2012 im Schweizer Jurastädtchen
St. Imier. (zu Dütsch "Sankt Immer") zwei- bis dreitausend der Anarchie
zugeneigte Menschen (incl. ungezählter staatliche Schnüffler_innen) zum
internationalen Stelldichein, anlässlich des 140. Jahrestages der Gründung
der Libertären Internationale - eigentlich zur Fortsetzung der
Mehrheitsfraktion der Ersten Internationale.
Wir Dortgewesene lassen das Treffen Revue passieren und fragen uns: Was
passiert in der Zukunft?]


Mittwoch, 26. September 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Autonomie oder Barbarei
Cornelius Castoriadis und Socialisme ou Barbarie

[KURZTEXT:
Cornelius Castoriadis, ein in Frankreich lebender griechischer
Revolutionär, wandte sich mit der Gruppe Socialisme ou Barbarie gegen den
Stalinismus und entwickelte eine einzigartige Theorie der libertären
Autonomie. Die Frage "Sozialismus oder Barbarei" stellt ihn in eine Reihe
mit Bakunin und Rudolf Rocker. Wie aktuell ist Castoriadis heute, in der
Zeit der nicht nur griechischen Revolte?]


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LANGFASSUNG:

Mittwoch, 9. September 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Sankt Immerleinstage - Vorsichtiger Rückblick auf den A-Kongress von St.
Imier

Im Schweizer Jurastädtchen St. Imier (zu Dütsch "Sankt Immer") mit seinen
heute ganzen fünftausend Einwohner_innen kamen Anfang August 2012 zwischen
zwei- und dreitausend der Anarchie und dem Anarchismus zugeneigte Menschen
zusammen, manche meinen, sogar noch mehr. Anlass war der 140. Jahrestag
der Gründung der Libertären Internationale 1872, eigentlich der
Mehrheitsfraktion der Ersten Internationale nach der Spaltungsintrige
durch Marx und seine Adeppen . Kaum jemand weiß, dass diese
Internationale die Marxens um etliche Jahre überlebte und eigentlich bis
heute ihre Fortsetzung findet. Seit 1922/23 gibt es die I.A.A., die
anarch@syndikalistische "Internationale Arbeiter_innen Assoziation", der
auch die FAU(D) angehört(e), die nicht von ungefähr den Namen der Ersten
Internationale trägt und als ihr Motto Marx und Marxisten mit eigenen
Worten schlägt:
"Die Befreiung der Arbeiter muss der Werk der Arbeiter selbst sein.".
Seit 1968 gibt es zudem die in Carrara, der italienischen Hochburg der
Anarchist_inn_en, gegründete IFA, die Internationale der Anarchistischen
Föderationen, die sich jetzt zum 8. Kongress in St. Imier traf. So viel
Anarchismus gab es selten in "Heidiland" und das tolerante Städtchen, das
die Anarchist_inn_en sogar auf seiner offiziellen homepage führt, platzte
aus allen Näthen. Das "Espace Noir", das lokale A-Haus, konnte Gäste des
Berliner A-Ladens nur vor anerkennendem Neid erblassen lassen. Die große
Buchmesse zeigte, welche Lücken noch in der deutschsprachigen A-Literatur
klaffen. Hunderte deutschsprachiger Anarch@s, viele aus Berlin, liefen
auf, die mensch vornher noch nie gesehen hat und wahrscheinlich nachher
größtenteils auch nie mehr wiedersehen wird - jedenfalls nicht in
organisierten Kreisen. Dutzende Veranstaltungen versanken teils im
babylonischen Sprachgewirr oder waren schlicht überlaufen. Irgendwie doch
alles ein übergroßes "A-Camp"? Alles "Anarch@karneval? Was bleibt von
einer Woche Anarchie auf eidgenössischem Boden? Kommt da noch was? Wir
Dagewesenen wollen mit den Hiergebliebenen darüber in Austausch treten.
Natürlich wird auch die Schmiere kommen... nur zu: alles ist offen! In
zehn Jahren sehen wir weiter. Spätestens.
http://syndikalismus.wordpress.com/2012/08/12/die-revolution-beginnt-vor-dem-eigenen-zelt-auch-anarchisten-haben-probleme-mit-der-selbstorganisation/


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LANGFASSUNG:

Mittwoch, 26. September 2012 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ:

Autonomie oder Barbarei
Cornelius Castoriadis und Socialisme ou Barbarie

Cornelius Castoriadis (1922-1997) war ein origineller Denker und
Organisator der libertären Linken in Frankreich, der im deutschsprachigen
Raum kaum bekannt ist. Während des 2. Weltkriegs im griechischen
linksradikalen Widerstand, lebte er ab 1945 in Frankreich. Dort begründete
er unter anderem mit Claude Lefort die Gruppe Socialisme ou Barbarie
(SouB), die eine massive Kritik an den stalinistischen „Kommunisten“ mit
rätesozialistischen Ansätzen und einem Engagement für die
Selbstorganisation der ArbeiterInnenklasse verband. Im Laufe der Jahre
erweiterte Castoriadis seine Kritik an der Theorie und Praxis der
autoritären Linken hin zu einer grundsätzlichen Ablehnung des typischen
Objektivismus und der Geschichtsmetaphysik von MarxistInnen.

Auf der Basis genauer Untersuchungen der Aktivität von ArbeiterInnen in
Betrieben und bei gesellschaftlichen Aufständen (DDR, Ungarn etc.)
entwickelte Castoriadis eine einzigartige theoretische Fundierung einer
Praxis, die auf Befreiung und Selbstgesetzgebung – Autonomie – zielt.
Geschichte sah er als eine offene, nicht ableitbare, Entwicklung, in der
aber widerstreitende Kräfte miteinander ringen. So stehen sich
gesellschaftliche Strömungen der Heteronomie und der Autonomie, der
Fremdbestimmung und der Selbstgesetzgebung gegenüber.
In der Gestaltung der Institutionen einer Gesellschaft spiegeln sich
solche Verhältnisse und Dynamiken wieder. Mit der entschiedenen
Unterstützung des Autonomieprojektes nahm Castoriadis Partei für die
libertäre Seite der Linken und auch anderer Befreiungsbewegungen, wie
jener der Frauen und der Studierenden.

Bei diesem Vortrag im Rahmen der A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ wird
ein Überblick über einige zentrale Punkte im Denken und Handeln von
Castoriadis und SouB gegeben und nach deren Relevanz heute gefragt.
Referent: N. Neumann.

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Der A-Laden in der Brunnenstr.7 am [U] Rosenthaler Platz ist jeden
Donnerstag von 18-22 Uhr mindestens geöffnet. Weitere Termine nach
Absprache. Referent_inn_en können angefragt werden.
Tel. 030-228 052 37 (AB) - kostenfreier Rückruf ins D-Land.Festnetz und zu
O2mobil möglich.
a-laden@free.de
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