(deu) Anti-AKW - Kommunique automer Gruppen

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Sun, 05 Jan 1997 13:43:54 -0800


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aus: Geist der Freiheit (Nr. 74 - Januar 1997) c/o Cafe Exzess Leipzigerstr. 91 D-60487 Frankfurt

Wir haben uns entschlossen die folgende Erklärung abzudrucken. Sie wurde bislang nur in der Interim und der Anti-Atom-Aktuell abgedruckt, wir denken, daß sie über deren LeserInnenschaft hinaus verbreitet und diskutiert werden sollte, gerade weil die staatlich und mediale Hetze zu diesem Thema immer heftiger wird. Wir möchten uns an dieser Stelle etlichen anderen Gruppen anschließen, die von der BI Lüchow-Dannenberg eine Diskussion über die Inhalte dieses Schreibens einfordern, an Stelle der von ihnen in der letzten Zeit geäußerten Distanzierungen und Verunglimpfungen des militatem Widerstands. Auch anderen, wie z.B. der Graswurzelrevolution, möchten wir nahelegen in Zukunft die gesammten Schreiben zu lesen, bevor sie Arikel schreiben, die sich nur auf die Versatzstücke bezeihen, welche die Tagespresse gnädigerweise veröffentlicht.

Abschrift: Stop die Bahn - Stop den Castor! Kommunique autonomer Gruppen

Für einen lebendigen und militanten Widerstand gegen den Castor ins Wendland oder Ein offener Brief

Liebe Leute,

Wir haben in den frühen Morgenstunden des 07.10.1996 den Bahnverkehr im gesamten Bundesgebiet lahmgelegt. Hakenkrallen wurden an insgesamt 13 Stellen in die Oberleitung gehängt:

4 bei Stuttgart 1 bei Bremen 1 in Nordhessen 5 um Berlin 1 bei Göttingen 1 zwischen Hannover und Celle.

Mit diesem brief laden wir euch aber auch zu einer öffentlichen Diskussion ein. Vielleicht wundert ihr euch, daß wir - im Gegensatz zu sonstigen eher knapp gehaltenen "waswannwowarum"-Komminiques - geradezu ausschweifend werden. Deshalb zur Erklärung ein paar Takte vorweg, wie die Idee zu diesem Brief entstanden ist: In verschiedenen autonomen gruppen wird zur Zeit überlegt, wie sie sich im Rahmen der Anti-AKW-Bewegung einbringen können. dabei stoßen wir auf folgende Beobachtungen:

1) Der Widerstand im Wendland zu den Castor-Transporten hat an Schärfe gewonnen, Tag X2 war ein voller Erfolg. Dennoch haben wir den Eindruck, daß wir zum einen wie das Kanninchen vor der Schlange hocken: Wenn die Atommafia Transporte durchführt, rollt der Widerstand an, setzt sie jedoch auf Zeit und Deeskalation, wird es wieder ruhig; zum anderen führen wir wieder einen Kampf, den wir schon lange gewonnen gehofft hatten, das deutsche Roll-back bekommt auch die Anti-AKW-Bewegung zu spü