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(de) FDA-IFA, Gai Dào #86 - Nachrichten aus den FdA-Gruppen

Date Wed, 7 Mar 2018 08:30:01 +0200


Berlin ---- Am 20. Januar führte das Anarchistische Kollektiv Glitzerkatapult eine kritisch-solidarische Aktion am Rande der großen "Wir haben es satt"-Demonstration (organisiert von Umwelt- und Tierschutzgruppen anlässlich der Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche") durch. Das Glitzerkatapult versuchte eine anarchistisch-tierbefreierische Position hinein zu tragen. Sie konnten über 1000 Flyer verteilen und mit Transpi und Megaphon, die durchaus interessierten Menschen, auf ihre Ideen aufmerksam machen. ---- Bochum ---- Ende Dezember beteiligte sich die Anarchistische Gruppe Dortmund an der Demo gegen G20-Repression Die Schwarze Ruhr-Uni Bochum (SRUB) organisierte Ende Januar ein Anarchistisches Kennenlerntreffen auf dem Unigelände. ---- Dortmund ---- Am 10.12. fand in Dortmund-Westerfilde eine AnarchismusEinführungsveranstaltung von der Anarchistischen Gruppe Dortmund (AGDo) statt. Dem vorausgegangen waren 2 Mobili-
sierungsaktionen im Viertel: Es wurden an unterschiedlichen
Tagen deutlich über tausend Flyer verteilt, Menschen direkt auf
die Veranstaltung aufmerksam gemacht, sowie Plakate und
Aufkleber hinterlassen. Ein großer Teil der Westerfilder Brief-
kästen wurde mit Flyern bestückt. Die Anarchismus-Einfüh-
rungsveranstaltung selbst war leider nur von wenigen
Interessierten besucht. Dafür entstand mit den Anwesenden ein
intensiver und bereichernder Austausch. Die Aktionen in Wes-
terfilde als Start der Anarchismus-Rundreise durch Dortmund
war ein erster Versuch für die Gruppe, ihren Fokus auch stärker
außerhalb ihrer angestammten Viertel zu setzen. Den ausführli-
chen Bericht kannst du auf der AGDo-Homepage nachlesen.

Die AGDo beteiligte sich an den Protesten gegen eine Nazi-
kundgebung in der Dortmunder Innenstadt.

Am 17.12. organisierte die AGDo ein "Kennenlern-Café" für alle
Amazonarbeiter*Innen aus Dortmund im Black Pigeon. Ziel war
es, Kontakte zu knüpfen und die Zustände am Standort Dort-
mund kennenzulernen. Zwei Tage vorher, am 15. Dezember,
wurde dazu von der AGDo direkt vor dem Amazon-Lager ein-
geladen. Hierfür wurden über 1.000 Flyer verteilt. Ein ausführli-
cheren Bericht zu den beiden Tagen kannst du auf der
Homepage der Gruppe nachlesen.

In einer windigen Nacht Anfang Januar haben Leute der AGDo
ein Solidaritätstransparent mit den Kämpfen im Iran an einer
befahrenen Straße der Dortmunder Nordstadt aufgehängt.

Mitte Januar organisierte die AGDo ein anarchistisches Kennen-
lerntreffen. Das Diskussionsthema diesmal: "Drogen und Rausch
- Wie stehen wir dazu?"
***
Dresden
Mitte Dezember organisierten die Schwarz-Roten Bergstei-
ger_innen einen Vernetzungsbrunch für alternative und antifa-
schistische Menschen in der Region Sächsische Schweiz
Osterzgebirge.

Die Freie Arbeiter*innen-Union (FAU) Dresden bot allen interes-
sierten eine Jahresabschlussfeier mit Jahresrückblick, Mitbring-
buffet, Poetryslam, Bilderausstellung, Umsonsttisch und
musikalischem Programm.
***
Freiburg
An der Demo "gegen die autoritäre Welle" beteiligten sich auch
Leute der Anarchistischen Gruppe Freiburg (AGFR) sowie der
Anarchistischen Initiative Ortenau. Die AGFR mobilisierte mit
einem eigenen Aufruf und hielt eine Rede auf der Demo, zu der
ca. 250 Personen kamen.

Anlässlich der Aufstände in vielen Städten im Iran organisierte
die AGFR die Kundgebung "Solidarität mit den Aufständischen
im Iran! Stoppt die Kooperation mit dem iranischen Regime!"
Unter diesen Parolen versammelten sich ca. 40 Menschen, um
ihre Unterstützung mit dem aktuellen Aufstand im Iran zu zei-
gen. Sie kritisierten die politische und ökonomische Kooperation
mit dem iranischen Regime und forderten stattdessen die Unter-
stützung der oppositionellen Kräfte in Freiburgs Partnerstadt Is-
fahan.

Ende Januar organisierte die AGFR den Vortrag "Einführung in
die kritische Theorie"
***
Frankfurt/Main
Die Gruppe Lila[F]- Anarchistische Gruppe Frankfurt schreibt:
Wie in vielen anderen Städten auch haben wir an Silvester den
Knast in Frankfurt besucht, um den Gefangenen zum Jahres-
wechsel unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Mit lauter
Musik, viel Feuerwerk und Redebeiträgen haben wir uns vor
dem Knast in Preungesheim aufgestellt, um den dort Inhaftier-
ten den Jahreswechsel ein klein wenig angenehmer zu machen.
Den Betroffenen hat unsere Aktion offensichtlich gut gefallen,
denn mit lautstarken Rufen und Geklimper wurden unsere Grü-
ße hinter den Mauern freudig aufgenommen. Zu manchen der
weiblichen Gefangenen gab es gegen Ende sogar Sicht- und Ruf-
kontakt und so tanzten wir gemeinsam dem neuen Jahr entge-
gen.
***
Görlitz
Bei Siemens drohen weltweit aktuell 7000 Entlassungen, davon
allein 960 in Görlitz, denn dort soll gleich das ganze Werk ge-
schlossen werden. Bei Siemens sollen daneben in Görlitz bis zu
800 weitere Jobs auf der Abschussliste stehen. Aus diesem An-
lass beteiligte sich die FAU Dresden Mitte Januar an der De-
monstration der Arbeiter*innen in Görlitz unter dem Motto
"Unterstützt Kolleg_innen bei Bombardier und Siemens in Gör-
litz!"
***
Kassel
Die Gruppe Aktion und Organisierung Kassel (A&O Kassel) be-
fasste sich Mitte Dezember in ihrer Radio-A-Sendung neben lo-
kaler Kämpfe mit dem Thema Zivile Seenotrettung und der
aktuellen Lage im Mittelmeer.

A&O Kassel organisierte im Januar den Vortrag "Keine Macht
für Niemand?! Linke Macht-Theorie und antiautoritäre Um-
gangsmöglichkeiten. Eine anarchistische Lesart der Hegemonie-
theorie."
***
Karlsruhe
Die Libertäre Gruppe Karlsruhe organisierte im Januar eine So-
litheke. Der Erlös kam den von Repression gegen die FdA-Kam-
pagne "Solidarische Perspektiven entwickeln - jenseits von
Wahlen und Populismus" betroffenen Menschen zugute.
***
Köln
Im Dezember organisierten die beiden Gruppen "about:fem -
anarcha-feministische Gruppe aus Köln" sowie das Anarchisti-
sche Kollektiv Köln (AKK) eine Veranstaltungsreihe mit insge-
samt 6 Veranstaltungen zu den Aktionswochen gegen
Antisemitismus.

Die Anarchistische Gruppe Dortmund hielt zusammen mit der
nichtparlamentarischen "Alternativen Liste" an der Universität
Köln den Diskussionsinput zum Thema "Parlamentswahlen -
Ausdruck der Volkssouveränität oder Verschleierung unserer
Ohnmacht?"

Das AKK organisierte im örtlichen lokalen Autonomen Zentrum
eine "Good Night Ticket Control"-Kneipe mit Tombola. Die
Kneipe griff die Notwendigkeit nach freier Fortbewegung für al-
le sowie diskriminierendes Verhalten von Kontrolleur*innen auf.
Außerdem sollte ein Teil des Kneipengewinns Genoss*innen
unterstützen, die Repressionen durch ticketloses Fahren zu tra-
gen haben.

Das Anarchistische Forum Köln hat beim Offenen Treffen über
"Liebe & Anarchie!?" diskutiert.
***
Leipzig
Die Anarcho-syndikalistische Jugend (ASJ) Leipzig beteiligte
sich an den Protesten gegen die Innenministerkonferenz am 07.12.17

Beim 34. Kongress des Chaos Computer Clubs organisierte das
IT-Kollektiv im Rahmen des Tech-Coops Assembly ein Meetup
für alle, die in einem Tech-Kollektiv organisiert sind oder an
dieser Organisationsform interessiert sind. Außerdem fand noch
ein Treffen mit an unserem Netzwerk Interessierten statt.
***
Ludwigsburg
Nachdem am 19.10.17 die Veranstaltung zu Solidarischer Land-
wirtschaft (SoLaWi) vom Libertäre Bündnis Ludwigsburg -
(LB)2 organisiert worden ist, haben sich danach Interessierte zu-
sammengefunden, die das Konzept Solidarische Landwirtschaft
für Ludwigsburg umsetzen wollten. Anfang Dezember kam zum
1. Mal frisches Gemüse der SoLaWi Zabergäu zu uns. Interes-
sierte Personen können auch weiterhin beim Konzept SoLaWi
mitmachen.

Anfang Dezember veranstaltete (LB)2 im Rahmen der FdA-Kam-
pagne "Solidarische Perspektiven entwickeln" einen Workshop
zum Thema "Meine Bedürfnisse, deine Strategien, unser Bedarf".

In Gedenken an Alexis, der am 06.12.2008 von der Polizei ermor-
det worden ist, gab es von Aktivist*innen von (LB)2 eine Tran-
spi-Aktion.

Ende Dezember feierte (LB)2 den 10-jährigen Geburtstag der
Gruppe. Ca. 40 geladene Gäste feierten mit.
***
Mannheim
Die Projektinitiative "Selbstorganisiert in Mannheim", in der
auch die Anarchistische Gruppe Mannheim mitarbeitet, organi-
sierte Mitte Januar einen Umsonstflohmarkt.
***
Nürnberg
Mitte Januar organisierte das Antirepressionsbündnis "Wider-
stand M31" (in welchem auch "Auf der Suche - anarchistische
Gruppe Nürnberg" mitarbeitet) zwei Kundgebungen zu folgen-
den Anlässen: Am 11. Januar veröffentlichte nordbayern.de
einen Fahndungsaufruf nach einer jungen Frau. Ihr wird vorge-
worfen am 31. Mai 2017 an der Blockade gegen die Abschiebung
des jungen Afghanen Asif N. eine 0,5 l Weichplastikflasche nach
einem Polizisten geworfen zu haben. Motto der Kundgebung in
der Nürnberger Innenstadt: "Der Ermittlungseifer des bayeri-
schen Innenministeriums kennt keine Grenzen - unsere Solida-
rität erst recht nicht!" Zur zweiten Kundgebung bei der
Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) schreibt das Bündnis: Asif
muss zur ZAB. Da er am 31. Mai bereits erleben musste, dass der
Rechtsstaat nicht mal nach seinen eigenen Spielregeln spielt,
wollen wir auf diese Behördenwillkür aufmerksam machen und
Asif unsere Solidarität zeigen. Da es immer öfter zu willkürli-
chen Entscheidungen und sogar Verhaftungen bei Kontakt mit
der Ausländerbehörde, dem Sozialamt oder Ähnlichem kommt,
sehen wir eine generelle Notwendigkeit einer solidarischen Be-
gleitung zu solchen Terminen. Verbunden damit ist die generelle
Absage an ein Abschieberegime, das Menschen so massiv unter
Druck setzt, dass bei jedem Behördenkontakt die Angst, abge-
schoben zu werden, ständiger Begleiter ist.
***
Offenburg
Mitte Januar organisierte die Anarchistische Initiative Ortenau
einen Diskussionsabend zum Thema Solidarität.
***
Prag
Die Kultursektion Cindycat der FAU Dresden unterstützt aktuell
Künstler*innen, die auf der StartPoint Prize ausgestellt haben.
Bei dieser Ausstellung werden jährlich die besten Abschlussar-
beiten europäischer Kunstakademien in der Prager Nationalga-
lerie gezeigt. Aufgrund inakzeptabler Organisation und
Arbeitsbedingungen auf der Ausstellung rasierte FAU-Unter-
stützerin Irène Mélix ihr Kunstwerk, eine behaarte Wand, aus
Protest ab. Dem Protest schloss sich ein Großteil der Ausstellen-
den an und formulierte einen Protestbrief.
***
Rhein/Ruhr
Folgende Solidaritätsbotschaft inklusive Solidaritätsfoto veröf-
fentlichte die Anarchistische Föderation Rhein-Ruhr: "Am 20.
Januar hat die Türkei einen militärischen Angriff gegen Afrin
(Rojava), unterstützt von Bodentruppen der Freien Syrischen
Armee, gestartet. Wir erklären uns solidarisch mit den Men-
schen, die unter den Angriffen der türkischen Diktatur leiden
und natürlich auch mit den kurdischen Selbstverteidigungskräf-
ten. Auf dass sie standhalten!"

Biji Afrin Biji Azadi Biji Anasi!

Einige Menschen von der Anarchistischen Föderation
Rhein/Ruhr
***
Strasbourg
Zur Demo "Für die Schließung des Arcadia - Gegen Räume der
extremen Rechten in unseren Vierteln" mobilisierten u. a. die
anarchistischen Gruppen aus der Ortenau, aus Karlsruhe und
Ludwigsburg. Einen ausführlichen Bericht zur Demo und den
Ereignissen seit der Eröffnung des Nazilokals Arcardia in Stras-
bourg findet ihr auf der Homepage von nigra.
***
Stuttgart
Beim Infoabend zum Hambacher Forst im Stadtteilzentrum Gas-
paritsch konnten die Besucher*innen in anarchistischer Litera-
tur des Libertären Bündnis Ludwigsburg schmökern.
***
Tübingen
Das Libertäre Bündnis Ludwigsburg war mit einem Büchertisch
beim Hardcore-Winterfest im Epplehaus Tübingen präsent.Gai Dào
N°86 - Februar 2018
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