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(de) FdA/IFA: Gai Dao #85 - Stimmen zum 7. Jahrgang der Gai Dào

Date Sat, 13 Jan 2018 07:14:13 +0200


Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die auf unseren Aufruf, uns zu unserem Geburtstag eine Kritik zu schicken, reagiert haben. Im Folgenden könnt ihr lesen, was uns alles erreicht hat. ---- Von: RudolfMühland, Maurice Schuhmann, Dave aus K, Jonathan Eibisch, RalfDreis, Jan Rolletschek, Benjamin, Ewgeniy Kasakow, Gruppen gegen Kapital und Nation, Hyman Roth, Martin ---- Als ich nach der ersten Libertären Medienmesse 2010 im Druckluft in Oberhausen wieder etwas mehr Zeit und jede Menge jugendlichen Übermut hatte, beschloss ich in Eigenregie einen alten, aber nie umgesetzten Beschluss der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) endlich ein wenig Leben ein zu hauchen. ---- Binnen weniger Wochen kreierte ich die erste Ausgabe der» [Gai Dào] Gaidao - einen anderen Weg gehen«. Damals schrieb ich in das Editorial etwas zum Anspruch den die [Gai Dào]Gaidao erfüllen sollte:

"Mit diesem Zeitungsprojekt versuchen wir einen weiteren Schritt zu
einer anarchistischen Föderation zu gehen. Darüber hinaus hoffen wir
neben Zeitungen wie der Graswurzelrevolution und der Direkte Aktion
und Internetportalen wie Syndikalismus.tk weiterführende
Informationen zur aktuellen anarchistischen Bewegung geben zu
können. Dabei bemühen wir uns über den Tellerrand des
deutschsprachigen Raumes hinaus zu sehen - ob und wie uns das
gelingen wird, hängt auch von eurer Mitarbeit ab. Gleichzeitig wollen
wir perspektivisch auch Platz für theoretische Auseinandersetzungen
bieten, denn immerhin sind viele unserer Gedanken schon mehr als
150 Jahre alt. Es gilt also sie an unserer alltäglichen Praxis zu prüfen
und zu sehen ob sie noch Zeitgemäß sind und wie ggf. ein
modernisierter Anarchismus im dritten Jahrtausend (nach unserer
Zeitrechnung) aussehen könnte."

Glücklicher Weise haben sehr schnell Menschen innerhalb und
außerhalb der FdA interveniert, und so zu einem erheblichen Anteil
dazu beigetragen, das die Gaidao zu einer Zeitung wurde.
Anfangs nur Online und nur als PDF, weitete die FdA das Projekt bald
aus. So standen neben der PDF bald auch noch andere Formate Online
zur Verfügung und schließlich auch eine Printausgabe! Letztere wird
aus ökonomischen Gründen nur in einer Auflage gedruckt, die
unserem Abonent*innenstamm entspricht. ABER von Anfang an
haben einzelne Menschen die Gelegenheit genutzt die Gaidao
jeden Monats selbst aus zu drucken und in Infoläden aus zu legen.

Bevor wir euch "eure" Kritik lesen lassen, möchten wir versuchen
selbst ein wenig zu bewerten ob wir dem damals formulierten
Anspruch ansatzweise gerecht werden konnten.

Schaffen wir es weiterführende Informationen zur aktuellen
anarchistischen Bewegung zu liefern? Und dies vielleicht sogar
über den Tellerrand des deutschsprachigen Raumes hinaus?
Wir denken: JA - das haben wir geschafft. So haben wir u.a. aus
diesen Ländern und Regionen berichtet:

Ägypten, Australien, "Balkan", Belarus, Bosnien, Bulgarien,
Dominikanischen Republik, Frankreich, Griechenland,
Großbrittanien, Iran, Israel, Japan, Kobanê, Kuba, Kurdistan,
Lateinamerika (Brasilien, Chile, Mexiko), Maghreb & Mashrek,
Malaysia, Moldawien, "Naher Osten", Neuseeland, Niederlande,
Österreich, Palästina, Pazifischer Ozean, Philippinen, Portugal,
Rojava, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien, Skandinavien,
Slowenien, Spanien, Südafrika, Syrien, Transsilvanien, Türkei,
Tschechien, Ukraine, USA, Weissrussland, Zypern u.w.m.; einen
genauen Überblick könnt ihr euch in den Ausgaben der
Gaidao selbst verschaffen.

Hatten und haben wir Platz für theoretische Auseinander-
setzungen?

Auch das können wir klar bejahen. So gab es, zum Teil über mehrere
Ausgaben hinweg und immer wieder Beiträge und Diskussionen
unter anderem zu diesen Themen (natürlich ist auch das ein
unvollständiger und sehr willkürlicher Überblick): Anarcho-
Syndikalismus, Multikulturalismus, Diversität und Gleichheit,
Konsum, Ökologie, Kapitalismus, Feminismus, Kollektive und
Genossenschaften, Landwirtschaft, Energie, Öcalans Thesen und die
Anarchie, Faschismus u.v.a.m.

ABER:

Natürlich könnte es noch viel mehr sein, und es könnte alle noch viel
besser sein. Wir sehen es aber nicht als unsere Aufgabe an, diese
Lücken als eine Art Dienstleister für euch zu schließen. Denn wir alle
haben ja auch ein Leben, und Projekte wie die Gaidao leben
vom Mittmachen!

Wie es schon im Editorial der 1. Ausgabe hieß: "[...]ob und wie uns
das gelingen wird, hängt auch von eurer Mitarbeit ab."

In diesem Sinne, können wir euch nur Auffordern eure Kritik an der
Gaidao selbst ernst zu nehmen und uns mit tollen Artikeln,
Berichten, Interviews, Theoriebeiträgen usw. zu versorgen. Solltet ihr
Zeit und Lust haben, könnt ihr uns auch beim Lektorat unterstützen,
dem Layout und bei Übersetzungen (von vielen interessanten Dingen
erfahren wir nie, einfach weil wir die Sprache nicht können!). Dabei
müsst ihr nicht mal "fest" mitarbeiten. Es reicht wenn ihr hier und da,
so wie ihr es zeitlich schafft eine Aufgabe zuverlässig übernehmt.

Und auch sonst sind wir offen für jede Anregung und gute Idee -
insbesondere dann, wenn ihr diese nicht mit einem Arbeitsauftrag für
uns verbindet, sondern euch selbst direkt mit einbringt!

Jetzt aber zu der berechtigten Kritik, die ihr uns zugesandt habt.
- Rudolf Mühland

********

Trotz einiger Verbesserungen in den letzten Jahren ist und bleibt die
Gai Dao ein weitgehend unbedeutendes Blatt sowohl im linken als
auch im speziell anarchistischen Blätterwald. Über weite Strecken ist
es durch einen diffusen, trivialen Vulgär-Neoanarchismus geprägt
und präsentiert viele linke Mainstreamthemen auf Boulevardniveau.
Schade, dass die vorhandenen Ressourcen nicht genutzt werden.
- Maurice Schuhmann

*********

Ich bin froh, dass es die Gai Dao gibt. Danke allen daran Beteiligten!
Die Gai Dao ist das Medium in der deutschsprachigen Anarch@-
Szene, das ich am ehesten ertragen kann.
Die Gai Dao spiegelt aber auch einiges aus der Szene wider, was ich
wiederum kaum zu ertragen finde. Der Anarchismus hat (zumindest
soweit mir bekannt) kaum noch ein eigenes Profil, sondern absorbiert
und kopiert jeden Mainstream-Weltverbesserer-Scheiß und versucht
dann auch noch, darin selbst am besten zu sein. Anarchismus ist
irgendwie ein Brei aus Antikapitalismus, Politischer Korrektheit und
bürgerlichem Wir-haben-uns-alle-Lieb-Aktivismus. Es geht auch in
der Gai Dao daher zu oft darum, mit welchem Konsensverfahren wir
noch netter zueinander sein können, mit welcher Sprache wir noch
weniger diskriminieren können, und wer auf welcher Veranstaltung
oben ohne rumgelaufen ist. Ideen darüber, was Herrschaft eigentlich
ist und was entsprechend unter Anarchie verstanden wird, sind
extrem vom bürgerlich-individualistischen Kontext geprägt, aus dem
die meisten Aktivistis kommen.

Zwei direkte Kritikpunkte an die Gai Dao in dem Zusammenhang:
1) Alle Texte müssen genderneutral geschrieben sein. Obwohl dieses
Thema nach wie vor auch im deutschsprachigen Anarchismus sehr
umstritten ist.

2) Einzelne Personen können durch ein Konsensverfahren per Veto
entscheiden, dass Artikel nicht in die Gai Dao kommen.
Trotzdem: Keep it up! Ohne die Gai Dao wäre der deutschsprachige
Anarchismus noch viel schlechter dran. Ihr macht einen wichtigen
Job und ihr macht ihn gut.
- Dave aus K

********

Aus politischen Gründen bin ich sehr an der GaiDao interessiert, da
es meine Überzeugung ist, dass anarchistische Perspektiven auf alle
Lebensbereiche angelegt werden sollten. Zur Anregung und
Weiterentwicklung anarchistischen Fühlens, Denkens und Handelns
beizutragen war und ist mir selbst ein Bedürfnis, dem ich unter
verschiedenen Pseudonymen nachgehen konnte. Vor den Menschen,
die die GaiDao stemmen habe ich großen Respekt und frage mich, wie
wir ihre Verbreitung fördern können. Dabei scheint mir entscheidend
zu sein verschiedene politische Generationen in den Blick zu nehmen.
- Jonathan Eibisch

********

Hallo liebe Leute von der Gaidao,
da ich ab und an mal was für euch schreibe hier meine Einschätzung.
Als großer Fan von Papier in der Hand wenn ich Zeitung lese, hat die
Gaidao (da ich sie nicht abonniert habe) keine Priorität für mich.
Internetzeitungen interessieren mich eher weniger. Immer bei
Buchmessen oder wenn ich die Zeitung in die Hand bekomme, nehme
ich sie mit und lese sie mit Interesse. Die gedruckte Ausgabe ist aber
nicht so liebevoll gestaltet wie ich mir eine Zeitung vorstelle. (GWR,
Jungle World, DA, als es sie noch gab) Sie erinnert mich mehr an die
interim - sozusagen als Flugblattsammlung von Anarchist*innen. Das
kann aber auch ne Fehleinschätzung sein, da ich die Gaidao nicht
wirklich mitbekomme.
Soweit von mir....
solidarische Grüße
- RalfDreis

********

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Es freut mich, zu hören,
dass die Gai Dào den Kreis ihrer Leser*innen erweitern will. Schon
durch den Downloadbereich ist dies prinzipiell ja jederzeit möglich.
Das Projekt kann in dieser Hinsicht also fast unbegrenzt wachsen!
Noch aus anderen Gründen halte ich euer Zeitungsprojekt für
ausgesprochen interessant: Es ist explizit strömungsübergreifend und
nur einigen Grundsätzen verschrieben, denen sich kaum
widersprechen lässt. Das sorgt für Diskussionen und dafür, dass das
Blatt in Bewegung bleibt. Für eine Bewegung, die wachsen will, ist
dies ausgesprochen wichtig. Zudem ist eine jüngere Generation
sichtbar beteiligt, so dass die Gai Dào noch stärker als bisher auch ein
Ort der Weitervermittlung alter Diskussionen und ihrer Erneuerung
sein könnte. Als Organ der FdA hat die Gai Dào viele assoziierte
Gruppen und somit potenzielle Beiträger*innen sowie eine lokale
Präsenz bei Veranstaltungen und Kongressen. Insgesamt sind also
viele Voraussetzungen dafür, das Blatt zu einem wichtigen
Diskussionsforum auszubauen, bereits gegeben.

Ich spreche von Voraussetzungen? Nicht nur, aber auch. Denn bei der
beachtlichen Leistung, die es schon lange bedeutet, das Blatt
monatlich erscheinen zu lassen (ihr seid großartig!), sind zugleich
doch immer wieder auch Hilferufe von Seiten der Redaktion zu
vernehmen, sowohl was die redaktionelle Mitarbeit als auch was
Textbeiträge anbelangt. Die Präsenz der Gai Dào bei Kongressen habe
ich selber schon des Öfteren vermisst, und auch für Korrektur und
Satz ist offenbar nur selten Zeit. Es ist also ganz so wie derzeit noch
bei den allermeisten anarchistischen Projekten, die vor allem vom
Idealismus der Beteiligten leben und neben dem Überleben her von
einem zumeist kleinen Kreis von Leuten gestemmt werden.

Um so mehr braucht es ein großes Netzwerk an potenziellen
Autor*innen und Unterstützer*innen, engagierten Gruppen und
Leser*innen. (Sie alle müssen größtenteils außerhalb gewonnen
werden.) Um so wichtiger ist es meiner Ansicht nach auch, dass das
Blatt in jeder Hinsicht wächst und attraktiver wird, die Reichweite
größer, die Beiträge diverser, die theoretische Selbstverständigung
über eine anarchistische Praxis ernster und bohrender.

Sich heute auf den Anarchismus zu berufen, heißt, sowohl in
theoretischer wie in praktisch-organisatorischer Hinsicht, eine
Position der Schwäche zu beziehen und das eigene Projekt von dieser
Position ausgehend zu entfalten. So schwach ist diese Schwäche, dass
nicht einmal das Grundlegendste, die Einheit von Theorie und Praxis,
allgemein akzeptiert ist. Dennoch gibt es meiner Ansicht nach gar
keine andere Position, die, auch bei der geringsten intellektuellen
Redlichkeit, einzunehmen heute noch möglich wäre. Also immer
weiter diesen Weg: Gai Dào!
- Jan Rolletschek

********

Liebe Alle,
Auch von mir geht ein herzlicher Glückwunsch raus an das
wunderbare Kollektivprojekt Gai Dào! Ein großer Dank an alle
Beteiligten! Auf hoffentlich noch viele weitere Jahre libertäre und
emanzipatorische Diskurse!
Da ich ja erst als Praktikant zu euch gestoßen bin, will ich mich noch
einmal für die tolle Zeit bedanken und an dieser Stelle meine
persönliche Perspektive auf die Gai Dào beschreiben. Ganz besonders
sympathisch war mir von Anfang an das aktivistische Umfeld der
involvierten Leute und die DIY-Attitüde, ohne die ich mich nicht
getraut hätte bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Gerade, dass das
Blatt schon in der Struktur dem hierarchiefreien Modell entspricht,
macht für mich einen besonderen Wert der Zeitschrift aus. Im Prinzip
könnte sich so jede Stimme und interessierte Person in irgendeiner
Weise einbringen. In vielerlei Hinsicht scheint mir der Anarchismus
als gemeinsamer Nenner aller Beteiligten eine wunderbare Grundlage
zu sein, um uns nicht nur gegenseitig auf die Schulter zu klopfen
sondern eben auch solidarische Kritik aneinander zu üben. Ein Begriff
der mir übrigens durch die Gai Dào erst so richtig anschaulich
geworden ist. Auch möchte ich betonen wie das gendern der Texte als
politische Praxis mein politisches Bewusstsein mitgeprägt hat. Im
Laufe der Monate habe ich durch die Lektüre, Übersetzung und
Auseinandersetzung mit den vielen anarchistischen Texten wirklich
eine Menge mitnehmen können, vieles gelernt, manche Einschätzung
bestätigt gefunden und andere Einschätzungen über Bord werfen
müssen. Es hat sich in jedem Fall gelohnt! Heute verstehe ich
Anarchismus sowohl als Philosophie, Ethik, politische Theorie und
Praxis und auch als Lebensform.
Ein Mysterium bleibt mir weiterhin warum der Anarchismus immer
noch von so vielen außerhalb der Bewegung so falsch verstanden
wird. Mysteriös erscheint mir aber auch warum manche Leute
innerhalb der anarchistischen Bewegung die emanzipatorischen
Impulse anderer Bewegungen nicht als genuin anarchistisch, nämlich
herrschaftskritisch anerkennen wollen. Für ganz besonders wertvoll
halte ich nämlich die Verbindung des Anarchismus mit den
progressivsten Bewegungen dieser Zeit, dem Feminismus, der
LGBTQI*-Bewegung, der Postkolonialen Kritik und dem
Poststrukturalismus. An den Schnittstellen mit diesen Bewegungen
liegt denke ich das größte emanzipatorische Potenzial des
Anarchismus heute. Stellt euch nur mal vor wie progressiv eine
Zeitschrift mit den Untertiteln "anarchistisch - feministisch - queer -
antirassistisch" wäre, welche Leute und vor allem wie viele
engagierte Menschen sich hiervon angesprochen fühlen würden und
wer vielleicht noch alles mitmachen würde. Wie schön das wäre!
In diesem Sinne: liebste libertäre Grüße und beste Wünsche für die
Zukunft! Der Diskurs geht weiter!
- Benjamin

********

"Gai Dao" spielt zur Zeit eine besondere Rolle in der anarchistischen
Presselandschaft, es bündelt alle Debatten innerhalb des
anarchistischen Spektrums und rund um den Anarchismus im
deutschsprachigen Raum. Dass die Redaktion keine Angst von
Kontroversen hat trägt dazu bei, dass die Zeitschrift für sehr
unterschiedliche Leser*innen spannend bleibt. Manchmal fällt es dem
Blatt schwer, den Spagat zwischen Publikumszeitschrift und
Vereinsmitteilungsblatt zu halten. In die Zukunft wurde ich mir mehr
Rezensionen wünschen, sowohl zu Büchern, als auch zu anderen
Medien.
Beste Geburtstagswünsche!
- Ewgeniy Kasakow

********

Wir - die Gruppen gegen Kapital & Nation - gratulieren "Gai Dao"
ganz herzlich zum Geburtstag. Wir sind sehr erfreut, dass es im
deutschsprachigen Raum eine Zeitschrift gibt, in der eine offene
Auseinandersetzung mit anarchistischer und marxistischer Kritik
stattfindet. Wir freuen uns immer über argumentative
Auseinandersetzung und auf weitere Kooperation mit Euch!
- Gruppen gegen Kapital und Nation

********

Happy Birthday, Gai Dao! Für die Zukunft alles Beste und nur ein
Wünsch: Keine Gedichte mehr abdrucken! Bitte-bitte wirklich gar
keine!
- Hyman Roth

********

Die gai dao ist das Pendant zum Punk. Tatsächlich! Nicht nur, dass sie
es schafft, eine (innernarchistische) strömungsübergreifende Vielfalt
abzubilden. Sie hebt sich auch stilistisch und inhaltlich von der
insurrektionalistischen Ästhetik vieler anderer anarchistischer
Zeitschriften ab. Stattdessen weist sie ein deutlich höheres
Reflexionsniveau auf - die Vernünftige unter den Utopist*innen.
Leider verschließt sie sich dem wissenschaftlichen Milieu, was sich
inhaltlich wie sprachlich in den Artikeln niederschlägt. How about
Wertkritik und neomarxistische Analyse? Bleibt noch positiv zu
bemerken, dass Aufbau und Design sowohl der Printausgaben, als
auch der Website, mit der Moderne Schritt gehalten haben. Denn
Außenwirkung ist wichtiger als mensch denkt.
- MartinGai Dào
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