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(de) FDA-IFA, Gai Dao #70 - "Unser Zuhause ist die ganze Welt" Geschichte des anarchistischen Antimilitarismus Von: Dolors Marín / Übersetzung: Benjamin

Date Sun, 23 Oct 2016 15:00:26 +0300


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien zuerst im September 2015 in der 24. Ausgabe der Revista per la Pau (Zeitschrift für den Frieden) des Instituto Catalán Internacional para la Paz (ICIP) (Internationales katalanisches Institut für Frieden) und ist im Mai 2016 erneut von der anarchistischen Zeitung El Sol Ácrata in Chile (siehe Artikel über die Sociedad de Resistencia Antofagasta in dieser GAIDAO) veröffentlicht worden. Dolors Marín ist Historikerin, Aktivistin und Doktorin für zeitgenössische Geschichte an der Universität von Barcelona. Sie hat u.a. eine Einführung in den Anarchismus veröffentlicht, u.a. auf dem blog Anarchismo en pdf:
http://anarquismoenpdf.tumblr.com/post/125947753048/dolors-marin-anarquismo-una-introduc-
ci%C3%B3n

Der Anarchismus ist als eine Emanzipationsbewegung für alle Men-
schen und als soziale, kulturelle und wirtschaftliche Alternative eine
Tochteridee der europäischen Aufklärung. Er hat Einfluss auf die meis-
ten Rationalist*innen, die an die Bildung des Individuums als funda-
mentales Werkzeug für die Veränderung der Gesellschaft glauben. Die
Anarchist*innen kämpfen für eine zukünftige Gesellschaft, in der weder
der Staat noch der Autoritarismus Platz haben, da sie eine Gesellschaft
darstellt, die von kleinen autonomen Gemeinschaften ausgeht und acht-
sam mit der Natur umgeht, was auch bereits von den frühen "utopi-
schen" Sozialist*innen befürwortet wurde. Eine Idee auf
gemeinschaftlicher Basis (deshalb aber nicht notwendigerweise anti-in-
dividualistisch), die noch bestärkt wurde durch den Beitrag des revolu-
tionären Syndikalismus und seinen Forderungen der direkten Aktion
und den insurrektionalistischen Taktiken. Auf der politischen Ebene un-
terscheiden Anarchist*Innen nicht zwischen Zielen und Methoden, weil
der Befreiungskampf an sich schon als ein Ziel betrachtet werden kann.

Logischerweise tauchen auch in der anarchistischen Verwerfung des
autoritären modernen Staates Konzepte auf, die die Themen Armee und
Krieg aufgreifen. Diese Auseinandersetzung stellte eine Konstante in
den Jahren der Erscheinung des Internationalismus der Arbeiter*innen
dar, als Reaktion auf die Geburt der modernen europäischen Nationalis-
men, den notwendigen Unabhängigkeitsbewegungen in den Amerikas
und dem kolonialen afrikanischen und asiatischen Kontext. Da das
städtische Proletariat und viele Teile der verarmten Landarbeiter*innen
des ganzen Planeten Kanonenfutter sein sollten in all den Blutbädern
der jungen Bevölkerung und der Verwüstung von weiten Zonen der
Welt. So kanalisierte sich der Arbeiterprotest ausgehend von den eige-
nen aufkeimenden Organisationsformen (Syndikaten, Genossenschaf-
ten, etc.) mit dem Beistand einer pazifistischen Literatur, die sich bald
vervielfältigen sollte in Untergrund-Publikationen oder Flugblättern, die
von Hand zu Hand gingen. Untersuchen wir nun, wie der anarchisti-
sche Antimilitarismus immer mit dem Anti-Etatismus und dem Pazifis-
mus verbunden war, da er die Existenz des Militärs bekämpfte, welches
als ein fundamentaler Eckpfeiler des modernen Staates betrachtet wur-
de. Dieser anarchistische Antimilitarismus nahm - verbunden mit der
eigenen libertären europäischen und amerikanischen Tradition - im
Laufe der Jahre unterschiedliche Formen an: von der Militärdienstver-
weigerung aus Gewissensgründen, dem Widerstand der Einzuziehenden
bis zum seit Thoreau, Mc Say, Spooner, Tucker, etc. verfestigtem zivilem
Ungehorsam.

Auch wenn wir die von Sebastien Faure in den 1920er Jahren in Paris
verfasste anarchistische Enzyklopädie heranziehen, können wir fest-
stellen, dass es über die Armee, den Militarismus, den Pazifismus, die
"Nationalflaggen", das vermeintliche "Vaterland", etc. eine Menge von
Einträgen von diversen Autor*innen gibt. Die Mehrheit scheint darin
übereinzustimmen, dass sie ihre Sorgen bezüglich des tatsächlichen
Krieges zeigt und diesen immer mit dem gesamten sozialen Problem
verbunden sieht. Dessen Analyse verwirft das nationalistische oder ko-
loniale Problem um das Problem der Ungleichheit innerhalb der jewei-
ligen Gesellschaften zu betonen; d.h. sie verwirft den Militarismus
gleich in zwei Erscheinungsformen: als eine Kriegsarmee, mehr oder
weniger zahlreich aber mit einem wissenschaftlichen Arsenal der Zer-
störung des Feindes gewidmet; und als eine immense Schutzpolizei, die
im gesamten Staatsgebiet organisiert ist, um durch Zwang und Angst
den Gehorsam potenzieller Kritiker*innen zu erhalten. Für viele Anar-
chist*innen stellt daher auch die Ablehnung einer bewaffneten Armee
ein Prinzip dar, weil sie unmittelbar durch die fehlende Unterstützung
das Verschwinden der "Vaterländer" und den Staaten mit sich bringt. Es
ist mehr, was die Anarchist*innen und die Anhänger*innen der direkten
Aktion proklamieren: "Pazifistisch aber nicht passiv!"; ein Konzept,
welches von Paul Gille ausgedrückt wurde, welches mit den Annahmen
der meisten libertären Theorien übereinstimmt, welche jedoch nicht
den Gebrauch von Waffen bei Aktionen der sozialen Revolution, bei der
Selbstverteidigung, oder des Ungehorsams gegenüber der bewaffneten
Kraft des Staates verwerfen.

Der anarchistische Antimilitarismus wird immer mit dem Anti-Etatismus und dem Pazifismus verbunden sein, weil er gegen die Institution Militär als solche kämpft.

Auch die spanischen und katalanischen Internationalen verteidigten
diese antimilitaristische Haltung und verneinten die Komplizenschaft
der Bourgeoisie des Landes mit der kolonialen Armee. In ihren Publika-
tionen tauchen Artikel, Gedichte und Essays auf, in denen sie zum anti-
bellizistischen Widerstand in verschiedenen Sektoren aufrufen. Ein gu-
tes Beispiel ist der Text des Anthropologen Cels Gomis mit dem Titel A
las madres (an die Mütter) von 1887. Dessen Argument ist verbunden
mit dem Vorschlag der ersten Anarchafeminist*innen und französischen
Malthusianer*innen, wie z.B. Madeleine Vernet oder Maria Huot, näm-
lich, dass Frauen ihre Kinder nicht auf die Welt bringen, um diese den
nationalistischen und kolonialistischen Kriegen Europas zu opfern. In
diesem Umfeld finden wir die gleiche Argumentation auch auf der Seite
der Gründer*innen der Unión Progresiva Feminina (Progressive Femi-
nine Vereinigung) z.B. im Falle von Amalia Domingo Soler und ihrem
Gedicht Patria (Heimat). Auch die Einbeziehung des Lesebuchs Pensi-
mientos Antimilitaristas (Antmilitaristische Gedanken) in den Kursen
der Escuela Moderna (Moderne Schule) von Ferrer i Guàrdia sagt viel
aus über die Aufnahme der anarchistischen Ideen in den wissenschaftli-
chen Rationalismus Anfang des 20. Jahrhunderts.

In dieser sozialen Sphäre, die eine Menge Gedanken des selbst-organi-
sierten städtischen Proletariat vereint, stellt der antimilitaristische Ge-
danke eine Konstante dar. Zum Beispiel wenn wir auch das ungerechte
sistema de quintas 1 hinzuziehen, welches im 19. Jahrhundert in Spanien
aufkam und welches einige Zeit später ziemlich beeindruckende städti-
sche Aufstände auslöste wie zu dem im Juli 1909 in Barcelona und sei-
ner Umgebung und dem als die Semana Trágica (Die tragische Woche)
bekannten, dessen Auslöser die Verweigerung einiger Reservist*innen
war sich am Krieg gegen Marokko zu beteiligen.

Die internationale anarchistische Bewegung hatte also von Anfang an
viele Ideen bezüglich der Desertion. Mensch organisierte sich aktiv in
verschiedenen Ländern, indem Schutzräume für exilierte Deserteur*in-
nen geschaffen wurden. Außerdem verstärkte auch die Presse diesen
Gedanken und brachte unterstützend und in eklektischer Form eine
Vielzahl von - zwar nicht unbedingt anarchistischen aber linken - Kriti-
ker*innen hervor, von Herbert G. Wells bis Oscar Wilde, Romain Rol-
land, Bertrand Russel, Jules Verne oder dem sehr populären Anatole
France, die zusammen eine Art Liga für den Frieden der Literaturszene
darstellten. Natürlich gab die Presse auch die Ideen des anarchistischen
Christen Leo Tolstoi wider - größtenteils reproduziert und weiterver-
breitet - von, natürlich, Mahatma Gandhi, der ausgehend von seinen
gewaltlosen Protesten des zivilem Ungehorsams zur selben Zeit die Pra-
xis der direkten Aktion verteidigt hatte. Dieser Diskurs wurde vom
Zentrum der anarchistischen Gruppierungen unterstützt und erreichte
während der Jahre vor dem ersten Weltkrieg und in dessen Ablauf sei-
nen Höhepunkt.

Kropotkin stellte sich mit seiner alliierten-freundlichen Haltung der Mehrheit der Anarchist*innen, den Anhänger*innen des proletarischen Antimilitarismus entgegen.

Der aufsehenerregendste Konflikt innerhalb der Anarchist*innen dieser
Zeit war derjenige, der zwischen dem russischen Geografen Peter Kro-
potkin, einigen seiner Anhänger*innen und der Mehrheit der Anar-
chist*innen auf der ganzen Welt entfacht worden ist, von denen jedoch
der italienische Errico Malatesta besonders hervortrat. Wir finden De-
tails zu Kropotkins Haltung in der sorgfältigen Biografie, die ihm Geor-
ge Woodstock gewidmet hat, in der er über dessen alliierten-freundliche
Position reflektiert, mit der die Arbeiterbewegung dieser Zeit kaum
umgehen konnte. Kropotkin misstraute den Deutschen aufgrund ihrer
Unterstützung und dem Schutz, die diese immer dem russischen Zaris-
mus angeboten haben und stellte sich auf die Seite der russischen
Exilant*innen im aufnehmenden Frankreich oder Großbritannien (Ba-
kunin, Herzen, etc.) wo diese zwanglos handeln konnten und weiterhin
Organisationen gründeten und Publikationen veröffentlichten.

Kropotkin veröffentlichte schon Monate vor Beginn des ersten Welt-
krieges diverse Schriften für eine anstehende Aufrüstung, was zu einer
großen Verwirrung zwischen den Anarchist*innen führte. Es war für
ihn einer der schlimmsten Momente seines Lebens, da er viele geliebte
Freund*innen verlor, zu denen auch Malatesta zählte. Der bemerkens-
werteste Vorfall war derjenige, der sich in der Gruppe Libertad ereigne-
te. Die Mehrheit ihrer Mitglieder war mit Kropotkin nicht
einverstanden, machte aber nicht Gebrauch von der Zensur in der Frei-
heit und veröffentlichte dennoch seinen Text in der Tageszeitung Free-
dom. Im Oktober 1914 tauchte zudem ein erster, an Professor Steffen de
Noruega gerichteter Brief auf, in dem der russische Geograf seine alli-
ierten-freundliche Haltung verteidigte und den proletarischen Antimi-
litarismus angriff, woraufhin noch weitere zwei Schriften auf der
selben Linie folgten.

Die Reaktionen in Form von Artikeln und Protestbriefen ließen nicht
lange auf sich warten und wurden ebenfalls veröffentlicht. In einem
von ihnen bestätigt Malatesta: "Tatsächlich entsagt Kropotkin dem An-
timilitarismus, weil er glaubt, dass man die "nationalen Fragen" vor den
sozialen Fragen lösen muss. Wir glauben jedoch, dass die Rivalitäten
und hasserfüllten Nationalismen für die Herrschenden das beste Mittel
sind, mit denen sie die Sklaverei der Arbeiter*innen aufrecht erhalten
zu gedenken und denen wir uns mit all unseren Kräften entgegenstellen
müssen. Was das Recht der "kleinen Nationalitäten" ihre Sprache und
ihre Gebräuche zu konservieren betrifft, falls sie es wollen, handelt es
sich lediglich um eine Frage der Freiheit und es kann nur eine authenti-
sche und definitive Lösung geben, wenn einmal alle Staaten dekonstru-
iert worden sind, alle Mensch sind, alle Individuum sind und das Recht
haben sich mit irgendeiner Gruppe zu verbinden und sich von einer
Gruppe zu trennen, wann immer sie es wollen[...]Ich hätte mir nie er-
träumen lassen, dass Kropotkin einmal die Arbeiter*innen zur gemein-
samen Sache mit den Regierungen und den Herrschenden aufrufen
würde."

Der Konflikt wurde weiter in der Freedom ausgetragen, welche einst
von Kropotkin selbst gegründet worden war. Das erzürnte ihn natürlich
und er entschloss, schwer gekränkt, aber dennoch stolz auf seine Idee,
sich von der Publikation zu trennen, welche ihre anti-bellizistische Linie
fortführte. Auf der Seite des russischen Anarchisten blieben Jean Grave,
Carlo Malato und Paul Reclus (Sohn von Élisée Reclus und ebenfalls
Geograf).

Die antimilitaristischen Libertäre konnten nur eine Form von Kampf zulassen, einen Krieg der Befreiung der Unterdrückten gegen die Unterdrückenden.

Im Jahr 1916, im vollen Zuge des europäischen Krieges, besuchte der
französische Jean Grave Kropotkin in Brighton, wo sie gemeinsam das
umstrittene Manifest der Sechzehn verfassten, in welchem sie den Krieg
verteidigten. Dieses unterzeichneten außer ihnen sehr engagierte Anar-
chist*innen wie Guérin, Cherkezof, Malato, (Paul) Reclus, Cornelissen...
insgesamt 15. 2 Der Text erschien in La Bataille Syndicaliste (Die syndi-
kalistische Schlacht). Bedeutsamerweise unterschrieb ihn jedoch der al-
te Kämpfer James Guillaume, der sich bis dahin hin und wieder für den
Krieg positioniert hatte, nicht. In Spanien unterstütze Ricardo Mella die
Haltung Kropotkins.

Eine Antwort hierauf erreichte bald den Großteil der anarchistischen
Szene Europas und den Amerikas. Denn der schon zitierte Errico Mala-
testa und Alexander Shapiro, die 1907 in die Asamblea de la Internacio-
nal Anarquista (internationale anarchistische Versammlung) gewählt
wurden, verfassten ebenfalls eine Erklärung. Es beteiligten sich Domela
Nieuwenhuis, Emma Goldman, Alexander Berkman, Bertoni, Ia-
nomvski, Charles Albert, André Colomer, Marcel Dieu (bekannt als
Hem Day), Coatmeur Gerard Hervé und viele mehr. Später dann Luigi
Fabbri, Sebastièn Faure, Émile Armand, Hany Ryner und andere. Ru-
dolf Rocker, obwohl er sich gegen den Krieg positionierte, konnte die
Erklärung nicht unterschreiben da er zu dem Zeitpunkt noch inhaftiert
war. Die gesamten Redaktionen der anarchistischen Hauptpublikatio-
nen jener Zeit stellten sich auch auf die Seite des Neins zum Krieg wie
beispielsweise die schon erwähnte Freedom, die U.S.-amerikanische
Mother Earth, die französische Le Libertaire und all die in den Tages-
zeitungen zusammenkommenden Individuen, so auch die französische
L'Unique.

Es lässt sich zudem hinzufügen, dass im April 1915 ein internationaler
Friedenskongress in Ferrol, im spanischen Galizien stattfand, der von
der C.N.T. veranlasst und vom Ateneo Sindicalista (syndikalistischer
Kulturverein) organisiert wurde. Diese arbeiteten zusammen mit den
Anhänger*innen der Positionen der Freedom, vor allem mit Malatesta,
aber auch mit Eusebi Carbó, Àngel Pestaña, Antonio Loredo, Mauro
Bajatierra, José López, Bouza und vielen weiteren. Trotz des Verbots der
Regierung, den Festnahmen von militanten Arbeiter*innen, der Ver-
schleppung von Fremden, konnten zwei Sitzungen veranstaltet werden,
auf denen Delegierte aus Spanien, Frankreich und Portugal sprachen. Es
nahmen aber auch vereinzelt Anarchist*innen aus anderen Teilen Euro-
pas, Argentinien und Brasilien teil.

Neben anderen Argumenten bekräftigten die antimilitaristischen Liber-
tär*innen, also v.a., dass sie nur eine Form von Kampf zulassen würden,
einen Krieg der Befreiung "ausgehend von den Unterdrückten gegen die
Unterdrückenden, den Ausgebeuteten gegen die Ausbeutenden" um
"den Geist der Rebellion" zu fördern und zu erweitern und um gegen
jede Form von Autorität zu kämpfen, von denen der Staat die bedeu-
tendste Inkarnation ist.


[1] Anm.: Das "System der Fünften" war ein Einberufungsverfahren, bei dem in einer Art Auslosungsverfahren "jeder Fünfte" willkürlich in das Militär eingezogen wurde.

[2]Anm.: Fälschlicherweise wurde angenommen, dass Hussein Dey ein weiterer Unterzeichner gewesen ist, jedoch handelte es sich dabei um einen Ort, daher die 16.
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