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(de) FDA/IFA, Gai Dào #47 - Eine Antwort auf den Artikel "Gegen den Isolationismus der Gruppen gegen Kapital und Nation" von: Gruppen gegen Kapital und Nation

Date Sat, 29 Nov 2014 10:47:11 +0200


Nachdem in der Septemberausgabe der Gaidao (Nr. 45) der Artikel "Zur Psychologisierung von Nationalismus" von den Gruppen gegen Kapital und Nation veröffentlicht wurde, erschien in der Oktoberausgabe (Nr. 46) unter dem Titel "Gegen den Isolationismus der Gruppen gegen Kapital und Nation" eine Erwiderung. Im folgenden Artikel gehen die Gruppen gegen Kapital und Nation auf diese Erwiderung ein. ---- Werter Alt-Anarchist, im Folgenden wollen wir auf deinen Leserbrief zum Artikel "Zur Psychologisierung von Nationalismus" eingehen. ---- Du bezweifelst die in dem Artikel behauptete Gemeinsamkeit von Patriotismus und Nationalismus. Im Artikel steht, dass Nationalismus der gesteigerte oder radikalisierte Patriotismus sei; dagegen meinst du, da gibt es qualitative Unterschiede. Nationalist*innen identifizieren sich komplett mit der Nation als Ersatz für ein eigenes Selbstbewusstsein, Patriot*innen identifizieren sich mit dem Guten
der Nation und sind zugleich Gegner*innen derselben, z.B. wo Frem-
denhass sein hässliches Gesicht zeigt. Zu diesen Punkten ausführlich
siehe unten. Zuerst wollen wir auf ein Argument eingehen, mit dem
du deine Position untermauerst, und das bereits im Titel anklingt, in
dem du ankündigst, "gegen den "Isolationismus der Gruppen gegen
Kapital und Nation" zu schreiben.

Zitat aus deinem Brief: "[...] wir sollen also ernsthaft patriotische
Menschen, die Goethe, Schiller und Mathias Claudius schätzen, den
Nationalsozialismus aber ablehnen und besorgt sind über eine Ent-
wicklung ihrer Nation zu einem neuerlichen Faschismus oder Natio-
nalsozialismus, gegen die Nazis mobilisieren, indem wir ihren Patri-
otismus mit dem Nationalismus der Nazis gleichsetzen?! Wie soll ein
breites gesellschaftliches Bündnis im Sinne des Antifaschismus von
Anarchist*innen über Die Linke, SPD bis zur Jungen Union möglich
werden, wenn wir unseren Verbündeten unterstellen, als Patrioten
nur verlogene Nazis zu sein, die es lediglich aus viellerlei Gründen
nicht wagen, ihren Hass auf Ausländer und Inländer anderer Nation
und Herkunft auszuleben? Diese Analyse läßt keine Bündnismög-
lichkeit offen und führt zur völligen gesellschaftlichen Isolation des
Anarchismus."

Daraus wird deutlich, dass uns ein zentraler Punkt trennt. Du hast das
Ziel von breiten antifaschistischen Bündnissen von Anarchist*innen
bis zur Jungen Union, also der Jugendorganisation der Partei CDU.
Als antifaschistisches Mittel siehst du die Zusammenarbeit mit lin-
ken Organisationen und bürgerlichen Parteien bis zum konservati-
ven Spektrum. Das Seltsame ist, dass du uns dieses Anliegen als Ar-
gument gegen unsere Analyse präsentierst: Wenn unsere Analyse (so
zusammenfassend die in den zwei Absätzen wiedergegeben ist) des
Nationalismus zutrifft, dann wird es nichts mit breiten Bündnissen
und folglich deines Erachtens auch nichts mit dem Antifaschismus,
wie du ihn dir vorstellst. Unter anderem deswegen sei unsere Analy-
se falsch oder zumindest unbrauchbar.

Damit setzt du ein praktisches politisches Interesse voraus, von dem
aus du unseren Artikel begutachtest. Zum ersten geht dieses Argu-
ment der hinfälligen Bündnisse ins Leere, da wir dein Interesse aus
bestimmten Gründen nicht teilen, wie im Folgenden noch klar wer-
den soll. Zum zweiten ist für die Auseinandersetzung zwischen uns
zentral, dass wir uns mit diesen unterschiedlichen Voraussetzungen
gar nicht einig werden können. Solange dir wichtig ist, dich mit dei-
nen politischen Ansichten nicht zu "isolieren", du also anschlussfä-
hig bleiben willst, muss auch der Patriotismus, an den du anknüpfen
willst, noch irgendwas Gutes haben. Für dich stünde immer schon die
Trennung von Nationalismus und Patriotismus fest, da du mit Leuten
aus dem Parteienspektrum gerade in ihrem Patriotismus gemeinsa-
me Sache gegen Nationalist*innen machen willst, auch wenn dich
dann andere Überzeugungen von den Patriot*innen trennen mögen.

Unser Ziel ist nicht, "ernsthaft patriotische Menschen, die Goethe,
Schiller und Mathias Claudius schätzen, den Nationalsozialismus
aber ablehnen" gegen Nazis zu mobilisieren. Unser Ziel ist, Leute da-
von zu überzeugen, dass Nation bedeutet, dass Menschen staatlicher
Herrschaft untergeordnet sind, dass diese die Leute in knallharte
Konkurrenz bringen - sowohl die Leute in den Ländern untereinan-
der als auch letztere untereinander - und dass es dabei um die Na-
tion als Standort zur möglichst profitablen Kapitalverwertung geht,
was ziemlich schlecht für die Leute ist. Sich positiv zur Nation zu
stellen und dieses unvernünftige Zwangskollektiv zu seiner Sache zu
erklären, ist also ganz prinzipiell eine Idiotie, insofern kritisieren wir
jeden Patriotismus.

Diese und andere Ansichten haben wir nicht danach ausgewählt, ob
sie uns bündnisfähig machen oder nicht. Wir halten sie ganz unbe-
scheiden für zutreffende Bestimmungen der Verhältnisse. Aus ihnen
ergibt sich für uns die praktische politische Aktivität, z.B. das Einge-
hen oder nicht-Eingehen von Bündnissen. Das Umgekehrte, die prak-
tische politische Aktivität als gesetzt zu nehmen und davon gesell-
schaftliche Analysen abhängig zu machen, ist verkehrt. Wenn vorher
schon feststeht, was man doch irgendwie für gut befinden muss im
demokratisch regierten Kapitalismus, damit man sich nicht isoliert,
wird Theorie zum taktischen Mittel. Das ist für linke Politik deswe-
gen schlecht, weil man nur mit einem richtigen Verständnis von dem,
womit man es zu tun hat, effektiv Veränderungen bewirken kann.

Die Behauptung in unserem Text ist, das, was Nationalist*innen
vertreten und Faschist*innen zum rücksichtlosen politischen Pro-
gramm machen, geht aus der patriotischen Einstellung hervor. Du
behauptest dagegen, dass Patriotismus mit demokratischen Werten
wie Toleranz und Pluralismus praktisch andere Resultate zeitigt, also
doch auch eine gute Sache wäre. Soweit stimmt es, tatsächlich gibt
es die Bejahung der Nation auch ohne rassistische Übergriffe: Tau-
sende von Fußballfans schauen sich WM-Spiele an, feiern sich dabei
selbstbewusst als Volk und bejahen so die Verhältnisse, die sie am
nächsten Tag vor das Problem stellen, wieder fit bei der kaputtma-
chenden Arbeit zu sein - all das ohne gewalttätig zu werden gegen
Ausländer*innen. Wenn ausländische Spieler*innen in der deutschen
Nationalmannschaft ordentliche Leistung bringen, werden sie dort
sogar als ordentlich leistungsbringende Ausländer*innen gewürdigt.
Nur heißt das nicht, dass die Überzeugungen, mit denen Rechte auf
die "Schädlinge" der Nation losgehen, vom Ausgangspunkt nicht
auch die Liebe zur Nation haben, die Patriotismus ausmacht. Das
wird auch daran erkenntlich, dass man jemanden die Liebe zur Na-
tion vorhalten kann, um sie*ihn zum Einsatz gegen "Schädlinge" der
Nation zu bewegen.

Die Befürworter*innen "ihrer" Nation nehmen Nationalität als quasi-
natürliche Eigenschaft der Menschen. Der Staat, der den wirklichen
Zusammenhang zwischen den Angehörigen einer Nation durch die
Unterordnung unter seine Gewalt erst schafft, sei die politische Reali-
sierung des Volkes. Entsprechend werden Volk und Staat als Einheit
gesehen. Das "Wir", das mensch in öffentlichen wie privaten Stellung-
nahmen zu allen möglichen gesellschaftlichen Vorgängen vernimmt,
ist genau das: die Idee der selbstverständlichen und bejahenswerten
Einheit von Volk und Herrschaft. Anders als durch die Ideologie der
vorstaatlichen Nationalität kann man auch kaum darauf kommen,
das Kollektiv, zu dem zufällig irgendwo geborene Menschen per
Herrschaftsakt zugeordnet werden, für eine ausgezeichnete Schick-
salsgemeinschaft zu halten.

Dieses "Wir" ist dabei Ausgangspunkt, das sich in den jeweiligen
Ideologien die Rechtfertigungen z.B. über Abstammung, Kultur
oder Sprache sucht - Rasse hat dahingehend zumeist ausgedient. Du
schreibst, dass wir erstmal hätten untersuchen müssen, "ob sich das
nationale Verständnis der Bundesrepublik, der Schweiz, Österreich
oder der in diesem Raum lebenden nationalen Minderheiten sowie
nationalen Volksgruppen ohne Staat an einer Definition der Nation
über die Abstammung orientiert oder nicht". Andernfalls sei das mit
der Vaterlandsliebe nicht so schlimm und diese wahrscheinlich nicht
so rassistisch. Damit verkennst du den Stellenwert des "nationalen
Verständnisses", also dem, was sich Leute heranziehen um "ihre" Na-
tion als naturgegeben und lobenswert hinzustellen. Es ist nicht so,
dass erst eine Prüfung stattfände, was die Menschen im Volk denn
eigentlich eint, oder von deren Ergebnis gar die Zustimmung zur Na-
tion abhängig gemacht würde. Deutsch- oder was-auch-immer-sein
und dass das ne tolle Sache ist steht fest und sucht sich Rechtferti-
gungen. Die Ideologien von gemeinsamer Kultur usw. lassen sich ent-
sprechend zumeist leicht als verkehrt nachweisen - das interessiert
jedoch kaum eine*n Nationalistin*en. Auch die rassistische Sortie-
rung wird nicht abhängig gemacht von der ideologischen Rechtfer-
tigung; diese sind stattdessen herangezogene Begründungen für ein
Sortierungsprogramm, das sich aus anderen Kalkulationen ergibt.
(Das heißt nicht, dass man es sich sparen kann, nationalistische und
rassistsiche Ideologien zu widerlegen. Nur ist es ein Fehler zu mei-
nen, dass sich Nationalismus und Rassismus aus den diesen ergeben
oder grundlegend von ihnen abhängig wären. Das Umgekehrte ist
der Fall.)

Die nationale Gemeinschaft ist der nationalistischen Ideologie zu-
folge eine große Arbeitsteilung. Zu dieser müsse jede*r ihren Teil
beitragen, was bedeutet, Opfer zu bringen. Darin ist die nationale
Moral angelegt, jede und jeden danach zu beurteilen, inwieweit er*sie
ein Teil zum großen Ganzen beiträgt. Ein Großteil der Skandalmel-
dungen in den Medien drehen sich daher um das Vergehen an dem
nationalen Wohl, wenn Leute - gar noch unter Ausnutzung ande-
rer fleißiger und ehrlicher Bürger*innen - nur an das eigene Wohl
und nicht an das "große Ganze" gedacht haben. Passend zur Ideo-
logie der naturgegebenen Nation und der Realisierung des Volkes
durch den Staat steht eine Sache erstmal fest: Ausländer*innen ge-
hören woanders hin, d.h. stehen tendentiell immer unter Verdacht,
sich nicht für das ihr "fremde" nationale Kollektiv einzubringen, wie
das für das Land wünschenswert wäre. Prinzipiell haben außerdem
Inländer*innen ein Vorrecht auf Leistungen des Staates; staatliche
Leistungen für Ausländer*innen werden als mit Vorbehalt bedachter
Akt der Großzügigkeit betrachtet.

Diese Ideologien teilen moderate Nationalist*innen, also
Patriot*innen, wie radikale Nationalist*innen. Sie unterscheiden sich
vor allem darin, welchen Stellenwert sie den privaten gegenüber den
nationalen Interessen zumessen und andererseits damit verbunden
inwieweit sie "andere Werte" wie Pluralismus und Toleranz gelten
lassen. Wo du qualitativ zwei verschiedene Sachen ausmachen willst,
handelt es sich um einen Übergang innerhalb der Vorstellung der
arbeitsteiligen Gemeinschaft Nation: Einmal werden die privaten
Interessen, also das Schauen auf das eigene Wohl, anerkannt, ohne
dass damit die Notwendigkeit des opferbereiten Einbringens für die
Nation durchgestrichen wäre. Beim radikaleren Nationalismus bis
hin zum Faschismus wird die Nation als das Ein-und-Alles gesehen;
sämliche Interessen sind nur berechtigt, soweit sie ihr dienen. Daraus
folgt, dass gegen die, die als Schaden für die Nation ausgemacht wer-
den, rücksichtslos durchgegriffen werden muss.

Ein radikaler Nationalismus ist also tatsächlich nicht vereinbar
mit Pluralismus und Toleranz. Mit ihm wird anhand des Maßstabs
Dienst-an-der-Nation beurteilt, was bzw. wer erwünscht ist und wer
nicht. Verkehrt ist allerdings die Ansicht, dass zum moderaten Na-
tionalismus Pluralismus und Toleranz dazugehören. Sie stehen als
Maximen neben dem so "gebändigtem" Nationalismus. Das zeigt sich
daran, dass der Staat sie immer wieder predigen und zum Lernpro-
gramm machen muss. Denn einerseits will der Staat Parteilichkeit
für die Nation und die Vorstellung von der Selbstverständlichkeit des
Dienstes ihr. Andererseits ist ihm der radikale Übergang zu (gewalt-
tätigem) Rassismus unerwünscht: mit ihm wird nicht nur das staat-
liche Gewaltmonopol verletzt, er ist außerdem ein Schaden für das
Ansehen des Landes und für das Funktionieren der Gesellschaft, in-
sofern auch die vom Staat geduldeten Ausländer*innen ihren Dienst
an Kapital und Gemeinwesen erfüllen sollen.

Aus dem Bisherigen geht hervor, dass in den herrschenden Debat-
ten Nationalismus nicht in seinem Inhalt gefasst werden kann,
denn damit würde gerade die herrschaftlich erwünschte - weil zum
Mitmachen bei Kapitalismus und Nation passende Geisteshaltung
- kritisiert. Das ist These in dem Artikel, von der aus wiederum
zusammenfassend thematisiert wird, wie dazu die Wissenschaft Psy-
chologie passt; nämlich indem sie ausgerechnet von dem absieht, was
vor allem enttäuschte Anhänger*innen der nationalen Gemeinschaft
antreibt, wenn sie den unerwünschten radikal-nationalen Übergang
in Wort und Tat zu abnormen psychischen Mechanismen verklärt.

Dein Einspruch, dass doch gerade Patriot*innen auch mal aktivier-
bar gegen Fremdenhass sind, scheint oberflächlich besehen gegen die
Gemeinsamkeit von Patriotismus und Nationalismus zu sprechen.
Die patriotische Geisteshaltung in ihren Überzeugungen betrach-
tet macht aber klar, dass es kein Widerspruch ist, dass moderate
Nationalist*innen unter anderem aus Sorge um das Ansehen ihrer
Heimat, sei es der Ort, die Region oder das Land, gegen den Frem-
denhass der radikalen Nationalist*innen aktiv werden können. Es
handelt sich eben um einen Übergang, wenn aus der vaterlands-beja-
henden Einstellung der Schluss gezogen wird, dass nicht ausreichend
gegen die "Schädlinge" der Nation durchgegriffen wird. Dieser Über-
gang ist nicht notwendig und wird nicht von allen Leuten gemacht.
Kommen Leute aber zu diesem Schluss, z.B. weil sie die Härten der
doch eigentlich lohnversprechenden Gemeinschaft in ihren eigenen
Existenzbedingungen registrieren, dann wird aus Festhalten an der
Nation und dem, was mensch sich darüber denkt, die Suche nach
Schuldigen. Die Ablehnung der nicht-Dazugehörigen ist die andere
Seite der Medaille der Bejahung der Nation.

Das ist der zweite Grund, warum wir gegen jeglichen Patriotismus
agitieren. Der erste ist, dass er die Unterordnung und den Dienst an
einem Kollektiv fordert, das objektiv besehen zu was völlig anderem
da ist, als Leuten, die sich für "ihr" Land aufgeopfert haben, einen
"gerechten" Lohn zu bieten, geschweige denn Leuten ein angenehmes
Leben zu bereiten. Staaten verschreiben sich der kapitalistischen Öko-
nomie, dazu nehmen sie Land und Leute in Dienst. Darüber kommen
so absurde Resultate raus, wie dass die Fähigkeit, mit immer weniger
Aufwang immer mehr an Sachen zu produzieren, zu Massenentlas-
sungen und Armut von Leuten gerade auch in den Gewinnerländern
der Konkurrenz führt. Wenn dieser Irrsinn endlich ein Ende haben
soll, müssen Leute, die dabei aus patriotischer Überzeugung mitma-
chen, über die Verhältnisse aufgeklärt und von ihrem Patriotismus
abgebracht werden. Darum geht es uns. Dafür halten wir bürgerli-
che Bündnisse gegen Fremdenfeindlichkeit wenig geeignet, denn in
denen geht es auch immer um die Selbstbestätigung als ihrem löbli-
chen Gemeinwesen verantwortungsvoll zugewandten Bürger*innen.
Gegen die Abwehr von Nazis, die z.B. Stadtviertel zur "ausländer-
freien Zone" machen wollen, kann Aktivität in diesen Bündnissen
allerdings sinnvoll sein, dann aber bitte ohne dass mensch dort Leute
in ihrem Patriotismus für Mitarbeit gewinnen will. Denn diese Geis-
teshaltung ist der Boden, aus dem der Fremdenhass hervorgeht.
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