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(de) FdA-IFA, Sonderausgabe Gai Dào N°6 -- Selbstdarstellung der Gruppen Von: Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr (AFRR)

Date Fri, 04 Oct 2013 10:38:14 +0300


Anarchistische Gruppe Dortmund - AGDO ---- Wir verstehen uns als Anarchist*innen im Bewusstsein, dass es einen Mustertypus nicht gibt und nie geben kann. Wir sind nicht fertig: Weder als Menschen jetzt, noch in dem Bild der Menschen die wir sein wollen. Illusionsfrei begreifen wir, dass es kein Patentrezept gibt, das durch die herrschenden Verhältnisse erzeugte Leid zu beenden, weigern uns aber zu resignieren oder in simplen Phrasen Zuflucht zu suchen. Uns einigt dabei die Wut auf jede Form von Herrschaft von Menschen über Menschen. Die Wut auf ein Gesellschaftssystem, welches von der Logik der Herrschaft durchwachsen ist. Viele Anarchist*Innen stellen das Mensch-Tier-Verhältnis nicht als Herrschaftsverhältnis in Frage, an diesem Punkt gibt es bei uns keinen Konsens, denn nur ein Teil von uns ist auch über die Herrschaft von Menschen über Tiere wütend und versucht herrschaftsfreies Leben - so weit wie möglich - auch in dieser Hinsicht im Hier und Jetzt umzusetzen.

Scheinbar untrennbar von der menschlichen Natur
werden uns Kapitalismus, Leistungsdenken, und Ignoranz von einer
konformistischen Maschinerie aus Staat, instrumentalisierte und
instrumentalisierende Religion und Patriarchat aufgezwungen. Wir
spüren ihre Ranken. Wie sie versucht, unsere Herzen zu umschlin-
gen, unsere Gedanken zu vernebeln, und wir wissen, dass wir in ei-
nem solchen System niemals frei sein können. Deswegen widersetzen
wir uns. Deswegen lehnen wir die bestehenden Verhältnisse in aller
Konsequenz ab und deswegen sind wir auch intolerant gegenüber all
diesen Kräften, die unsere Freiheit beschneiden.

Allein können wir das jedoch nicht schaffen; ein Schrecken kann
nicht allein gebannt werden. Wir brauchen andere, in denen sich un-
ser Handeln spiegelt. Die uns reflektieren, an denen wir und unsere
Ideen wachsen, mit denen wir gemeinsam nach dieser Utopie streben
können. Wir wissen darum, dass wir in dieser Gesellschaft sozia-
lisiert werden und deren Verhältnisse teilweise reproduzieren. Wir
wollen daher eine Gruppe sein, die versucht (daraus) auszubrechen
und die bestehenden Verhältnisse als Ganzes umzuwälzen.

Wir laden alle ein, diesen Traum von einer herrschaftsfreien Gesell-
schaft mit uns zu träumen. Die Ideale, welche aus ihm erwachsen,
zu verteidigen, ihn prächtiger, farbenfroher und schöner zu machen.
Darüber hinaus müssen wir erlernte Akzeptanz der Herrschafts-
strukturen verlernen und die etablierten Verhältnisse bekämpfen.
Denn Herrschaftsverhältnisse können nicht hinwegphantasiert wer-
den, die Werkzeuge um diesen Gesellschaftsbau abzureißen müssen
nicht nur erdacht, sondern auch konstruiert und verwendet werden.

Kontakt: agdo@riseup.net · ag-do.de

Anarchistische Gruppe östliches Ruhrgebiet (AGöR)

Die ,,Anarchistische Gruppe östliches Ruhrgebiet (AGöR)" ist eine
Gruppe von Menschen, die sich im Rahmen der 2. Libertären Medien-
messe am 24.-25.08.2012 im Bahnhof Bochum-Langendreer während
der ,,Initiative zur Gründung einer Anarchistischen Gruppe/Lokal-
föderation RheinRuhr" zusammengefunden haben. Diese Menschen
kommen alle aus dem geographisch regionalen Raum des östlichen
Ruhrgebietes und der näheren Umgebung (Dortmund, Bochum, Wit-
ten, Sauerland). Die AGöR, sich damals noch i. Grdg. befindend, traf
sich daraufhin regelmäßig, um sich näher kennenzulernen und aus-
zutauschen, welche Wünsche, Ziele, Bestrebungen und Bedürfnisse
die einzelnen Menschen innerhalb dieser neu zusammenwachsenden
und kontinuierlich zusammenarbeitenden Gruppe mit sich tragen
und einander verbindet. Schnell wurde klar, dass die Menschen in-
nerhalb der AGöR sich auf ebenso viele Gemeinsamkeiten als auch
Differenzen verstand, und das ist gut so, denn dieses Zusammenspiel
garantiert ein ständiges ,,Lernen voneinander", optimale Vielfalt,
Kreativität, und über dies hinaus auch noch wesentlich mehr.

Die AGöR gründete sich offiziell am 12.01.2013 mit einer kleinen
netten und gut besuchten Party im ,,Trotz Allem" Witten. Neben der
aktiven Beteiligung an einigen Demonstrationen im Ruhrgebiet,
im Rheinland und auch schon zur solidarischen Unterstützung des
,,Anarchistischen Netzwerkes Südwest" in Mannheim (Baden-Würt-
temberg), haben wir die AGöR bereits auch schon eigene Akzente,
speziell in Witten und näherer Umgebung durch öffentliche Aktionen
und dem seit Ende Februar 2013 regelmäßig stattfindenden alternati-
ven Angebot des selbstorganisierten ,,Schwarzen Tresen" - eine Art
Kneipen/Caféabend mit veganem Essen (VoKü - Volxsküche) und
Programm, unter anderem mit Vorträgen zu den unterschiedlichs-
ten Themenfelder aus einer libertären/anarchistischen Sichtweise
erarbeitet/vorgetragen! Uns verbindet der Gedanke, dass der Anar-
chismus nicht nur eine utopische Idee für Träumende, sondern eine
echte, notwendige und längst überfällige Alternative zu den uns be-
kannten Gesellschaftssystemen darstellt.

Wir wollen uns und diese Gesellschaft durch unsere eigene Verände-
rung, durch anarchistische Theorie und Praxis und durch den Kampf
GEGEN -> ,,Ausbeutung und Herrschaft von Menschen durch Men-
schen", verändern.

Wir haben es satt, immer nur von den Abartigkeiten dieses Herr-
schaftssystems zu sprechen. Wir haben es satt, die Abschaffung je-
der Herrschaft nur zu fordern und die Forderung auf Transparente
zu schreiben. Wir treten an, Strukturen aufzubauen, die stark genug
werden können, ihren Teil zur Abschaffung jeglicher Herrschaft bei-
zutragen. Wir wollen heute schon mit unserer Arbeit dieses System
treffen. So treffen, dass wir nachhaltig Spuren hinterlassen. Anar-
chistische Spuren, die nicht mehr zu verwischen sind und die die-
jenigen finden werden, die ähnlich denken wie wir und den Kampf
weiterführen und zu Ende bringen werden.

Die AGöR versteht sich als Teil der ,,Anarchistischen Föderation
Rhein-Ruhr (AFRR)" und auch Teil der ,,Föderation deutschsprachi-
ger Anarchisten (FdA)", in dem sie sich in diesen beiden überregiona-
len Föderationen in Form eines Netzwerkes föderiert und zusammen
arbeitet. Auf diese Art und Weise möchten wir als AGöR durch un-
sere solidarische Unterstützung andere Gruppen und Föderationen
stärken.

Kontakt: agoer@riseup.net · afrheinruhr.blogsport.de/category/agoer/

Anarchistische Gruppe Düsseldorf

Am 28.04.2013 trafen sich rund 10 Menschen im Solaris um die Anar-
chistische Gruppe Düsseldorf zu gründen. Wir selbst verstehen uns
immer noch als eine Gruppe im Aufbau, d. h. wir freuen uns über
jede*n der*die zu uns kommt und mitmachen will.

Kurzfristig wollen wir uns als Gruppe konsolidieren und noch hand-
lungsfähiger werden. Mittelfristig streben wir die Mitgliedschaft in
der ,,Föderation deutschprachiger Anarchist*innen" (FdA-IFA) an.
Bisher sind einige von uns schon individuell Mitgliedr in der FdA.

Langfristig wollen wir ein Teil der weltweiten anarchistischen Re-
volution sein. Unsere Prinzipien richten sich dabei an den Ideen der
direkte Aktion, der gegenseitigen Hilfe und des Föderalismus aus.
Mehr über uns auf unserem Blog agd.blogsport.de und bei unseren
Veranstaltungen und öffentlichen Treffen.

Kontakt: agd@riseup.net · http://agd.blogsport.de/

Libertäre Gruppe aus Bochum

Im Januar 2013 riefen, aufgrund der europaweiten Unruhen Ende
letzten und Anfang dieses Jahres, Anarchist*innen verschiedener
Länder zum ,,Black February" auf. Dieser Aufruf sollte die Menschen
weltweit zum aktiven Widerstand, Aktionen und Bildungen neu-
er anarchistischer Gruppen, bewegen. Im Rahmen dieses Aufrufes
gründete sich am 22.02.13 die Libertäre Gruppe aus Bochum, deren
Mitglieder*innen bereits vereinzelt in verschiedenen anarchistischen
Gruppen aktiv waren bzw. sind.

Derzeit sind wir noch eine Gruppe im Aufbau, dennoch konnten wir
bereits eine gut besuchte Veranstaltung zum Thema ,,Was ist Anar-
chie" auf die Beine stellen. Was wir über kurz oder lang wollen: Der
Konsens der Gruppe besteht darin, dass wir anarchistische Politik
auf Augenhöhe mit besonderem Blick auf öffentliche Präsenz in so-
zialen Fragen machen wollen, wobei die Theorie auch nicht zu kurz
kommen sollte, um auf diese Weise mehr Menschen zu erreichen.

Kontakt: lgausbo@riseup.net · lgausbo.noblogs.org
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