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(de) FAU Berlin weitet Arbeitskampf im Babylon Mitte aus

Date Mon, 27 Jul 2009 19:18:49 +0200



Presseerklärung der FAU Berlin ---- 24. Juli 2009 ---- FAU Berlin weitet
Arbeitskampf im Babylon Mitte aus

Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2009, hat die FAU Berlin eine
Aktion vor
dem Freiluftkino im Schloss Charlottenburg durchgeführt. Anlass dafür
war der
diesjährige Programmstart des Freiluftkinos. Die Besucher wurden dabei über
den zurzeit stattfindenden Arbeitskampf im Kino Babylon Mitte
aufgeklärt, das
von denselben Unternehmern betrieben wird, die auch das Freiluftkino
betreiben. Betreiber des Freiluftkinos in Charlottenburg, das Magnet
lukrativer Sponsoren und Partner wie Sony Ericsson und Radio Eins ist,
ist die
Kino und Konzerte GmbH. Dieser stehen dieselben beiden Geschäftsführer,
Timothy Grossman und Tobias Hackel, vor wie der Neuen Babylon Mitte GmbH.

Die FAU Berlin kündigt an, von nun an die Kino und Konzerte GmbH und ihre
Betriebsstruktur dauerhaft in den Babylon-Arbeitskampf einzubeziehen.
»Es ist
offensichtlich, dass die Trennung der beiden Unternehmen weitestgehend
formell
ist und ein struktureller Zusammenhang zwischen beiden besteht. Damit
werden
auch die Unternehmungen der Kino und Konzerte GmbH zu einem Angriffsziel in
unserem Arbeitskampf«, so Lars Röhm, Sekretär der FAU Berlin.

Diesen Schritt erachtet die FAU Berlin insbesondere deswegen als
notwendig und
legitim, weil die Geschäftsführung des Babylon Mitte momentan einen Teil
ihrer
Belegschaft an die Kino und Konzerte GmbH auszugliedern versucht. Bei real
gleich bleibender Tätigkeit hätte dies formell eine Reduzierung der
Babylon-
Belegschaft zur Folge, was den Betriebsrat in seinen Einflussmöglichkeiten
beschneiden würde. »Dieser eindeutige Angriff auf die kämpferische
Belegschaft
reiht sich ein in eine Serie arbeitnehmerfeindlicher Praktiken im Babylon
Mitte. Solche Praktiken kennen wir aus der Profitwirtschaft, wenn
Unternehmer
ihre Belegschaft entrechten wollen. Es zeigt, wessen Geistes Kind die
Geschäftsleitung ist«, so Lars Röhm weiter, der den Boykottaufruf der FAU
Berlin gegen das Babylon nochmals bekräftigt. »Für ein kritisches
Kinopublikum
sind solche Methoden nicht akzeptabel.«

Da die FAU Berlin beide Unternehmen Grossmans und Hackels de facto als
einen
Betrieb ansieht, schließt sie gegenwärtig auch einen Boykottaufruf gegen
das
Freiluftkino nicht aus. Der Boykottaufruf gegen das Babylon Mitte zeigt
indes
seine Wirkung und hat zu einer deutlichen Abnahme der Besucherzahlen
geführt.

FAU Berlin und FAU-Betriebsgruppe Babylon Mitte

Weitere Informationen:
http://prekba.blogsport.de
http://www.fau.org/berlin

Pressekontakt (Lars Röhm):
Mobil -- 0176 612 704 84
E-Mail -- faub26 [AT] fau.org

Freie ArbeiterInnen-Union [FAU-IAA]
Allgemeines Syndikat Berlin
Straßburger Str. 38 / 10405 Berlin
fon: +49 (0)30 287 008 04
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