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(de) Fauchthunrundmail 23.11.07

Date Thu, 29 Nov 2007 00:44:18 +0200


1.Strike Bikes angekommen!Party im Denkmal in Bern 23.11.07 --- 2.Einladung zur 1. ch- Sitzung für das Bleiberecht für alle 1.12. --- 1.Strike Bikes ---- Diese Woche sind die 15 heissen Stühle aus selbstverwalteter Produktion bei uns eingegangen. Einzig die Pedale müssen noch angeschraubt werden, bevor die Bikes ihren BestellerInnen übergeben werden können. Nächsten Freitag, dem 23. November, findet deshalb eine Übergabeparty statt. Ab 19:00 Uhr werden wir beim DenkMal in Bern Wankdorf diesen feierlichen Anlass zelebrieren. Alle BestellerInnen sind herzlich eingeladen, ihr Velo dort in Empfang zu nehmen. Falls ihr lieber auf einem anderen Weg an euer Rad kommen wollt, meldet euch bitte.

1.FAU-Bar

Am Freitag 21. Dezember im Denk:Mal
Ab dem 21. Dezember gestalten wir jeden dritten Freitag im Monat einen Abend im
Denk:Mal. Als anarcho-syndikalistische Gewerkschaft wollen wir mit dieser
Bareinen Ort für lockeren Austausch über Arbeitssituationen bieten.
Neben Filmen und Vorträgen werden wir auch Konzerte organisieren.

Unsere kleine Feier lassen wir dann gern in die ?Party mit Elektronischer
Tanzmusik? übergehen, die am selben Abend im DenkMal stattfindet. Mehr Infos
dazu gäbe es auf www.denk-mal.info, die Seite scheint im Moment aber nicht zu
funktionieren.

Mit schwarzroten Grüssen

FAU Bern


"Strike Bike", Widerstand und Selbstbehauptun



Nordhausen - FahrradwerkerInnen rebellieren gegen die kapitalistische Logik



Seit dem 10. Juli 2007 halten 135 KollegInnen der Fahrradfabrik Bike
Systems

GmbH in Nordhausen das Werk besetzt. Sie wollen verhindern, dass der
Betrieb

demontiert und verkauft wird und haben deshalb beschlossen, die
Produktion von

Fahrrädern in Selbstverwaltung aufzunehmen (GWR-Red.).



Zum Hintergrund



Am 7. November 2005 verkaufte die Biria AG ihre zwei Fahrradwerke im
sächsischen

Neukirch und thüringischen Nordhausen - zusammen über 400 Arbeiterinnen und

Arbeiter ohne Arbeitsplatzgarantie - an den US-amerikanischen
Finanzinvestor

Lone Star mit Sitz in Brüssel und Frankfurt/Main.



Eingefädelt hat diesen Deal der ehemalige Biria-Bevöllmächtigte Gerhard
Urbannek.



Der damals zweitgrößte deutschen Fahrradhersteller mit jährlich einer
halben

Million Räder und einem Umsatz von 75 Millionen Euro gibt damit auf.



Aufgrund einer Flaute im Fahrradgeschäft konnte oder musste sich der

Marktführer, die MIFA - Mitteldeutsche Fahrradwerke AG im
sachsen-anhaltinischen

Sangerhausen, den Konkurrenten Biria durch den Erwerb sämtlicher

Wirtschaftsgüter (Asset Deal) über die Lone Star-"Plünderer" aus Texas

einverleiben. Sie bekommen "notleidende Kredite" von Banken angeboten
und kaufen

alles, was ihnen unter die Nägel kommt.



Im Jahr 2005 gründete die Lone Star in Berlin über ihre diversen

Anwaltskanzleien die gattus 233. GmbH und konzentrierte dort alle
Vermögenswerte

der beiden Biria AG-Werke: Patente, Rechte, Forderungen und
Fahrrad-Material -

vor allem aber die Kundenkarteien als "immaterielle Vermögenswerte".
Damit ist

die Biria AG nichts mehr wert und muss in den Konkurs gehen.



Das erledigen die findigen Manager der Hudson Advisors Germany (HAG),
die die

Drecksarbeit für die imperialen Kreuzzüge der Lone Star rund um den Globus

machen, sie fegen die Reste zusammen, kassieren die Profite und wickeln
ab. Wie

z.B. die Auffanggesellschaften oder die Insolvenzverfahren. Da haben sie
ihre

eigenen "Hyänen", die seit Jahrzehnten für sie arbeiten.



Nachdem das Neukirchener Werk Ende 2005 dicht gemacht wurde und ohne

nennenswerten Widerstand die Produktion der gelben Postfahrräder an die
MIFA

überging, war auch das Ende von Nordhausen längst geplant. Durch einen
perversen

MIFA-Lohnfertigungsauftrag mussten bis zu 30.000 Fahrräder monatlich für
Aldi,

Metro und Penny produziert werden. So schlachtete die MIFA die Biria AG

endgültig aus. Der Preis auch für die maximale Anzahl produzierter

Fahrrad-"Einheiten" betrug laut Vertrag vom 5. Dezember 2006 ganze
204.000 Euro,

pro Rad also auf 6,80 Euro. Dieses bewusste Ausbluten gehört zur
Strategie der

Lone Star-Advisors, die dann lauthals verkünden, dieser Betrieb sei
nicht mehr

konkurrenzfähig. Es sind die gleichen Typen, die zukünftig die
benötigten 4,5

Millionen verkauften Fahrräder vollständig in China zusammenbauen lassen
werden.



Die Halbwertzeit des MIFA-Standortes Sangerhausen ist vorprogrammiert: der

ehemalige Biria AG-Vorstand Brüning hat für seine hervorragenden Dienste
bei der

"Komplett-Sanierung" der Konkurrenz umgehend einen Vorstandsposten bei
der MIFA

erhalten. Befristet ist dieser Vertrag bis Ende 2009 - just in diesem
Jahr will

sich auch der ehemalige Direktor des Robotron-Kombinats in Sömmerda, und

jetziger MIFA- und Hyrican AG-Aktionär (einer Billig-PC-Firma), Peter
Wicht, mit

60 Jahren "zur Ruhe" setzen.



Bereits einen Tag später, am 6. Dezember 2006, hat "der MIFA-Vorstand mit

Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, 100 Prozent der
Geschäftsanteile an

der gatus 233. GmbH von Lone Star Funds zu erwerben. Die gatus 233. GmbH
hat

zuvor Vorräte und Lagerbestände der Biria-Gruppe sowie Kundenverträge der

Biria-Gruppe übernommen. Vorangegangen war ein Beschluss der
Biria-Gruppe, den

Betrieb in Neukirch stillzulegen." Die Integration der gatus 233. GmbH
brachte

der MIFA "immaterielle Vermögenswerte" von 6,43 Mio. Euro ein - gekauft
für 8

Millionen Euro. (1)



Wie kam es zur "Strike-Bike"-Kampagne?



Die ersten Meldungen über die Besetzungen haben die deutschen Wobblies
(u.a.

Ex-Genoss/innen der anarchosyndikalistischen FAU) auf ihrer Internet-Seite

veröffentlicht - am 11.7.2007 dokumentierten sie einen Artikel aus der
Thüringer

Allgemeinen. (2)



Danach besuchten viele solidarische Kolleginnen und Kollegen das Nordhauser

Fahrradwerk. Die erste Solidaritätsbekundung kam aus Mannheim, vom
Betriebsrat

der Alston Power, und dem Metallertreff des Stuttgarter Zukunftsforum

(Gewerkschaftslinke). Es folgten Beiträge auf de.indymedia.org. In der
Region

hatte sich die Nachricht von dem besetzten Betrieb längst verbreitet und
die

Solidarität ist groß.



In Hamburg haben wir bei Café Libertad Kollektiv eG, einem
selbstverwalteten

Betrieb von FAU-Genoss/innen, der zapatistischen Kaffee aus Chiapas
importiert,

als Zeichen unserer Solidarität mit der Fabrikbesetzung Kaffee an die

Belegschaft geschickt und unsere Werbe-Flyer über unser Projekt und Plakate

mitgeschickt. Der Gewerkschaftslinke Dieter Wegner vom Jour Fixe Hamburg

schreibt über seinen Besuch in Nordhausen am 31.7.: "Mit der Post wird ein

großes Paket mit Kaffee (Marke Störtebeker) gebracht, mit dem
Versprechen, bei

Bedarf ein weiteres Paket zu schicken. Absender ist ein Hamburger
Kollektiv." (3)



Auf Nachfrage lieferte das Café Libertad Kollektiv weiteren Soli-Kaffee
nach

Nordhausen. In der Nacht vom 23. auf den 24. August haben dann zwei
Genoss/inn

der FAU Hamburg und des Café Libertad das besetzte Werk zum ersten Mal
besucht

und wurden sehr freundlich empfangen. Bei unserem zweiten Besuch am 27.
August

wurde die Idee von einer möglichen Produktion angesprochen und wie wohl ein

Fahrrad ankäme, das in einer besetzten Fabrik produziert wird.



Kurze Zeit später - am 4. September - meldete sich der Anwalt der

Besetzer/innen, J. Metz, der schon während der Kali-Betriebsbesetzung in

Bischofferode 1993 aktiv mithalf, bei Café Libertad und erklärte, dass eine

Produktion im besetzten Werk prinzipiell möglich ist. Von da an wurde die

Kampagne innerhalb der FAU vorbereitet. Es mussten noch rechtliche Dinge
und

natürlich der Segen der gesamten Belegschaft abgewartet werden.



Die Radspannerei Kreuzberg war der erste Ansprechpartner, wir kannten die

Kolleg/innen von einer Veranstaltung in Berlin und als unsere Kunden -
und die

haben dann auch begeistert das "Strike-Bike"-Modell entworfen und mit
Nordhausen

koordiniert.



Der Solidaritätskreises "Strike-Bike" der FAU startete eine Kampagne mit
dem

Ansprechen von vermeintlich alternativen Fahrradläden im gesamten
Bundesgebiet.

Trotz wenig Resonanz haben sich eine Reihe von
Fahrrad-Kollektivbetrieben und

-Läden durchgerungen, das eine oder andere
Arbeitersolidaritäts-"Strike-Bike" zu

ordern. Das wichtigste Standbein jeder Kampagne ist wohl die
Pressearbeit, die

nach anfänglicher Startschwierigkeit eine weltweite Resonanz fand - die
Idee der

selbstverwalteten Produktion und die mutige Verweigerung einer sang- und

klanglosen Abwicklung wurde sofort verstanden. Mittlerweile ist "Strike
Bike"

wohl schon ein Synonym für Widerstand und Selbstbehauptung.



Am Abend des 19. September um 19.45 Uhr gab es dann endlich den
Startschuss für

die gemeinsam abgestimmte Kampagne. Endlich gab es die
Verfügbarkeitszusagen für

alle benötigten Einzelkomponenten des zu bauenden "Strike-Bike". Das hat
länger

gedauert als geplant, weil im kapitalistischen Markt die Lieferanten kein

"besetztes Fahrradwerk" beliefern wollten oder nur gegen Vorkasse.
Deshalb die

sofortige Anzahlung für die bestellten Räder - abgesichert durch eine

"Geld-zurück-Garantie" der eingehender Gelder über ein Rechtsanwaltskonto.

Parallel wurde von den Kolleginnen und Kollegen der Verein
"Bikes-in-Nordhausen"

gegründet, der die Produktion abwickeln und die Interessen der beteiligten

Fahrradwerker vertreten soll.



Die lokale Zeitung, die unsere Pressemitteilung aufgriff, war die nnz -
die Neue

Nordhäuser Zeitung - , die am 20.9. schrieb: "Es könnte losgehen ...".
Kein Wort

über die IG Metall, nur FAU und "Strike-Bike". Es folgte ein großer
Artikel im

Neuen Deutschland vom 21.9. unter Überschrift: "Aufmüpfiges Kollektiv
sucht Kunden".



Am 27. September dann die nnz-Mitteilung, dass es "bei der Bike Systems
GmbH -

vorsichtig ausgedrückt - undurchsichtig" werde. Denn der vorläufige

Insolvenzverwalter ließe "über seinen Kanzlei-Chef ausrichten, das
Nordhäuser

Unternehmen werde geschlossen. Es gebe keinen Investor. Nach
nnz-Informationen

ist das so nicht richtig ..." Tags drauf berichtet dann auch
Spiegel-online,

dass es "zur Weiterführung der Produktion ... dieses Interessenten-Trio um

Gerhard Urbanek immer noch" gäbe. "Mehr noch: Sie könnten (...) am 1.
März 2008

mit der Fahrrad-Produktion loslegen.



Bestellungen für 77.000 Räder sollen die Herren Urbanek & Co. in der Tasche

haben." (nnz) Am 28. September dann der endgültige "Durchbruch" - die

ARD-tagesthemen senden einen Kurzbericht. Jetzt ist Nordhausen ein Thema.

Mittlerweile gibt es ein "Strike-Bike"-Jingle für freie Radios (4),

Videoaufnahmen und eine PowerPoint-Präsentation über die Zusammenhänge und

Hintergründe dieser Skandalgeschichte.



Die Internationale Solidarität



Unterschiedlichste Hilfe und Solidarität kommt von Fahrrad-Kollektiven und

-Betrieben, lokalen anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsgruppen wie der

CNT-AIT Spaniens aus Sevilla, Valencia, Teruel und dem Baskenland, dem

Allgemeinen Syndikat aus Wien, der sibirischen SKT, der Betriebsgruppe
der CGT

bei Airbus in Madrid, FAU-Ortsgruppen, Metaller-Kolleginnen und
Kollegen, linken

Gewerkschafter/innen; Post kommt aus Kairo, Tel Aviv, Australien,
Kanada, Polen,

Ungarn, Sibirien, Brasilien, Bolivien, Johannesburg, von den Wobblies der

Starbucks-Gewerkschaft in den USA und Schottland, aus Moskau, Finnland,
Kanada

und anderswo kommen Interviewanfragen, Radio- und Fernsehsendungen
berichteten

rund um den Globus. Und vor allen Dingen: es werden über 1.800 Fahrräder
bestellt!



Wie geht's weiter in Nordhausen?



Ab dem 23. Oktober beginnt die Produktion von 1809 "Strike-Bikes". Es wird

darüber wieder weltweit berichtet und viele Genoss/innen und
Kolleg/innen werden

dabei sein.



Zum 1. November sollen die entlassenen Arbeiter/innen in eine

Auffanggesellschaft geparkt werden. Vielleicht können sie während dieser

achtmonatigen angeblichen "Qualifizierungsmaßnahme" auch über ihren
Arbeitskampf

und die Zukunft einer eigenständigen, selbstverwalteten Fahrradproduktion

nachdenken. Sollte ein kapitalistischer Investor - wider Erwarten -
gefunden

werden, stehen Aufträge bereits in den Büchern. Der Verband der

selbstverwalteten Fahrradläden (VSF) hat Interesse an einer Abnahme von
20.000

Fahrrädern hoher Qualität und - auch das

"Strike-Bike"-Arbeiter-Solidaritäts-Fahrrad dürfte in weiteren Versionen
eine

konkrete Chance haben. Bestellungen kommen weiterhin aus aller Welt
herein (USA,

Kanada, Australien) - wir haben deshalb bereits eine neue Warteliste
eröffnet

für die nächste Edition, diesmal vielleicht in schwarz ...



Ob vielleicht doch mit einer längerfristigen selbstverwalteten
Produktion in

Form einer Genossenschaft in Belegschaftsbesitz auf die Beine gestellt
werden

kann oder muss, hängt von dem "aufmüpfigen Kollektiv" (Neues
Deutschland) der

BesetzerInnen ab. Die FAU ist zuversichtlich und davon überzeugt, dass
sich im

Werk in Nordhausen niemand mehr mit frommen Sprüchen und leeren

Arbeitsplatzversprechungen abspeisen lassen wird - und dass die
MIFA-Löhne und

-Arbeitsbedingungen auch zukünftig in diesem Betrieb nicht akzeptiert
werden.



Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die meinen, sich gegen die
kapitalistische

Logik wehren zu müssen, ehe sie ihre eigenen Überzeugungen und ihre
Würde als

Arbeiter/in "zum Teufel" gehen lassen, müssen sich woanders organisieren
als in

den DGB-Gewerkschaften.



Das Ziel sollte eine wirkliche Klassenkampforganisation sein, die nicht "in

ihren tagtäglichen Zusammenstößen mit dem Kapital feige nachgeben", weil
sie

sich dadurch "selbst unweigerlich der Fähigkeit berauben, (eine)
irgendwelche

umfassendere Bewegung ins Werk zu setzen" (5). Da dies der DGB nicht will,

bedarf es neuer kämpferischer Gewerkschaften und Organisationen, die den

zwingend notwendigen Klassenkampf für eine bessere Gesellschaft führen
wollen

und fortsetzen können.



In diesem Sinne: "Nicht nur meckern, organisiert Euch!"



Folkert Mohrhof (FAU-IAA und Café Libertad Kollektiv eG, Hamburg)



2.Einladung zur 1 ch Sitzung für das Bleiberecht für alle 1.12.

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Samstag 1. Dezember 2008 um 13.30 Uhr, im Haus der Begegnung;

Mittelstrasse 6a in Bern



Lageplan: http://map.search.ch/3012-bern/mittelstr.6a?b=low





Raus aus der Defensive ? Bleiberecht für alle!

Die in der Schweiz lebenden MigrantInnen sind einem eisigen Wind

ausgesetzt. Seit der Annahme des neuen Asyl- und Ausländergesetzes und den

nationalen Wahlen ist ihre Lage schlechter denn je:



- die Fremdenfeindlichkeit nimmt immer mehr zu

- wirtschaftliche Argumentationen treten in der offiziellen

Migrationsdebatte in den Vordergrund

- humanitäre Kriterien für einen legalen Aufenthalt werden weiter

ausgehöhlt

- für MigrantInnen gelten zunehmend andere Gesetze und Regeln als
Personen mit

Schweizer Pass



Mit dem in Kraft Treten des Sozialhilfestopps für zurückgewiesene
Asylsuchende

(Negativentscheid) am 1. Januar 2008 wird sich die bereits unhaltbare
Lage noch

mehr zuspitzen. Die meisten MigrantInnenorganisationen,
Hilfsorganisationen oder

politischen Gruppen befinden sich zur Zeit in der Defensive.
Gleichzeitig leiden

unzählige Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt unter den Folgen

dieser widersprüchlichen, xenophoben und profitorientierten
Migrationspolitik.

Durch die nationale Kampagne für das Bleiberecht für alle soll diese
Ohnmacht

überwunden werden.



Bleiberecht für alle bedeutet:

- Sofortiger Ausschaffungsstopp

- Kollektive Regularisierung (Negativentscheide, NEE, Sans-Papiers)

- Sofortige Umsetzung der Härtefallregelung

- Recht auf Privatleben und Familienzusammenführung



Um diese Forderungen umzusetzen, soll eine nationale Kampagne gestartet
werden,

in der MigrantInnenorganisationen, Hilfsorganisationen und politische
Gruppen

auf gleicher Ebene zusammenarbeiten. In möglichst vielen Städten und
Regionen

der Schweiz sollen Komitees gegründet werden, die unter einem einheitlichen

Auftritt für ein Bleiberecht für alle kämpfen. In

Zürich besteht bereits heute ein Komitee, welches unter anderem

Besetzungen für ein Bleiberecht für alle plant, weiter wurde

dieses

Jahr an der Landsgemeinde der MigrantInnen in Bern entschieden,

dass

im Herbst 2008 ein Sternmarsch zur Forderung Bleiberecht für alle

stattfinden soll.



Sie sind herzlich eingeladen diese Kampagne mit zu gestalten. Im

Anhang finden Sie Vorschläge für Forderungen und Argumente für

das

Bleiberecht für alle. Diese werden an der Sitzung diskutiert. Wir

freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und auf eine angeregte

Diskussion über das Bleiberecht für alle.



Kontaktpersonen:

Michi Stegmaier; Antirassitisches Netzwerk; michistegmaier@hotmail.com

Philippe Blanc; augenauf Bern; blanc_p@bluemail.ch

Sebastien Franco; CCSI_SOSRacisme Fribourg; franco.ccsi@bluewin.ch



Diese Einladung kann gerne an andere interessierte Organisationen

weitergeschickt werden!
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