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(de) EK-Haus wird angeklagt

Date Tue, 14 Feb 2006 21:59:57 +0100


Der ehemalige Hausbesitzer Christian Machowetz klagt das EKH an

Mit dem Verkauf des EKHs, im Juli des vergangenen Jahres scheint die
Beschäftigung mit dem autonomen Zentrum für Christian Machowetz,
Immobilienspekulant, Inhaber eines Security- Unternehmens und ehemaliger
Besitzer, noch nicht erledigt zu sein. Im Gegenteil, nun klagt er den Verein für
Gegenkultur, einem der Mieter des Hauses, wegen angeblicher Ruf- und damit
verbundener Geschäftschädigung.

Die Vorgeschichte:
Als im Herbst 2004 das autonome Zentrum EKH an Christian Machowetz verkauft
wurde, begannen die Bewohnerinnen ihre Recherchearbeit über den neuen Besitzer.
Dabei kamen einige brisante Details zu Tage, die u.a. in der vereinsinternen
Zeitschrift "Rapidite" veröffentlicht wurden. Es handelt sich dabei um
Informationen über einen rechtsextremen Hintergrund des Christian Machowetz.
Belegt wurde dies durch eine ANR (Aktion Neue Rechte)- Unterstützerliste ,
erstmals veröffentlicht in Ventil (12/1977), Zeitschrift der SJ-Wien in welcher
er namentlich aufgeführt wird. Neben Machowetz finden sich hier spätere
Szene-Grössen wie der ehemalige Führer der Volkstreuen Ausserparlamentarischen
Opposition (VAPO), Gottfried Küssel. Kampfgemeinschaft Prinz Eugen, Georg Gasser.
In den über Machowetz veröffentlichten Artikeln wurden satirische Bilder und
Fotokollagen verwendet, auf denen der neue Besitzer zu sehen ist.

Christian Machowetz klagt nun auf Unterlassung und fordert zu dem eine
öffentliche Rücknahme der Behauptung er habe eine ANR Vergangenheit, da dies für
ihn geschäftsschädigend sei. Weiters beklagt er die Veröffentlichung der oben
genannten Bilder, da dies seiner Meinung nach gegen das Urheberrecht verstossen
würde. Christian Machowetz, fordert zu guter Letzt eine Rücknahme der
Tatschache, dass er im Juni des vergangenen Jahres die Eingangstüren des EKHs
entfernen ließ. Da bei diesem Vorfall an die 100 Zeuginnen anwesend waren, und
Machowetz selbst ein Interview vor Ort gegeben hat, erübrigt sich wohl jeder
Kommentar.

Da der Verein von den getätigten Aussagen keinen Abstand nehmen will und wird,
kommt es nun zu einem Prozess am Wiener Handelsgericht. Der erste Termin ist am:

Mittwoch den 15. Februar 2006,
10:00 vormittags im Saal 2105, 21. Stock.
1030, Wien, Marxergasse 1a

An- und Rückfragen:
Pressegruppe EKH
0676 / 94 27 520
ekhaus - a t - med-user.net
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