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(de) Berlin: A-Laden Programm April 2005

From Ralf Landmesser <ralf@anarch.free.de>
Date Wed, 13 Apr 2005 17:10:11 +0200 (CEST)


________________________________________________
A - I N F O S N E W S S E R V I C E
http://www.ainfos.ca/
http://ainfos.ca/index24.html
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A-LADEN PROGRAMM FÜR APRIL 2005
_______________________________
Fr, 08. April - 22.00 Uhr
A-Laden-SoliParty: 17 Jahre unterwegs im Namen des Anarchismus 17 Jahre
unterwegs im Namen des Anarchismus - 6 Monate A-Laden-Solitresen im WAF-
Salon - Wenn das kein Grund zum Feiern ist ?!
Mit freundlicher Unterstützung von Cable Street Beat Soundsystem Ska
So, 10. April - 16.00 Uhr
Plebs: Plenum Libertärer Elemente Berlins
Treffen, Kennenlernen, Kuchen essen, Kaffee schlürfen, quatschen!!
Themen:
A-Camp Vor- und Nachbereitung
Anti-Hartz?
und was euch sonst so einfällt.


Mo, 11. April - 20.00 Uhr

Gandhi versus Hitler

Christian Bartolf, Vorsitzender des Gandhi-Informations-Zentrum (fuer
Bildung gemeinnuetziger Verein), gibt seit Jahren durch seine Vortraege
und Rundgespraeche Beiträge zur Ideologiekritik und Gedankenklaerung: An
diesem Abend thematisiert er das Dogma der politischen Gewalt als "ultima
ratio", welche jeder auf Gewaltdrohung und -anwendung gegründeten
Organisation als Legitimationsfigur dient, zum Beispiel Bürgerkriegs- und
Kriegsarmeen.


Di, 12. April - 15.00 Uhr

Rabenschwarzes Abendrot: A-Laden-Solitresen im WAF-Salon

WAF-Salon
Rigaer Str. 77, 10247 Berlin
(U-Bhf. Samariterstrasse) Einladung an alle barmherzigen SäuferInnen!


Di, 12. April - 19.30 Uhr

Rebellische Kunst - Kunst der Rebellion

Vorstellung des "Beehive Design Collective". Das Beehive-Kollektiv sieht
sich als kollektives Kunstprojekt zur Verbreitung antikapitalistischer
Inhalte und zur Unterstützung globaler und lokaler Kämpfe gegen
kapitalistische und neoliberale Strukturen und Projekte. Zentrales Thema
sind dabei neoliberaler Freihandel in den beiden Amerikas mit all seinen
Folgen: Militarisierung, Krieg, Terror, Umweltzerstörung, Verelendung.
Anschliessend Film über den Plan Colombia.

WAF-Salon
Rigaer Str. 77, 10247 Berlin
(U-Bhf. Samariterstrasse)


Mi, 20. April - 20.00 Uhr

Der große Diktator - Hintergründe und Fakten zum Filmklassiker
Vortrag und Diskussion.

Aus gegebenem Anlaß: Chaplins geniale Abrechnung mit dem GröFaZ: Während
Adenoid Hynkel, der größenwahnsinnige Diktator von Tomanien, seine Truppen
gegen den Willen seines Verbündeten Benzino Napoloni,des Diktators von
Bacteria, in das Nachbarland Osterlich einmarschieren läßt, entkommt ein
jüdischer Friseur aus dem Konzentrationslager, der Hynkel zum Verwechsweln
ähnlich sieht und deshalb von den Militärs für den Diktator gehalten
wird...


Do, 14. April - 20.00 Uhr

Anarchistisches Literaturcafe: Johann Mosts "Die Gottespest"

Die Gottespest" von Johann Most, dem deutschen, in die USA emigrierten
Anarchisten und zeitweiligen politischen Mentor Emma Goldmans, gilt wohl
als eine der unbändigsten antireligiösen und antiklerikalen Schriften. Von
der Literaturgeschichte übergangen, von der Kirche verteufelt, vom Staat
viele Male verboten, war sie dennoch nie unterzukriegen und wurde etliche
Male verlegt. In einer Zeit des Wiederaufkommens politischen Einflusses
der Religionen unterschiedlicher Couleur wollen wir uns der schonungslosen
Urteile dieser den (Aber-)Glauben destruierenden Packung gedanklichen
Dynamits, diesem typischen Produkt Most' scher Satire annehmen - in einer
hoffentlich ebenso leidenschaftlichen Lesung. Bringet Brot und Wein zum
Teilen und Vermehren mit!

"Je mehr der Mensch an der Religion hängt, desto mehr glaubt er. Je mehr
er glaubt, desto weniger weiß er. Je weniger er weiß, desto dümmer ist er.
Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden!"

[Im A-Laden als Aufkleber erhältlich]


Do, 28. April - 20.00 Uhr

Vortrag und Diskussion: Hausbesetzung vor 25 Jahren - ausgerechnet
München!

Daß in München die Mieten nahezu unerschwinglich und die Spekulation
dementsprechend ist, weiß auch heute jedeR. Vor einem Vierteljahrhundert
war das nicht anders. Für ein Wohnklo 500 DM war keine Seltenheit.
Dementsprechend formierte sich Widerstand gegen die Wohnungsnot. Als am
24.2.1980 am Altstadtring Münchens das leerstehende Haus Blumenstraße 33
von der "Häusergruppe" besetzt wird, steht die Bayernmetropole Kopf. In
den frühen Morgenstunden des 25.2. räumen 420 Polizisten die noch im Haus
verbliebenen rund 150 Leute, die dort nach Kurzinstandsetzung eine
Besetzungsparty feiern. Der ganze Altstadtring wird dafür stundenlang
gesperrt. Mit 51 vorläufigen Festnahmen, ED- Behandlung und Strafverfahren
glaubt der Staat das Kapitel zu schließen.

Aber die Wohnungslosenproteste beherrschen noch wochenlang die
Schlagzeilen von Münchens Boulevardpresse, nicht nur weil auch der Sohn
des stellv. Oberbürgermeisters unter den BesetzerInnen war. Die ganze
linke Alternativszene Münchens war involviert und die anarchistisch
orientierte Stattzeitung BLATT, Auflage 15.000 war in der internetlosen
Zeit ein gutes Stück Gegenöffentlichkeit. Vor allem aber war der Besetzung
eine lange Öffentlichkeitskampagne vorausgegangen, die Anfang Februar 1980
in der dreitägigen Besetzung der Kirche am Sendlinger Torplatz, einem
Knotenpunkt nahe der Blumenstr. 33, gipfelte und einen unheimlichen
Medienrummel verursachte.
Daß der Widerstand nicht ganz umsonst war belegt, daß am Ende etliche
Leute von der Stadt Sozialwohnungen bekamen.

Wenige Monate später erlebte Berlin in der Vorweihnachtszeit am 12.12. den
Auftakt zur bisher größten HausbesetzerInnenbewegung Deutschlands, die
viele Städte ergriff. In München blieb es hingegen weiter bei einigen
schwächelnden Versuchen.


regelmäßige Termine:
(zurück zum Anfang)

mittwochs
jeden 3. ab 20 Uhr Filmabend der Gruppe B.O.N.E.
donnerstags:
jeden von 17 - 20 Uhr Infoladen
jeden 2. ab 20 Uhr Anarchistisches Literatur-Café
jeden 3. ab 19 Uhr Ladenplenum
freitags:
jeden dritten ab 19.30 vegane Vokü / Film
sonntags:
am 2. PLEBs ab 16 Uhr


weitere libertäre/anarchistische Termine, nicht nur A-Laden:
www.terminator-berlin.tk

LIBERTARIAN PRESS AGENCY Berlin [LPA]
<mailto:lpa@free.de>

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