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(de) Samstag, den 22. November 2003, im Slaughterhouse (Kulturfabrik Moabit) Lehrter Str. 35, ab 20 h feiert der A(narchistische) Laden 15jähriges Bestehen.

From Worker <a-infos-de@ainfos.ca>
Date Tue, 11 Nov 2003 23:29:38 +0100 (CET)


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A - I N F O S N E W S S E R V I C E
http://www.ainfos.ca/
http://ainfos.ca/index24.html
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From: michail bakunin <soziale_revolution-A-yahoo.de> A-Laden-Geburtstagsparty
Es wirken mit:
Ralf Landmesser (Publizist; Hrsg. des Schwarz-roten (Kain-)KalendAs)
Klaus Hugler (Egidy-Experte)
Pat (Working Class und Wobbly-Hymnen)
Markus M. Liske (Poet)
Andreas Hansen (Herausgeber vom “Gegner”)
Bert Papenfuß (Schriftsteller)
Geigerzähler (Anti-Liedermacher)
Dr. Seltsam (Kabarettist)

Der singende Tresen (Sperrstundenmusik)


DJs Fight da Power & C. Rack (klassischer Politrock +
Klassiker des politischen Liedes)

Außerdem:
Ausstellung über die Geschichte des A-Ladens
Anarchistischer Büchertisch

Veranstaltet vom:
A(narchistischen)-Laden Berlin, Rathenower Str. 22,
10559 Berlin,
Tel / Fax: 030 / 3946167
Homepage: www.a-laden.org Email: a-laden@free.de

Programm:

Ralf Landmesser (Schwarz-roter (Kain-)Kalenda) liest
sozialrevoluzzerische Gedichte und Texte aus eigener
Produktion.

Klaus Hugler, Biograph von Egidy, stellt in einer
szenischen Lesung - “Ein Edelanarchist in Moabit” –
den Anarchisten Moritz von Egidy vor.

Pat (Sabotabby; Grave Concern), langjähriger Musiker
und Mitglied in der unionistischen Gewerkschaft
Industrial Workers of the wWorld (IWW), spielt und
singt alte Wobbly-Hymen und Working Class-Hits.

Markus M. Liske ist "Hauspoet von Dr. Seltsams club
existentialiste und stellt zusammen mit dem singenden
Tresen das neue Gemeinschaftsprogramm "Freier fall für
freie bürger" vor.

Andreas Hansen (Hrsg. vom “Gegner”) und Bert Papenfuß
(DDR Oppositioneller, Schriftsteller ) tragen “Die
Geschichte des "Gegner" von 1919 bis 1933” vor.

Geigerzähler geigte früher für die Punkband
Köterkacke und wandert nun auf Solopfaden.. Er spielt
Geigenpunk mit sozial-revolutionären, kritischen
Texten.

Dr. Seltsam, der einzig Gebildete unter den Marxisten,
liest die lustigsten Polemiken von
Marx-Engels-Lenin-Stalin und Mao gegen den Anarchismus
sowie die Schrift Erich Mühsams “Die Vereinigung des
Proletariats im Bolschewismus”.

Der singende Tresen spielt Sperrstundenmusik, eine
Mischung aus Rock, Blues, Jazz und Folk (Klezmer).


DJ Fight da Power und DJ C. Rack legen tanzbaren
Politrock und Klassiker des internationalern
politischen Liedes auf.

Veranstaltungsort:

Slaughterhouse (Kulturfabrik), Lehrter Str. 35.
Verkehrsverbindung: S Hauptbahnhof Lehrter Str. + Bus
340 bis Kruppstr.
U-Turmstr.
U. Birkenstr.
U-Reinikendorf
+ Bus 127 / 227 / 340 / N27 bis Perleberger Brücke

A(narchistischer)-Laden

ANARCHISTinnEN (!); da denkt mensch doch gleich an
barrikadenbauende und bombenwerfende Wüstlinge. Dabei
hatten und haben wir sie alle: die Sanften und
Abwägenden, die standhaftesten PazifistInnen,
AntimilitaristInnen und die couragiertesten, weder
Gott noch Teufel fürchtenden KämpferInnen und - ja
auch - AttentäterInnen gegen alle Tyranneien der Welt,
ob Hitler, Stalin, Kaiser oder Präsident. Wir, gegen
die Dummheit (gegen die ja angeblich selbst Götter
vergeblich kämpfen - was soll‘ s!), gegen jeden
Despotismus, gegen die Ausbeutung durch die
Profiteure, ängstlich beäugt von den Feigen, immer
zwischen allen Stühlen, gemieden von den Furchtsamen
und Gleichgültigen, gehaßt von den Versklavern der
Menschheit.
Denn FREIHEIT HAT EINEN NAMEN: ANARCHIE !

Die Gründung und das Konzept

Am 1. Mai 1988 eröffnete die Anarchistische
Studierenden Initiative (AStI) zusammen mit der
Projekt-A-Gruppe Berlin in der Rathenower Str. 22,
nahe dem Knast und dem heutigen Regierungsviertel, den
A(narchistischen) Laden. Auf über 100 qm Fläche
entstand damit eine anarchistische Dezentrale in
Berlin. Zu den Initiativgruppen gesellte sich schnell
der anarchistische "SchülerInnenmob" der Gruppe
RAStlos (Rat Anarchistischer SchülerInnen).
Das Konzept des Projektes sieht vor, ein
anarchistisches, ein Nachbarschaftszentrum und einen
Infoladen im A-Laden zusammenzubringen.
Getragen wird der A-Laden vom Freie Kultur Aktion
e.V., einem gemeinnützigen Verein, der sich die
kulturpolitische Arbeit auf die schwarzrote Fahne
geschrieben hat. Die Finanzierung des Projektes läuft
rein auf Spendenbasis.

Tätigkeiten und Kampagnen des Projektes

Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind libertäre
Information und Koordination, Kiez/Region,
Ökologie/Antiatom, Patriarchatskritik, Antifaschismus,
inter-/antinationale Solidarität. Wir wenden uns gegen
die Umstrukturierung unserer Stadt Berlin zur
imperialen Metropole der "Festung Europa" und
unterstützen u.a. die "Bürgerinitiative Freie Heide"
in ihrem Kampf gegen den
Out-of-Area-Bomberuebungsplatz vor Berlins. Darüber
hinaus wurden viele Aktionen der radikalen Linken auch
vom A-Laden mitgetragen und gefördert: u.a. die
Kubat-Dreieck Besetzung, die AntiFa Fahrwachen,
Unterstützung der Forderungen politischer Gefangener,
Anti-IWF-Infostelle, Vorbereitungen und Durchführung
der “Revolutionären 1.-Mai”-Demo,
Golfkriegs-Widerstand etc.. Darüber hinaus
organisierten wir zusammen mit der anarchistischen
Programmkneipe El Locco (+), der Berliner
Graswurzelgruppe, der Freien ArbeiterInnen Unio
(F.A.U.), Anarchafeministinnen, Umweltbibliothek und
anderen zweimal die anarchistischen SCHWARZEN TAGE
rund um den ersten Mai und produzierten dazu in
Auflagen von 15 und 20.000 unsere Sonderzeitung
MAISCHREI, die auf großes Interesse stieß und restlos
verteilt werden konnte.
In der Medienlandschaft engagier(t)en wir uns seit
Gründung des u.a. bei dem Kultradiosender "Radio 100"
und der PROWO (Projekt Wochenzeitung). Leute von uns
arbeiteten am SCHWARZ-ROTEN (KAIN-) KALENDA, am
feminstischen TAG FÜR TAG Kalender, am A-Kurier Berlin
mit und bringen das libertäre Infobulletin Terminator
(www.terminator-berlin.tk) heraus. Auch ein
Kleinstverlag hat sich seit 1995 im Projekt etabliert:
die "Edition Freie Kultur Aktion" im
SCHWARZROTBUCHVERLAG, in der bisher verschiedene
Veröffentlichungen zu Tibet, Anarchosyndikalismus und
die “Anarchie-Comix 1” erschienen sind.
Unser Laden beinhaltet ein Lesecafé (zur Zeit etwa 12
laufende internationale libertäre Publikationen), eine
Präsenzbibliothek, eine Videothek und ein Archiv. In
den vergangenen 15 Jahren wurden von vielen libertären
und anarchistischen Gruppen unsere Räume und
Infrastruktur als Treffpunkt oder für Veranstaltungen
genutzt bzw. immer noch - u.a. von der
anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsinitiative
Freie ArbeiterInnen Union (FAU), dem Plenum libertärer
Elemente BerlinS (PLEBs),
Graswurzelrevolutionsgruppen, der anarchistische
Antiknast-Gruppe Anarchist Black Cross (ABC), den
Anarchistischen Schulkindern (Aschuki), den BONEs und
der Syndikalistische Initiative (SI).
Die Liste von Gruppen, die unsere Räume nutzen als
auch das aktuelle Programm findet sich auf unserer
Homepage: www.a-laden.org.

Kontakt:
A-Laden Berlin, Rathenower Str. 22, D-10559 Berlin,
Fon/Fax: 394 61 67 (Anrufbeantworter),
e-mail: a-laden@free.de; homepage: www.a-laden.org

Kontoverbindung für Spenden:
Konto: Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Freunde der
direkten Aktion (FDDA), Kto.Nr.: 489 767-101 –
Um Unterstützung wird dringend gebeten!



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