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(de) Berlin 22.11. Fest/Fete: 15 Jahre Anarchistischer Laden Berlin

From ralf@anarch.free.de (Ralf Landmesser)
Date Tue, 11 Nov 2003 11:58:50 +0100 (CET)


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A - I N F O S N E W S S E R V I C E
http://www.ainfos.ca/
http://ainfos.ca/index24.html
________________________________________________

Pressemitteilung A-Laden A-Laden-Geburtstagsparty Samstag, den 22. November 2003
im "Slaughterhouse" (Kulturfabrik) Lehrter Str. 35,
ab 20:00 Uhr feiert der A(narchistische) Laden 15jähriges Bestehen.
Es wirken mit:
Dr. Seltsam (Kabarettist)
Andreas Hansen (Herausgeber vom "Gegner")
Bert Papenfuß (Schriftsteller, DDR-Oppositioneller)
Der singende Tresen (Sperrstundenmusik)
Geigerzähler (Anti-Liedermacher)
Pat (Working Class und Wobbly-Hymnen)
Ralf G. Landmesser (Publizist; Hrsg. des Schwarzroten KalendA)
Klaus Hugler (Autor und Egidy-Experte)
Stefan Körbel (Lieder aus der 1848er Revolution) - angefragt

DJs Fight da Power & C. Rack (klassischer Politrock + Klassiker des
politischen Liedes)

Außerdem:
Ausstellung über die Geschichte des A-Ladens
Anarchistischer Büchertisch

Veranstaltet vom:
A(narchistischen)-Laden Berlin,
Rathenower Str. 22, 10559 Berlin,
Tel / Fax: 030 / 394 61 67
Homepage: www.a-laden.org
eMail: a-laden@free.de

Für Rückfragen / Bildmaterial:
Maurice Schuhmann Tel: 030 / 312 74 56
m-schuhmann@gmx.net

Programm:
- Der singende Tresen spielt Sperrstundenmusik, eine Mischung aus Rock,
Blues, Jazz und Folk (Klezmer).
- Geigerzähler geigte früher für die Punkband Köterkacke und wandert nun auf
Solopfaden. Er spielt Geigenpunk mit sozial-revolutionären, kritischen
Texten.
- Ralf G. Landmesser (Schwarz-roter Kalenda) liest sozialrevoluzzerische
Gedichte und Texte aus eigener Produktion.
- Dr. Seltsam, der einzig Gebildete unter den Marxisten, liest die
lustigsten Polemiken von Marx-Engels-Lenin-Stalin und Mao gegen den
Anarchismus sowie die Schrift Erich Mühsams "Die Vereinigung des
Proletariats im Bolschewismus".
- Pat (Sabotabby; Grave Concern), langjähriger Musiker und Mitglied in der
unionistischen Gewerkschaft "Industrial Workers of the World" (IWW), spielt
und singt alte Wobbly-Hymen und Working Class-Hits.
- Klaus Hugler, Biograph von Egidy, stellt in einer szenischen Lesung -
"Ein Edelanarchist in Moabit" - den Anarchisten Moritz von Egidy vor.
- Andreas Hansen (Hrsg. vom "Gegner") und Bert Papenfuß (DDR
Oppositioneller, Schriftsteller ) tragen "Die Geschichte des >Gegner< von
1919 bis 1933" vor
- DJ Fuck da System und DJ C. Rack legen tanzbaren Politrock und Klassiker
des internationalen politischen Liedes auf.

Veranstaltungsort:
Slaughterhouse (Kulturfabrik), Lehrter Str. 35.

Verkehrsverbindung:
S Hauptbahnhof Lehrter Str. + Bus
U-Turmstr. oder U-Reinikendorf + Bus
U-Birkenstr.+ Bus
Bus 127 / 227 / 340/ N27 bis Perleberger Brücke oder Kruppstrasse

A(narchistischer)-Laden

ANARCHISTinnEN (!)
da denkt mensch doch gleich an barrikadenbauende und bombenwerfende
Wüstlinge. Dabei hatten und haben wir sie alle: die Sanften und Abwägenden,
die standhaftesten PazifistInnen, AntimilitaristInnen und die
couragiertesten, weder Gott noch Teufel fürchtenden KämpferInnen und - ja
auch - AttentäterInnen gegen alle Tyranneien der Welt, ob Hitler, Stalin,
Kaiser oder Präsident. Wir, gegen die Dummheit (gegen die ja angeblich
selbst Götter vergeblich kämpfen - was soll's!), gegen jeden Despotismus,
gegen die Ausbeutung durch die Profiteure, ängstlich beäugt von den Feigen,
immer zwischen allen Stühlen, gemieden von den Furchtsamen und
Gleichgültigen, gehaßt von den Versklavern der Menschheit.

Denn FREIHEIT HAT EINEN NAMEN: ANARCHIE !

Gründung und Konzept

Am 1. Mai 1988 eröffneten die Anarchistische Studierenden Initiative
(AStI) zusammen mit der Projekt-A-Gruppe Berlin und anderen in der
Rathenower Str. 22, nahe dem berüchtigten Knast und dem späteren
Regierungsviertel (da noch Mauer), den A(narchistischen) -Laden. Auf
über 100 qm Fläche entstand damit eine anarchistische Dezentrale in Berlin.
Zu den Initiativgruppen gesellte sich schnell der anarchistische
"SchülerInnenmob" der Gruppe RAStlos (Rat Anarchistischer SchülerInnen).
Das Konzept des Projektes sieht vor, ein anarchistisches, ein
Nachbarschaftszentrum und einen Infoladen im A-Laden zusammenzubringen.
Getragen wird der A-Laden vom Freie Kultur Aktion e.V., einem gemeinnützigen
Verein, der sich die kulturpolitische Arbeit auf die schwarzrote Fahne
geschrieben hat. Die Finanzierung des Projektes läuft rein auf Spendenbasis.

Tätigkeiten und Kampagnen des Projektes
Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind libertäre Information und Koordination,
Kiez/Region, Ökologie/Antiatom, Patriarchatskritik, Antifaschismus,
inter-/antinationale Solidarität. Wir wenden uns gegen die Umstrukturierung
unserer Stadt Berlin zur imperialen Metropole der "Festung Europa" und
unterstützen u.a. die "Bürgerinitiative Freie Heide" in ihrem Kampf gegen
den Out-of-Area-Bomberuebungsplatz vor Berlins Toren. Darüber hinaus wurden
viele Aktionen der radikalen Linken auch vom A-Laden mitgetragen und
gefördert:
u.a. die Kubat-Dreieck-Besetzung, die AntiFa Fahrwachen, Unterstützung der
Forderungen politischer Gefangener, Anti-IWF-Infostelle, Vorbereitungen
und Durchführung der "Revolutionären 1.-Mai"-Demo, Golfkriegs-Widerstand
etc.. Darüberhinaus organisierten wir zusammen mit der anarchistischen
Programmkneipe El Locco (+), der Berliner Graswurzelgruppe, der Freien
ArbeiterInnen Unio (F.A.U.), Anarchafeministinnen, Umweltbibliothek und
anderen zweimal die anarchistischen SCHWARZEN TAGE rund um den ersten Mai
und produzierten dazu in Auflagen von 15 und 20.000 unsere Sonderzeitung
MAISCHREI, die auf großes Interesse stieß und restlos verteilt werden
konnte.
In der Medienlandschaft engagier(t)en wir uns seit Gründung u.a. bei dem
Kultradiosender "Radio 100" und der PROWO (Projekt Wochenzeitung). Leute von
uns arbeiteten am SCHWARZ-ROTEN (KAIN-) KALENDA, am feminstischen TAG FÜR
TAG Kalender, am A-Kurier Berlin mit und bringen das libertäre Infobulletin
TerminAtor (www.terminator-berlin.tk) heraus. Auch ein Kleinstverlag hat
sich seit 1995 im Projekt etabliert: die "Edition Freie Kultur Aktion" im
SCHWARZROTBUCHVERLAG, in der bisher verschiedene Veröffentlichungen zu
Tibet, Anarchosyndikalismus und die "Anarchie-Comix 1" erschienen sind.
Unser Laden beinhaltet ein Lesecafé (zur Zeit etwa 12 laufende
internationale libertäre Publikationen), eine Präsenzbibliothek, eine
Videothek und ein Archiv. In den vergangenen 15 Jahren wurden von vielen
libertären und anarchistischen Gruppen unsere Räume und Infrastruktur als
Treffpunkt oder für Veranstaltungen genutzt bzw. immer noch - u.a. von der
anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsinitiative Freie ArbeiterInnen Union
(FAU), dem Plenum libertärer Elemente BerlinS (PLEBs),
Graswurzelrevolutionsgruppen, der anarchistische Antiknast-Gruppe Anarchist
Black Cross (ABC), den Anarchistischen Schulkindern (Aschuki), den BONEs und
der Syndikalistische Initiative (SI).
Die Liste von Gruppen, die unsere Räume nutzen als auch das aktuelle
Programm findet sich auf unserer Homepage: www.a-laden.org.

Kontakt:
A-Laden Berlin,
Rathenower Str. 22,
D-10559 Berlin,
Fon/Fax: 394 61 67 (Anrufbeantworter)
e-mail: a-laden@free.de
homepage: www.a-laden.org

Kontoverbindung für Spenden:
Konto: Postbank Berlin, BLZ 100 100 10
Freunde der direkten Aktion (FDDA)
Kto.Nr.: 489 767 101
Um Unterstuetzung wird dringend gebeten!


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