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(de) Sozialrevolutionär zum 17.5.

From faub2@anarch.fau.org (FAU Berlin 2)
Date Fri, 16 May 2003 18:59:36 +0200 (CEST)


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A - I N F O S N E W S S E R V I C E
http://www.ainfos.ca/
http://ainfos.ca/index24.html
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> Hallo GenossInnen, KollegInnen und FreundInnen
"Es geht um den Kampf gegen den von der Bundesregierung geplanten
Sozialabbau. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen
europäischen Ländern gibt es Auseinandersetzungen zwischen Regierungen und
Gewerkschaften, bis hin zum Generalstreik in Frankreich und Österreich."
So steht es auf der Ver.di - Website und es klingt doch auch erstmal ganz
gut. Wie ihr sicher alle wißt, sind die DGB-Gewerkschaftsführungen (wohl
nicht zuletzt wegen dem Druck der Basis und auch dem Druck von außen -
z.B. von uns) auf Distanz zur Regierung gegangen. Statt am
"Hartz-Papier" mitzuschreiben wie dieVer.Di-Kollegin Isolde Kunkel-Weber
rufen sie jetzt zur Großdemonstration gegen den 2. Teil des Regierungs-
programmes ("Agenda 20.10") auf, an dem sie selber mit geschrieben und
dessen ersten Teil sie überhaupt mit ermöglicht haben.

Eigentlich eine gute Entwicklung. Schaut man sich aber die Kritik der
Gewerkschaftsführung an, wird deutlich, daß es nach wie vor wichtig ist,
zu diesem Thema radikaleren und konsequenteren Widerspruch auf die Straße
zu tragen. Nicht zuletzt in der Hoffnung, daß sich Wut und Protest zu
Widerstand wandelt undjenseits des Deutschen Gewerkschaftsbundes
klassenkämpferische Selbstorganisation entsteht. Wäre das DGB-
Führungspersonal einigermaßen bei Trost, müßten sie, statt immer wieder
von "Reformen Ja - Sozialabbau nein" zu faseln, den Generalstreik
organisieren. Da sie aber nicht bei Trost sind oder, was wahrscheinlicher
ist, einfach andere Interessen haben als den Klassenkampf, ist es an der
Zeit, daß wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und uns
anderweitig organisieren.

Darum geht es uns im allgemeinen in unserer Gewerkschaftsinitiative FAU-IAA.
Bei der Großdemonstration am 17. 10. geht es vor allem darum, zu zeigen,
daß wir da sind, daß es uns, die wir von Anfang an versucht haben, dem
Hartz-Papier etwas entgegenzusetzen, überhaupt gibt. Deshalb ruft das
allgemeine Syndikat der FAU Berlin dazu auf, gemeinsam mit dem Anti-Hartz-
Bündnis Berlin, FelS und der Rigaer Str. 94 auf diese Demo zu gehen,
schwarz-rote Fahnen und Transparente mitzubringen und laut und sichtbar zu
sein. Kommt alle!

Die Demo beginnt um 11.55 Uhr am Potsdamer Platz und endet etwa 14 Uhr am
Alex.

Im Auftrag des ASy Berlin
D.Dreck

PS: Vorher gibt es noch eine antimilitaristische Demonstration anlässlich
des Powell-Besuches in Berlin und zwar um 11 Uhr am Bundeswehr-
ministerium(Stauffenbergstr./Reichpietschufer) "Nach dem Krieg ist vor dem
Krieg - Abrüstung statt Sozialabbau" . Diese Demo wird sich dann in die
Großdemonstration einreihen.


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