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(de) Asien Aktuell 3400

From bernhard@wildcat.rhein-neckar.de (be)
Date Fri, 20 Dec 2002 10:18:31 -0500 (EST)


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
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Asien Aktuell: News, Daten, Kämpfe, Bewegungen

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http://www.umwaelzung.de/aaktuell.html
 

Osttimor
4.12.02
Ausgehverbot nach Riot -  mindestens 2 Tote
3400
  Dili: Laut einem Sprecher der UN hat die örtliche Polizei
mit Hilfe der Friedenstruppen die Stadt wieder unter
Kontrolle gebracht. Nach dem Versuch der Polizei, einen
Studenten unter Mordverdacht festzunehmen, zogen 500 bis
1000 Jugendliche heute morgen zuerst vor das Hauptquartier
der Polizei und dann, etwa um 9:00 Ortszeit, vor das
Parlamentsgebäude. Das war noch leer, aber der Vorsitzende
der Bildungskommission ging nach draußen. dort wurde er
von einem Steinwurf verletzt. Daraufhin muß die Polizei
oder Friedenstruppen das Feuer auf die Menge eröffnet haben,
zwei Studenten wurden tödlich verletzt (UNmiset). Dann
brach ein Riot los, von dem nicht klar ist, ob sich nicht
auch viel mehr Leute als die Studenten beteiligt haben
- laut ABC News Online hatten sich an die 10 000 Menschen
aus ganz Osttimor zu Protesten gegen die Regierung oder
Teilnahme an Feierlichkeiten in Dili aufgehalten. Eine
Gruppe ehemaliger Guerillas soll sich den Studenten
angeschlossen haben (CNN). Schon letzte Woche war es immer
wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und
Polizei
 gekommen.
Bei dem Riot gingen der größte Supermarkt, mehrere andere
Gebäude, darunter das Haus des Regierungschefs Alkatiri
und eine Moschee in Flammen auf. Viele Autos wurden
zerstört. Insgesamt sollen 5 Menschen ums Leben gekommen
sein (The Sydney Morning Herald). Ausländer suchten
mindestens vorübergehend Schutz in den Baracken der
Friedenstruppen.
  aufgenommen: Mi., 4.12.2002 
Quelle: ABC News, BBC News, Yahoo! Singapore News, CNN,
Lusa, UNMISET u.a., 4.12.02
 

Malaysia
2.12.02
Bank zu
3399
  Kuala Lumpur: Rund hundert gewerkschaftlich (National
Union of Bank Employees) organisierte Angestellte der Public
Bank veranstalteten eine Protestversammlung vor der Bank.
Sie demonstrierten damit gegen die Weigerung des
Malaysischen Bankenverbandes, weiterhin die
Gewerkschaftsbeiträge einzuziehen. Als die Angestellten
nach der Aktion an ihren Arbeitsplatz zurückwollten,
stellten sie fest, daß man sie ausgeschlossen hatte. Im
Gegensatz zu etlichen Bankkunden, die feststellen mußten,
daß sie die Bank nicht mehr verlassen konnten. Erst nach
einer Stunde konnten Polizisten und Gewerkschaftsfunktionäre
das Sicherheitspersonal zum Öffnen der Türen überreden.
  aufgenommen: Mi., 4.12.2002 
  Quelle: The Star online, 3.12.02
 

Indonesien
2.12.02
Abwasserrandale
3398
  Tangerang (bei Jakarta): Einige hundert Anwohner der
Fabrik PT Bintang Abadi griffen die Büros des Unternehmens
an um verletzten zwei Angestellte. Sie waren wütend, weil
das Unternehmen nur Rp. 3 Mill für die Reparatur der an
die Fabrik angrenzenden Abwasserkanäle beisteuern wollten,
statt der geforderten Rp.  6 Mill.  
  aufgenommen: Mi., 4.12.2002 
 Quelle: The Jakarta Post, 4.12.02
 

Indonesien
2.12.02
Jahresprämie
3397
  Takengon, Aceh: 167 ArbeiterInnen der PT Alas Helau
(Spezialpapiere) demonstrierten zum Parlamentsgebäude von
Zentralaceh, um ihrer Forderung nach 3 zusätzlichen
Monatslöhnen als Jahresprämie Nachdruck zu verleihen.
Außerdem foderten sie eine Klärung über ihren
Beschäftigungsstatus. Zumindest im ersten Punkt waren sie
erfolgreich: Gegen abend berichtete der Geschäftisführer,
er habe telefonisch  aus Jakarta erfahren, daß das Geld
unterwegs sei.
  aufgenommen: Di., 3.12.2002 
 Quelle: Analisa, 3.12.02
 

Hong Kong
3.Q. 2002
Exportboom
3396
  Im dritten Quartal 2002 hat das Wirtschaftswachstum
stärker zugenommen als erwartet, um 3,3% nämlich (im 2.Q.:
2,5%). Besonders hat der Export von Waren (+11,4%) und
Dienstleistungen (+14,1%) zugelegt. Ein Teil des Hong Konger
Handelsvolumens sind Im- und Exporte mit der VR China,
dies erklärt die starke Zunahme.
  aufgenommen: Mo., 2.12.2002 
  Quelle: BBC News, 29.11.02
 

Indonesien
2002
Im Schatten
3395
  1996, vor der Asienkrise also, arbeiteten ca. 55% der
100 Millionen Beschäftigten in Indonesien in der
Schattenwirtschaft, im sog. informellen Sektor. Heute sind
es zwischen 65 und 70 Prozent (es liegt in der Natur der
Schattenwirtschaft, daß nur grobe Schätzungen möglich sind).
Sie bezahlen keine Steuern und für sie gibt es kaum
gesetzliche Regelungen und Absicherungen. Typische Arbeiten
sind: Straßenhandel, Essenstände, Motorradtaxis,
Fahrradrikschas, Straßenmusik, unlizensierte Heimarbeit.
Ohne die Arbeitsmöglichkeiten im informellen Sektor wäre
die soziale Krise in Indonesien noch viel dramatischer.
  aufgenommen: Mo., 2.12.2002 
Quelle: The Straits Times, 2.12.02
 

Südkorea
30.11.02
Proteste gegen Freisprüche
3394
  Insgesamt 100 000 Menschen haben in 17 Städten erneut
gegen die Freiprüche für zwei US-Soldaten teilgenommen.
Die Soldaten hatten mit ihrem Panzer zwei Schulmädchen
überfahren. (3379). Die Demos blieben friedlich, die
US-Botschaft wurde von 8000 Riot- Polizisten geschützt.
4 Frauen gelang es, in eine US-Base in der Nähe von Incheon
einzudringen und ein riesiges Transparent an großen
Wassertanks aufzuhängen. Vor dieser Base gab es Rangeleien
zwischen Polizei und 500 Demonstranten.
  aufgenommen: So., 1.12.2002 
  Quelle: The Korea Times, JoongAng Ilbo, 1.12.02
 

Vietnam
26.11.02
Angriff auf streikende Arbeiter
3393
  In der Provinz Binh Dzuong, bei Ho Chi Minh City, haben
leitende Angestellte der Furnierholzfabrik Dzoanh Duc
streikende Arbeiter mit Eisenstangen angegriffen, woraus
sich eine größere Schlägerei entwickelte, die von 100
Polizisten schließlich beendet wurde. Die Arbeiter hatten
genug von erzwungenen Überstunden, Lohnbetrug und hatten
schließlich herausgefunden, daß die Fabrik ihre
Sozialversicherungsbeiträge nicht bezahlt. Der taiwanesische
Besitzer hat sich inzwischen entschuldigt; die Fabrik wurde
für einige Tage geschlossen. In der Provinz, ein Zentrum
für ausländische Firmen, soll es in letzter Zeit zu einer
Reihe von Streiks gekommen sein.
  aufgenommen: So., 1.12.2002 
  Quelle: BBC News, 29.11.02
 

Asien
2002
Turnschuhe auf der Flucht
3392
  Noch 1996 hat Indonesien Schuhe für etwa 2 Milliarden
US$ exportiert; dieses Jahr werden es nur noch für etwa
1,4 Milliarden sein. Die Produktion verlagert sich nach
China und Vietnam. Derzeit kostet die Produktion eines
normalen Sportschuhpaars in Indonesien 4,60 US$, in China
und Vietnam aber nur 4 Dollar. Die Gründe für die relativ
höheren Kosten in Indonesien sind die hohen Energiepreise,
teure Kredite und hohe Arbeitskosten. Daneben gibt es oft
noch Lieferschwierigkeiten wegen den "zunehmend militanter
werdenden ArbeiterInnen und ihrer Gewerkschaften". Außerdem
sei die Arbeitsproduktivität in Indonesien zurückgegangen.
(Siehe auch 3380 und Nike auf der Flucht).
 aufgenommen: Do., 28.11.2002 
Quelle: Asia Times, 28.11.02
 

China
22.11.02
Straße zum Flughafen besetzt
3391
  300 Einwohner des Dörfchens Kang Ying haben aus Wut über
ihren Parteisekretär die Autobahn zum Flughafen von Beijing
für 3 Stunden besetzt und blockiert. Sie hatten unter seiner
Vermittlung Land verkauft, aber kein Geld gesehen. Sie
waren zuerst zu ihm gezogen und hatten die Offenlegung
seiner Konten verlangt. Er weigerte sich und meinte, sie
sollten doch seinetwegen die Autobahn blockieren, was sie
dann auch taten. Das Land war ihnen vor der Kulturrevolution
nach Enteignungen von Großgrundbesitzern zugeteilt worden.
(Heute ist inzwischen zwar (noch) kein privates Eigentum
an Land möglich, wohl aber werden Nutzungsrechte, also
Besitztitel gehandelt. Red.)
 aufgenommen: Do., 28.11.2002 
  Quelle: The Straits Times, 28.11.02
 

Südkorea
26.11.02
Entschädigungen für Frauen
3390
  Im Jahr 2000 reichten 270 Frauen, Beschäftigte des Lotte-
Hotels, Klagen wegen sexueller Belästigung durch Vorgesetzte
ein (1955). 40 Klagen sind jetzt entschieden worden: 9
Frauen erhalten insgesamt 10 700 US$ Entschädigung vom
Hotel, 10 Frauen erhalten sie von den Vorgesetzten. 21
Klagen wurden zurückgewiesen mangels Beweisen.
 aufgenommen: Do., 28.11.2002 
Quelle: The Korea Herald, 27.11.02
 

Indonesien
26.11.02
Boss-Napping
3389
  Bintan (Insel zwischen Singapur und Sumatra): Ca. 80
Arbeiter des Unternehmens für Baumaterialien PT Sindo Bintan
Precast hielten vier ihrer ausländischen Chefs (einer aus
Malaysia, drei aus Singapur)  und einige indonesische
leitende Angestellte 42 Stunden lang als Geiseln. Sie
hinderten sie daran, ihre Büros zu verlassen. Grund: Die
Arbeiter waren ohne angemessene Abfindung entlassen worden.
Zwei der Arbeiter wurden inzwischen verhaftet.
 aufgenommen: Mi., 27.11.2002 
Quelle: The Jakarta Post, 26.11.02
 

Indonesien
25.11.02
Prämie
3388
  Karanganyar (Zentraljava): 200 ArbeiterInnen der
Textilfabrik PT Sumber Jayatex demonstrierten für höhere
Jahres-(Feiertags-)prämie.
Pekalongan (Zentraljava): Einige Dutzend Beschäftigte des
Unternehmens PT Wiwatex demonstrierten beim Rathaus für
höhere Löhne, Sozialleistungen und eine Feiertagsprämie
in Höhe eines Monatslohns.
 aufgenommen: Di., 26.11.2002 
Quelle: Suara Merdeka, 26.11.02
 

Südkorea
25.11.02
Mollies gegen Amis
3387
  Seoul: (s.a. 3379) Studentische Aktivisten haben
mindestens zehn Benzinbomben gegen Camp Gray, einen kleinen
Versorgungsposten der US-Streitkräfte in Südkorea, geworfen
(kein Schaden). Sie protestierten damit gegen die
Freisprüche für zwei US-Soldaten, die bei einem
Verkehrsunfall mit einem Militärfahrzeug zwei südkoreanische
Mädchen getötet hatten. Am selben Morgen fand zum selben
Thema eine Protestkundgebung mit Pressekonferenz vor der
US-Botschaft mit mehr als 100 Teilnehmern statt 
 aufgenommen: Di., 26.11.2002 
Quelle: Digital Chosunilbo, The Straits Times, 26.11.02
 

Indonesien
25.11.02
TV-Demo
3386
  Jakarta: Einige hundert Beschäftigte von privaten
Fernsehsendern demonstrierten beim Parlament gegen ein
neues Rundfunkgesetz, das heute verabschiedet werden soll.
Die Demonstranten fürchten um die Medienfreiheit, wenn
das Gesetz in Kraft tritt.
 aufgenommen: Mo., 25.11.2002 
Quelle: The Jakarta Post, 25.11.02
 

Taiwan
23.11.02
Große Bauern- und Fischerdemo
3385
  Mehr als 100 000 Bauern und Fischer demonstrierten gegen
die Absicht der Regierung, die überschuldeten Banken der
Landkooperativen zu schließen (3349). Die Regierung plant
einen Rettungsfond von 26 Milliarden US$ und den Ersatz
der Landbanken durch eine zentrale Bank. Die Bauern fürchten
aber, daß es dann schwieriger wird für sie, kleine und
Kurzzeitkredite zu bekommen. Seit Taiwan im Jahr 2000 der
WTO beigetreten ist, sind die Preise für fast alle
Agrarprodukte gefallen.
 aufgenommen: So., 24.11.2002 
 Quelle: eTaiwan News, Taipei Times, The Straits Times,
24.11.02
 

Indonesien
22.11.02
Weiter um Jahresprämie
3384
  Kediri: Der Streik der Zigarettenarbeiterinnen (3382)
geht weiter. Diesmal sollen die Aktionen recht unkoordiniert
gewesen sein; die Arbeiterinnen einzelner Abteilungen
führten unterschiedliche Aktionen durch. Die Größte fand
vor dem Regionalparlament statt, das den ganzen Tag besetzt
war. Auch die Straße davor (und große Teile der Innenstadt)
mußten gesperrt werden. (Jawa Pos, Media Indonesia)
In Wonosobo streikten fast 1000 ArbeiterInnen der PT Dieng
Djaya (2988) und in Karanganyar (bei Solo) ca 200 der PT
Suburteks II; jeweils für höhere Jahresprämie. (Suara
Merdeka)
 aufgenommen: Sa., 23.11.2002 
Quelle: div., 23.11.02
 

Philippinen
22.11.02
Protest gegen neues Militärabkommen
3383
  Die Unterzeichnung eines "Abkommens zur gegenseitigen
Unterstützung bei Versorgung und Logistik" (MLSA) zwischen
den Philippinen und den USA hat in weiten Kreisen Proteste
ausgelöst. Das Abkommen wurde unterzeichnet, ohne daß es
dem Parlament vorgelegen hätte. Es schließt zwar
ausdrücklich die Einrichtung neuer dauerhafter US-Basen
aus, aber gegenseitige Hilfe bei "gemeinsamen Anstrengungen
wie humanitäre HIlfe, Katastrophenhilfe, Rettungsaktionen,
Meeresverseuchung innerhalb oder außerhalb des Territoriums
der Philippinen" ein. Viele Kritiker sehen das als
Verpflichtung, die die Philippinen auch in einen Irak-Krieg
ziehen könnte. Die Ablehnung reicht von linken Gruppen
bis hin zu prominenten Teilen der katholischen Kirche.
Bei einer Demonstration in Manila kam es gestern zu
kleineren Zusammenstößen mit der Polizei, als die
Demonstranten Richtung Regierungsgelände ziehen wollten.
 aufgenommen: Sa., 23.11.2002 
  Quelle: Today, The Philippine Star, 23.11.02
 

Indonesien
21.11.02
Arbeiterinnen!
3382
  Kediri: 20 000 bis 25 000 Arbeiterinnen der
Kretek-Zigarettenfabrik PT Gudang Garam (3116) streiken.
Es geht um die Gerechtigkeit bei der Berechnung der
Jahresprämie: die Wertung der Dienstjahre für
Akkordarbeiterinnen wurde derart zurückgestuft, daß jetzt
Arbeiter, die zwei Jahre dabei sind, teilweise mehr bekommen
als Frauen, die seit 20 Jahren da arbeiten.
Demonstrationszüge von drei Abteilungen trafen sich vor
dem Personalbüro, das bereits von Polizei geschützt war.
Diese wurde bald mit Papieren und Wasser überschüttet.
Die Frauen drängten und griffen zuerst die Polizei an und
dann auch die Verstärkung aus Brimob (Einsatzkommandos)-
Einheiten. Trotz massiven Schlagstockeinsatzes gelang es
einigen hundert, ins Gebäude einzudringen. Dort besetzten
sie den Raum, in dem die Verhandlungen stattfanden. Die
Papiere, die sie dort vorfanden, warfen sie auf Wachleute.
Die Verhandlungsführer (auf Arbeiterseite von der
moslemischen Gewerkschaft Sarbumusi und der früheren
Staatsgewerkschft SPSI) wurden eine Stunde festgehalten.
Erst danach gelang es, die Frauen einzeln und mit Gewalt
rauszuschmeißen. Ein dann doch erzieltes
Verhandlungsergebnis wurde aber von den Frauen abgelehnt;
der Streik soll weitergehen. (Kompas, Jawa Pos, Surya,
Republika)
Bandung: Auch die Arbeiterinnen der PT Bina Citra Kharisma
Lestari (3375) kämpfen weiter um ihre Jahresprämie. 2500
zogen vor das Gebäude des Arbeitsministeriums in Bandung,
wo erneut Verhandlungen stattfanden. Auch sie versuchten
einzudringen, wobei es zu Auseinandersetzungen mit Polizei
kam. Bis zum Abend wurde keine Einigung erzielt. (Pikiran
Rakyat)
 aufgenommen: Fr., 22.11.2002 
Quelle: div., 22.11.02
 

Indonesien
21.11.02
Es geht wieder los am Toba-See
3381
  (3151) Porsea, Nordsumatra: Nachdem die Regierung in
Jakarta offenbar grünes Licht zur Wiedereröffnung der
Zellstofffabrik (früher PT Toba Pulp Lestari, noch früher
PT Inti Indorayon Utama) "unter neuem Paradigma" (?) gegeben
hat, ist es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.
Einige hundert Frauen aus Porsea zogen vor das Büro des
Ortsvorstehers, weil entgegen seinem Versprechen zwei LKWs
mit Material und Benzin in die Fabrik gefahren sind. Sie
warfen Steine, stürmten das Büro und verwüsteten es; Polizei
nahm 17 Menschen fest; vor ihrem Abtransport sollen einige
verprügelt worden sein. In Porsea patrollieren schon seit
Tagen bewaffnete Einheiten. 
 aufgenommen: Fr., 22.11.2002 
 Quelle: detik.com, Riau Pos, Sinar Indonesia Baru,
21./22.11.02
  

Eine Webseite von WELT IN UMWÄLZUNG Mannheim-Ludwigshafen
http://www.umwaelzung.de
4. Dezember 2002



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