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(de) RBH Online 17. 2. 1999

From Anarchistische Buchhandlung <rbh@inode.at>
Date Thu, 17 Feb 00 21:09:14 +0200


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
            http://www.ainfos.ca/
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RBH-Online

Revolutionsbräuhof (RBH) ‹ Postfach 142, A-1181 Wien 
Tel.: (01) 310 76 93, 319 52 22 € E-Mail: rbh@inode.at € http://www.inode.at/rbh
Treffen: Jeden Di, 20.00 Uhr. Anarchistische Buchhandlung; Hahng. 15, A-1090 Wien.

Mit diesem Internetdienst versenden wir sowohl aktuelle Informationen, 
Terminankuendigungen, als auch theoretische Texte etc. Grundsätzlich 
verstehen wir ihn als offenes Medium, daß heißt, daß wir auch Zusendungen 
anderer linker Gruppen/Personen weiterverbreiten.
Zusendungen, die wir über RBH-Online weiterverbreiten sollen, 
bitte entsprechend kennzeichnen. Wir verschicken die Nachrichten 
grundsätzlich an alle, von denen wir glauben, daß sie sich 
vielleicht dafür interessieren könnten. Wenn ihr sie nicht 
mehr bekommen wollt, reicht eine kurze Nachricht an uns.

Inhalt:
+ Weg mit der FPÖ/ÖVP Regierung
+ Grauslichkeiten - moralinsauer gesuelzt
+ Termine gegen Schwarz/Blau



Weg mit der FPÖ/ÖVP Regierung
Nachdem bei den Nationalratswahlen am 3. Oktober die zwei »Großparteien«, 
die sozialdemokratische SPÖ und die konservative ÖVP, stark verloren und 
die Haiderpartei FPÖ abermals Stimmen zulegen konnte, ist die Wiederauflage 
der SP/VP-Koalition gescheitert - vor allem am Unwillen der Konservativen. 
Damit kommt die FPÖ, die verhältnismäßig größte und erfolgreichste 
rechtspopulistische Partei Europas, an die Macht.
Die FPÖ kann ihre Erfolge dank einer von Haß, Verachtung und Hetze 
geprägten Politik verbuchen: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, 
autokratisches Gehabe mit dem Versprechen »Aufzuräumen« und ständige 
Rückgriffe auf Ideologie und Symbolik der Faschismus und 
Nationalsozialismus.
Wenn die FPÖ, an der Regierungsmacht beteiligt, auch nur einen Bruchteil 
dessen verwirklicht, was  sie versprochen - beziehungsweise angedroht - hat, 
ist es Schluß mit dem demokratischen und zivilisatorischen Anstrich, unter 
dem sich all diese Grausigkeiten bisher verborgen haben. Wir werden es mit 
einem autoritären Regime zu tun haben, das vordergründig sich durch 
Propaganda und »Stammtisch-Populismus« akklamative Legitimation besorgt 
und eine radikal-neokonservative Politik mit nationalistischen Allüren 
betreiben wird. Aus den hinteren Reihen der FPÖ sind dann immer auch die 
Vorschläge zu hören, die sich die vorderen momentan nicht auszusprechen 
trauen: da ist immer von Arbeitslagern die Rede, mal für Drogenabhängige, 
mal für »arbeitsunwillige Sozialschmarotzer«, da hört man von Kastration von 
Sexualverbrecher und über Demonstartionen und politische Proteste, daß es 
»die dann nicht mehr geben wird«.
Für Viele wird das Leben unter einer FPÖ-Regierung unangenehm, 
unerträglich und gefährlich. Der ideologisch und organisatorisch von der FPÖ 
durchsetzte Polizeiapparat ist heute schon eine beständige Bedrohung für 
Schwarze, die permanent von den brutalsten Übergriffen bedroht sind. Der 
Kreis der Personen, die von solchen »Spezialbehandlungen« betroffen sein 
wird, wird sich gewaltig ausbreiten. Polizei und »rechtschaffende Bürger« 
werden sich ermutigt fühlen, die Hetzte und den Hass der Haider-Propaganda 
in wirkliche Gewalt und reale Verfolgung umzustetzen. 
Die Möglichkeiten zu legaler Opposition und Öffentlichkeitsarbeit werden 
ziemlich eingeschränkt sein. Die Tageszeitungen hängen in Österreich alle am 
staatlichen Tropf der Presseförderung über die alleiniglich die Regierung 
entscheidet. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk ist schon lange Haßobjekt der 
Konservativen und Rechten in diesem Land. Seine Zerschlagung und 
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft steht bevor. Kleinere »unliebsame« 
Gruppen müssen mit der vollen Härte staatlicher Verfolgung rechnen.
Und die FPÖ - selbsternannte Rächerin der Postenschacherei und des 
Parteienfilzes - wird alle relevanten Stellen, von Spitzenbeamten über Richter 
und Statsanwälte, mit ihren Leuten besetzen. In ihrem jetzigen Machtbereich in 
Kärnten ist sie schon mächtig dabei am schaffen. Diese blau rechts-rechten 
Parteigänger, Sympatisanten und Mitläufer werden dann nicht mehr so leicht 
zum Loswerden sein. Das ganze Land und seine Strukturen werden von ihnen 
durchsetzt sein. Sind wir gerade erst den letzten Rest des braunen Sumpfes 
losgeworden - nur durch Pensionierung und Tod, eine Entnazifizierung gab es 
nicht - steht schon die nächste Sorte an Lemuren an, in alle Ritzen des Landes 
einzudringen.
Nein, Haider ist kein Nazi, er ist etwas anderes, nicht minder gefährliches. 
Und das was hier ansteht, riecht nach Verfolgung und Vertreibung, nach 
Totschlag und Pogrom.


Grauslichkeiten - moralinsauer gesuelzt
Ja, dank dieser rechts-rechten Regierung wird es wieder aufwaerts gehen in 
diesem schoenen Land! Es wird sich wieder auszahlen, hier schuften zu lassen. 
Geldscheffeln und Reichtuemer ansammeln fuer diejenigen, die eh¹ mehr als 
genug haben, hackeln, hackeln und nochmals hackeln fuer immer weniger 
bleibt dem "Rest" der Bevoelkerung.
Dieses Regierungsprogramm ist nichts anderes als eine gigantische 
Umverteilung von Werten - von unten nach oben. Das "ehrgeizige" Ziel, die 
Wirtschaft zu entlasten, zeugt von nichts anderem als dem Geiz der Reichen. 
Denn die Unternehmer beharren darauf, daß "gute Gewinne" nicht gut genug 
sind, wenn bessere moeglich sind. Und die sind ganz leicht moeglich, wenn 
man den Arbeitenden einfach weniger zahlt. 
Das saubloede Gequatsche von den "Lohnnebenkosten" verheimlicht naemlich, 
daß diese "Kosten" eigentlich Lohnbestandteile sind. Wenn die Unternehmer 
weniger in die Unfallversicherung oder Arbeitslosenversicherung einzahlen, 
dann ist dort eben weniger Geld vorhanden, was aber die Unternehmer 
weniger stoert, da sie vor Arbeitsunfaellen und Arbeitslosigkeit eher gefeit 
sind. Wenn bei den Sozialversicherungen und Krankenkassen "gespart" wird, 
ersparen sich Unternehmer, ihr Scherflein beizutragen an der Gesundheit ihres 
"Arbeitsmaterials". Wie "das Loch" gestopft werden soll ist ja schon leidlich 
bekannt: das Arbeitsmaterial soll selbst dafuer zahlen, das es wieder gesund 
genug ist, sich ausbeuten zu lassen. 15 Milliarden pro Jahr soll den 
Geldsaecken hinten rein geschoben werden.
Dieser Raubzug soll unter "Schaffung neuer Arbeitsplaetze" dann auch noch als 
Wohltat verkauft werden. Ja, wir wissen schon, wie diese neuen Arbeitsplaetze 
aussehen werden:
Flexible Arbeitszeiten, auch ohne Kollektivvertrag, in Einzelvertraegen, 
bedeuten Hacklen soviel und wann der Chef es will, ohne 
Ueberstundenzuschlag. Nachtarbeit, auch fuer Frauen, vor allem im Handel, 
Verlaengerung der "Tages"-Ausbildungszeit fuer Jugendliche bis 23 Uhr - 
Lehrlinge sind viel billiger! Ueberpruefung von Schutzbestimmungen, sowohl 
bei Lehrlingen als auch allgemein des Arbeitnehmerschutzes, sofern der eine 
"große Belastung fuer die Betriebe" darstellt im Vergleich zum "konkreten 
Nutzen" - Helme sind teuer und Arbeitslose gibt¹s wie Sand am Meer. Und die 
Gehaelter? Sicherlich toll, so ohne Kollektivvertrag, und wenn eine riesige 
"industrielle Reserve-Armee" draußen auf der Straße wartet.
Denn den Arbeitslosen wird schon geholfen werden; zum Beispiel den vielen 
aelteren Personen, die sich krank und krumm geschuftet haben, die niemand 
mehr will und die nicht mehr in Frueh- oder Arbeitsunfaehigkeitspension 
gehen koennen, aber auch ihre aerztliche Versorgung sich nicht mehr leisten 
werden koennen. Haider hat ja schon immer versprochen allerhand Leuten das 
Arbeiten zu lernen: Sozialschmarotzern, kinderschaendenden 
Fruehpensionisten, Berufsdemonstranten etc. Denn Arbeitslose, Notstand und 
Sozialhilfe sollen treffsicher gestaltet werden - welch¹ ein Euphemismus fuer 
gekuerzt -, um dann den Abzug in Form von "Buergergeld" fuer Zwangsarbeit 
zu "bezahlen". Seine Sklaven laeßt man dann doch lieber nicht verhungern.
Aber keine Angst, den Unternehmern werden schon keine lukrativen Maerkte 
genommen werden; durch diese Sklavenarbeit. Die Pflege von Gruenanlagen, 
sprich Hundescheiße einsammeln, oder von "Helden"-Denkmaelern ist eben 
nun mal kein Geschaeft.
Denn das Geschaefte-Machen und Profite einsacken ist der Zweck dieser 
Regierung. Und da stoert es, wenn es zum Beispiel Sozialversicherungen fuer 
alle gibt, mit den gleichen Leistungen. Was soll denn das viele schoene Geld, 
wenn irgendein armer Schlucker genauso an diesen teuren medizinischen 
Geraeten behandelt wird. Und ueberhaupt, das ganze Geld, das in den 
Sozialversicherungen versickert. Also los geht¹s! Weg mit der 
Pflichtversicherung, die jeder hat, her mit der Versicherungspflicht und 
schnell ein paar Anteile an großen Versicherungen kaufen.
Zwei Fliegen mit einer Klappe! Erstens ist dieser profitlose Rest sozialistischer 
Unternehmerfeindlichkeit eliminiert und zweitens wird man sich vom Poebel 
wieder abheben koennen. Die "Alles-Drum-und-Dran" Versicherung werden 
sich eben nicht alle leisten koennen. Fuer die wird¹s dann allenfalls eine 
Notversorgung geben, mit Selbstbehalt. Uebrigens: Langzeitarbeitslose sollen 
auch im Gesundheits- und Pflegedienst eingesetzt werden. Ratet mal, wer von 
einer Krankenschwester und wer von einem Arbeitslosen gepflegt werden 
wird. Ach ja, das Ehrenamt soll auch noch gefoerdert werden, besonders bei 
Pensionisten, die man nicht mehr zum Schuften zwingen kann, und Frauen, die 
ja in ihrer pflegenden Mutterrolle erst so richtig zu sich kommen.
Diese Regierung ist angetreten, dieses Land zu verarmen. Denn von Armut 
und Elend koennen die wenigen Reichen noch reicher werden. Mit Armut und 
Not lassen sich gute Geschaefte machen. Diese Regierung plant, durch 
Aufruestung von Polizei und Militaer sowie Verschaerfungen des Strafrechts, 
diesen Raubzug auch durchzusetzten. Denn gefallen lassen werden sich die 
Leute das auf Dauer nicht. Und wer Verelendung plant, nimmt billigend in 
Kauf, daß sich viele nicht mehr auf legalem Wege ueber Wasser halten werden 
koennen.
Diese Regierung hat eine Kriegserklaerung gegen die Lebensinteressen der 
Menschen abgegeben, den Klassenkampf von oben zum Programm und Zweck 
erhoben.
Mittels Luege und Propaganda, nationalistischem Brimborium und Koketterie 
mit dem Rassismus sollen die Gehirne verkleistert und Leute verbloedet 
werden, damit sie meinen, ihre eigene Verelendung sei das Beste, was ihnen 
passieren kann.
Diese Regierung spielt mit dem Feuer. So haben das schon andere getan und 
einen Flaechenbrand ausgeloest.


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TERMINE 

Wochentags
19.00h 
 Demo 
ab Ballhausplatz  
Die Erfahrung der letzten Woche deutet darauf hin, daß es nicht so wichtig ist, wann die Demo angesetzt ist. Vielmehr scheint sie immer erst dann anzuschwillen, wenn sie sich in Bewegung setzt. 
ausserdem:
 http://es.klingt.org/demorouten/
mit der bitte um ergaenzungsberichte 

+++++++++++++++++++++++++++++
Donnerstag 17. 2. 
16.00 Uhr
Kundgebung mit Kranzniederlegung vor der israelischen  Botschaft in Wien zur Erinnerung an den Jahrestag der Erschießung von 4 KurdInnen vor dem israelischen Konsulat in Berlin 
Siehe Presseerklärung unten
Info: Tel: 0676/540 77 88   Fax:  01/ 602 39 41   e-mail:  initiative-kurdistan@mailcity.com
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Donnerstag 17.2. 
nachmittags 
Vorbereitungsarbeiten für die Demo am Samstag 
Transparentmalaktion, Besprechung für Kunstaktion (ab 19.00h), usw
in der Botschaft der besorgten BürgerInnen (Zelt am Ballhausplatz)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
DONNERSTAG, 17. Februar, 
18.30 Uhr
KUNSTAUKTION ZUR FINANZIERUNG DER KUNDGEBUNG AM 19.2.
mit Bildern von Hrdlicka, Attersee, Nitsch etc.
Palais Kinski, Freyung 4, 1010
++++++++++++++++++++++++++
Donnerstag, 17.2.
19 Uhr 
Albert Schweitzer-Haus (1090,Schwarzspanierstraþe 13)
Diskussion 
ìDas politische System ist bankrott - wir brauchen Alternativenî
Es diskutieren:
Walter Baier(KP÷), Manfred Groþ(GLB), Anneliese Erdemgil-Brandst”tter
(Netzwerk der Frauen- und M”dchenberatungsstellen) und Marlene
Streeruwitz (Schriftstellerin)
++++++++++++++++++++++++
Donnerstag 17. Februar, 
19.00 Uhr
Untergruppe "Rechtliche Rahmenbedingungen", 
  des Arbeitskreises "Politische Partizipation" der Integrationskonferenz
 im ICAP, Rotenlöwengasse 12/1, 1090 Wien
+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Do., 17.2.
19.30
 Linkswende-Diskussionsveranstaltung
"Gemeinsam die Bewegung gegen Haider aufbauen!"
mit Anti-Blau-Schwarz-AktivistInnen, Gewerkschaftern, SOS-Mitmensch und einer Sprecherin der Anti-Nazi-League aus GB
Im Buro der Arge Wehrdienstverweigerung
1010, Schottengassse 3a, Stg.1, 4. Stock
++++++++++++++++++++++++++++++++
Donnerstag, 17. Februar, 
20 Uhr
DIE SCHLACHT VON SEATTLE
Wiederholung auf allgemeinen Wunsch!
(und nachdem nicht alle in den Saal gepasst haben...)
7*STERN - 1070 Wien, Siebensterngasse 31 (Ecke Mondscheingasse, 13A/49)
UKB 50,-
Showdown in Seattle: Five Days that shook the WTO
USA 1999, 150 Min., englOV., Video
1 Show One: Seattle Prelude
2 Show Two: People Unite, Police Riot
3 Show Three: Occupied Seattle
4 Show Four: Unwilling Captives
5 Show Five: What Democracy Looks Like
Das gesamte Video-Material ist auch im World Wide Web zu sehen: Sites wie
Free Speech Internet Television (<http://www.freespeech.org/>http://www.freespeech.org/) oder Paper Tiger TV
(<http://www.papertiger.org/>http://www.papertiger.org/) haben die Bilder fast in Echtzeit ins Netz eingespeist -
bzw. "gestreamt". In Verbindung mit alternativen Satelliten-Kanaelen wie
Deep Dish TV (<http://www.igc.org/deepdish/>http://www.igc.org/deepdish/) verfügt die US-amerikanische "Graswurzel-Bewegung" über beispielhafte Gegeninformationsmedien.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Freitag 18..2. 
2.00-4.00h früh 
sendung "marsch rum", freitags von 2°° - 4°° früh
auf orange 94,00  
Live-diskussion mit unseren hörerinnen
zum thema "neue regierung, was nun??"
die telefonnummer um in die sendung zu kommen 319 09 99/3.
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Freitag 18.2. 
10.00h 
Stephansplatz
Schulstreik
von der SchülerInnen Aktions Plattform (SAP) organisiert, von der AKS unterstützt
 In der Früh: Sternmärsche zum Wiener Stephansplatz 
Ab 10.00 Uhr soll dort eine "Demonstration durch die Wiener Innenstadt" weggehen
die infonummer für den schülerinnenstreik ist
01-524 63 10
die mail-adresse: sov@gmx.net
+++++++++++++++++++++++++
Fr. 18.02.
15 Uhr  
HRDLICKA-Denkmal-Putzaktion
Aktion gegen die "Zwangsarbeit" für Langzeitarbeitslose, 
>Sozialhilfeempfänger, usw.
Zu diesem Zweck werden wir in Anlehnung an die 30er und 40er Jahre, das
Hrdlicka-Denkmal auf der Albertina und den PLatz mit Zahnbürsten etc. reinigen.
>Bitte stellt das ins Netz und kommt alle vorbei!
Andreas Besenböck
++++++++++++++++++++++++++++++
Freitag 18.2. 
16.00h 
Altes AKH im Hof 
FAHRRADDEMO  2-RAD GEGEN DOPPELMORAL 
rollerskater sind auch willkommen. 
+++++++++++++++++++++++++++++
Kitzbühel
Freitag 18.2. 2000
Kitzbühel, Vorderstadt - 
17:00h
Einrichtung eines
!! SPEAKERS CORNER !!
in Kitzbühel
wer traut sich und möchte in der blauen Hochburg KITZBÜHEL seine MEINUNG zur neuen Regierung sagen!!!??
+++++++++++++++++++++++++
Freitag, 18.2.
17-19 Uhr
 vor dem Parlament, 
HipHop gegen Schwarz-Blau!
Wieder werden zahlreiche Wiener Rapper (MCs) und DJs den
soundpolitischen Widerstand vorstellen und einige Bands speziell
gewidmete Nummer spielen.
Zusagen haben wir von:
SCHÖNHEITSFEHLER, DIE SYMBIOSE, KAPUTTNICKS, KAMP MC, ONE-ITY CREW
DJs sind:
CM SUSHI, ÜZ, TSUNAMI TWISTER, MEISTER PETZ, SUPAFLY, D-FREAK
und nachher geht´s auf
den Ballhausplatz zur Demo
++++++++++++++++++++++++++++
Freitag 18.2. 
18.00h 
Bernard-Henri LEVY (Paris)
im Gespräch über
FRANKREICH / ÖSTERREICH / EUROPA -
DIE VERANTWORTUNG DER INTELLEKTUELLEN
Ort:		BAWAG - Hochholzerhof, Seitzergasse 1, 1010 Wien
Moderation:	Laurent Dispos (Paris) und Silvio Lehmann (Wien)
Simultanübersetzung:  Französisch - Deutsch
Bernard-Henri Levy ist einer der wesentlichen Intellektuellen Frankreichs,
Autor zahlreicher philosophisch-politischer Werke. Zuletzt erschienen: "Le
siecle de Sartre". Levy ist auch für sein leidenschaftliches Engagement für
Demokratie und Menschenrechte bekannt, das er zuletzt in Bosnien und
Sarajevo unter Beweis stellte.
Levy nimmt gemeinsam mit zahlreichen anderen europäischen Intellektuellen am
Samstag, den 19. Februar an der internationalen Pressekonferenz um 11.00 Uhr
im Foyer des Burgtheaters so wie an der Demonstration für ein modernes,
soziales, weltoffenes und nichtrassistisches Österreich in Europa um 18.00
Uhr am Heldenplatz teil und wird gemeinsam mit Jack Lang, Michel Piccoli
u.v.a. um 22.30 Uhr im Burgtheater über Europa, die Kultur und das "Fremde"
diskutieren.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung  per Telefon
804 65 01 - 0, e-mail (matzner@renner-institut.at
<mailto:matzner@renner-institut.at> 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Freitag 18. Februar, 
19.30 Uhr, 
findet im WUK eine Podiumsdiskussion zum
Thema "Perspektiven des Widerstands" statt, die gemeinsam mit orange 94.0 organisiert wird. Es diskutieren:
* Isolde Charim, Schriftstellerin und Philosophin
* Heide Schmidt, Liberales Forum
* Bruno Aigner, SP÷
* Eva Glawischnig, Die Gr¸nen
* Moderation: Thomas Rottenberg, Der Standard
Infos unter 40121-55
++++++++++++++++++++
Freitag 18.2.
21.00 uhr
Soliparty fuer die bei den anti-eu aktionstagen ´98 verhafteten
im v.e.k.k.s., wien 5, zentagasse 26
JOIN THE PARTY!
Mit aktuellen videos vom widerstand!!
 dj knotzinger  (elektrofunk)
 dj mauzz       (raggamuffin´ in a dancehall style)
buffet, videos, dancing, infos, ....
Der widerstand gegen rassismus in oesterreich begann nicht erst mit der
blauschwarzen machtuebernahme: ca. 2000 menschen demonstrierten schon am
12.12.1998 unter dem motto "Libertaere Galaxis statt Festung EUropa!"
gegen den EU-gipfel, der zur selben zeit in wien stattfand. Thematisiert
wurden der zunehmende rassismus in oesterreich, die toetliche
abschiebepraxis und die menschenjagd an den aussengrenzen der EU. Im
anschluss daran wurden willkuerlich 20 menschen am stephansplatz verhaftet
und mit jahrelangen verwaltungsverfahren konfrontiert. Getroffen wurden
wenige, gemeint sind wir alle, deshalb gilt es zusammenzustehen gegen den
staatlichen versuch die antirassistische bewegung zu kriminalisieren!
     
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Samstag 19.2. 
13.30h 
Fuer Leute, die wie wir gemeinsam weitergehende,  linksradikale
Kritik sichtbar formulieren wollen, schlagen wir die Bildung
eines gemeinsamen Blocks vor. Dieser trifft sich bereits um 13.30
am Westbahnhof
++++++++++++++++
Samstag 19.2. 
13.30h 
Die Grünen 16, 17, 8 und 9 werden am Samstag um 13:30 von der U6
Josefstädterstrasse zur Oper marschieren.
Treffpunkt für 8. und 9. Bezirk: 13:30 Cafe HUMMEL, Start: 14:00 in
Richtung Oper mit Pompes Funebres   Kleidung: schwarz
Gerade weil die Frage gestellt wird: Warum demonstrieren? - 
Versuchen wir mit den Leuten ins Gespräch zu kommen
Werner Rotter   Die Grünen - Bezirksgruppe Josefstadt
Kochgasse 16, 1080 Wien, Tel:403-3669 Priv: 406-71-98
e-mail: gruene8@surfeu.at  Büro: rotter@onb.ac.at
http://www.wien.gruene.at/josefstadt/
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Samstag 19.2. 
14.00h 
Treffpunkt der LateinamerikanerInnen 
am Schwarzenbergplatz
+++++++++++++++++++
Samstag 19.2. 
14.00h 
Als Zeichen unseres Widerstandes werden wir am Sa, 19.2. zwischen 14.00h
und 15.00h am Wiener Graben in einer gemeinsamen Aktion den Untergang der
kulturellen Vielfalt Österreichs demonstrieren.
Alle Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen, an
dieser Aktion teilzunehmen.
Treffpunkt ist die "blau-schwarze" Pest-Säule am Graben.
Mitzubringen sind Instrumente, Bilder, Texte, Skulpturen, Kostüme,
Kameras etc..., welche jedoch verhüllt werden.
Im 1/4 Stunden Takt werden die anwesenden KünstlerInnen und
Kulturschaffenden ihre "Werkzeuge" für eine Minute enthüllen und in
Aktion setzen - um dann wieder in das von blau-schwarz verfügte Schweigen
zu verfallen. 
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Samstag 19.2. 
15.30h 
GROßKUNDGEBUNG
Nein zum Rassismus, Nein zum Rechtsextremismus. Für ein offenes,
pluralistisches und soziales Österreich. Für ein Europa ohne Rassismus.
Sternförmiger Auftakt: 15.30 Uhr,  Parlament (Soziales), Oper (Kultur), Uni
(Bildung), Stock im Eisenplatz ( Frauen, Integration)
Abschlußkundgebung: 18 Uhr  Heldenplatz - Ballhausplatz
am 19. 02. treffpunkt für künstler aller sparten vor dem burgtheater, 
Siehe auch Aufruf der FSG zum Auftakt vor dem Parlament
++++++++++++
ANREISEINFO 
Klagenfurt Zug-Abfahrt 12.41
Oberoesterreich Sonderzug 
Hinfahrt:
Attnang Puchheim (11.35) Wels (12.05) Linz (12.35) 
St. Valentin (13.00) Wien Wbhf (14.55.)
Rueckfahrt:
Wien Wbhf (21.30) St. Valentin (23.20) Linz (23.40) 
Wels (23.55) Attnang Puchheim (0.10)
Kosten pro Person
(fuer Hin- und Rueckfahrt): oeS 150.- 
Es ist keine Anmeldung noetig.
ANREISEINFO:     
weitere INFOS AUF DEN www-Seiten:
<www.sos-mitmensch.at>   

++++++++++++++++++++++++
LONDON
Samstag 19.2.
18.30h
Demo outside the Austrian Embassy, 18 Belgrave Mews West, London SW1
19 February 2000, at 6,30pm
This will link in with a big demonstration organised by SOS Mitmensch in
Vienna.
The London action is part of a group activity taking place organised by:
Anti Nazi League
National Assembly Against Racism
National Civil Rights Movement
Searchlight
Second Generation Trust

++++++++++++++++++++++++++
NEW YORK 
We believe that Mr. Schuessel and Mr. Haider cannot be trusted.
Join us on Saturday, February 19, 2000, 11 AM (EST) in front of the Austrian
Consulate General in New York City, 31 East 69th Street (between Madison and
Park)
re_austria@thing.net
www.thing.net/~re_austria

++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn die Regierung glaubt oder hofft, dass es nach dem 19ten nicht weitergeht, irrt die Regierung!

NO business as usual!

Immer wider, immer wider, immer wider Widerstand!  (österreichischer Schlachtengesang) 

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Montag 21.2. 
19.00h 
Ballhausplatz 
FAHRRADDEMO
RADLN GEGEN RECHTS / 2-RAD GEGEN DOPPELMORAL 
rollerskater sind auch willkommen. 

+++++++++++++++++++++++++++
Dienstag 22.2. 
17.00h 
Plenum der Plattform für eine Welt ohne Rassismus 
Schottengasse 3a /1/59 
Besprechung für Flughafenaktion 

+++++++++++++++++++++++++++
Di, 22.2.,
 9 - 10 h 30
Infotisch zur Demonstration am Freitag
Gegen jede Regierung der privilegierten Klassen!
Ambulatorium Süd
Wienerbergstraße 

+++++++++++++++++++++++
Freitag 25.2. 
16.00h 
Arbeitsgruppe Politische Partizipation zur Integrationskonferenz 
Plenum 
im WIF 1060, Mariahilferstr 103 
Neuhinzukommende bitte beim WIF anmelden 
d.ebeid@wif.wien.at

++++++++++++++++++++++++++++++
Fr, 25.2., 
17.00 h
  -  Frauenhetz, Hetzgasse 42/1, 1030 Wien
Subject: widerstand - feministisch!
   "Keine hat das Recht zu gehorchen" (hanna arendt) -
   aktuelle feministische Widerstandsformen
Ein Austauschtreffen f. Komplizinnen, Freundinnen, Aktivistinnen,
Feministinnen, Internationalistinnen .....
* Welche Widerstandsformen von Feministinnen existieren derzeit?
* Was bedeutet Widerstand eigentlich
* Wie können "wir" "uns" gegenseitig stärken?
* Welche Ziele, Utopien, Visionen entzünden feministischen Widerstand?
exklusiv für Frauen -- bitte weitersagen und - mailen!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Fr, 25.2., 
18 h 30
Meiselmarkt => Ballhausplatz
Demonstration 
Gegen jede Regierung der privilegierten Klassen!
Raus aus der EU!
Gegen jeden Militärpakt - nein zu NATO und WEU!
Schluß mit dem Pensionsraub!
Kein Selbstbehalt - Gesundheit für alle!
Keine Zwangsarbeit für Arbeitslose!
Keine Abschaffung der Kollektivverträge!
++++++++++++++++++++++++++++++++
Freitag, 25. Februar 
20 Uhr, 
AK-Wahlen: BUNTE DEMOKRATIE FÜR ALLE
Plenum 
diesmal beim Verein Nicola Tesla,
3, Custozzagasse 8

+++++++++++++++++++++++++++++++++
Montag 28. 2. 
19.30 bis 21.00 Uhr
Ort: Volkshochschule Landstraße, 1030 Wien, Hainburger Straße 29
Gerhard Scheit: Ästhetisierung des Staats - Vernichtung der Juden
Eine Vortragsreihe der VHS Landstraße
in Kooperation mit dem
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes


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2-RAD GEGEN DOPPELMORAL 

Wöchentliche Fahrrad-Demo-Termine 
montags 19 Uhr Ballhausplatz
und 
freitags 16 Uhr Altes AKH, 

PLATTFORM
2-RAD GEGEN DOPPELMORAL 

1, INHALT UND MOTTO

Wir verstehen uns als kreativ kritische Masse, die als
sozio-ökologischer Wachturm, Aktionen zum nachdenken setzen
möchte.

2, TREFFPUNKT UND AKTION

In Zukunft werden wir uns wöchentlich zum gemeinsamen radfahren treffen
und Fragen an die Macht stellen.
Treffpunkt der Fahrraddemos (critical mass) immer 

Freitags 16:00
im 1 Hof Altes AKH
(9,Spitalgaess/9,Alserstraße)

anschließend setzen wir Aktionen um die Aufmerksamkeit der
Öffentlichkeit für unsere Anliegen zu finden.

Ca. 18:00
3,Schwarzenbergplatz
wollen wir unsere öffentliche Frage an die Macht stellen

gleichsam werden wir eventuell eingegangene Antworten auf schon
gestellten Fragen der "critical mass" verlautbaren. 

########################################################

                       ********
               The A-Infos News Service
      News about and of interest to anarchists
                       ********
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