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(de) ASIEN AKTUELL 1540

From bernhard@wildcat.rhein-neckar.de (be)
Date 07 Feb 2000 16:43:00 +0100


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
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Asien Aktuell: News, Daten, Kaempfe, Bewegungen

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Thailand
6.2.00
Massenverhaftungen
1540
  Die Polizei in Bangkok hat soviele "Illegale" verhaftet,
dass die Haftanstalten nicht reichen und die Menschen in
unwuerdigen Verhaeltnissen zusammengepfercht werden. Im
Hauptquartier der Auslaenderpolizei sind 2400 gefangen,
obwohl dort nur Platz fuer etwa 800 ist. Auch die Verpflegung
ist nach Ansicht von Beobachtern unzureichend. Eine Frau
hat eine Totgeburt erlitten. Die Verhaftungswelle soll
der Sicherheit der Unctad-Konferenz heute und morgen in
Bangkok dienen, siehe 1518.
 aufgenommen: Mo., 7.2.2000
  Quelle: The Nation, 7.2.00
 

China
3.2.00
Frauenbelaestiger totgeschlagen
1539
  Ein US-amerikanischer Geschaeftsmann aus dem Silicon Valley
war im Januar auf Geschaeftsreise in China. Am 18.1.
belaestigte er in Beijing in einer Karaokebar eine Bardame.
Daraufhin wurde er so zusammengeschlagen, dass er ins Koma
fiel. Er wurde zwar noch nach Kalifornien ausgeflogen,
dort starb er aber jetzt. Die Bardame und ein Angestellter
der Bar sind verhaftet worden.
 aufgenommen: So., 6.2.2000
Quelle: Inside China Today, 6.2.00
 

Indonesien
4.2.00
Arbeiteraktion
1538
  Bogor (bei Jakarta): 450 ArbeiterInnen der Moebelfabrik
PT Timur Jaya Prestasi (PT TJP) forderten von der Firma
eine Leistungspraemie. Seit Dezember gab es bei der Firma
schon dutzende Aktionen fuer diese Forderung. Da die Firma
diese noch nicht erfuellte, wurden bei der gestrigen Demo
drei Autos beschaedigt. Eines der Fahrzeuge wurde von
wuetenden Arbeitern umgeworfen.
 aufgenommen: Sa., 5.2.2000
 Quelle: Pikiran Rakyat, 5.2.00
 

Philippinen
4.2.00
Polizeieinsatz gegen Proteste
1537
  Bei einer Demo von 300 linken Studenten in Makati, dem
Verwaltungs- und Geschaeftsviertel von Manila, setzte die
Polizei Schlagstoecke und Wasserwerfer gegen die
Demonstranten ein. Dabei wurden mindestens 30 Demonstranten
verletzt. Sie hatten vor den Hauptverwaltungen der
Oelkonzerne Pilipinas Shell, Caltex und Petron gegen
Oelpreiserhoehungen protestiert. Die Demonstranten waren
u.a. Mitglieder der Kilusang Mayo Uno (KMU), ihrer
Jugendorganisation und der Liga Philippinischer Studenten.
Dies war der zweite Protest gegen die Oelfirmen in dieser
Woche.
In Manila benutzte die Polizei Schlagstoecke, um ca. 50
linke Studenten auseinanderzutreiben, die vor der
US-Botschaft gegen gemeinsame Manoever des Militaers der
USA und der Philippinen protestieren wollten. (s.a. 1527)
 aufgenommen: Sa., 5.2.2000
  Quelle: Philippine Daily Inquirer, 5.2.00
 

Indonesien
3.2.00
Demo
1536
  Jakarta: Etwa 800 ehemalige ArbeiterInnen der PT Khong
Tai (s.a. 1532), einer Schuhfabrik in Bekasi, demonstrierten
vor dem Arbeitsministerium. Sie forderten von dem
Unternehmen, welches inzwischen die Produktion eingestellt
hat, Lohnzahlung fuer Dezember und Januar. Sie blockierten
die Schnellstrasse vor dem Ministrium fuer Stunden. Es gab
einen heftigen Verkehrsstau.
 aufgenommen: Fr., 4.2.2000
  Quelle: The Jakarta Post, 4.2.00
 

Malaysia
Anfang Feb.00
Schwarze Liste
1535
  Die Einwanderungsbehoerde plant die Einfuehrung einer
Schwarze Liste ueber Arbeitgeber, die ihre auslaendischen
Hausangestellten misshandeln. Nachdem der Fall einer
Indonesierin, die von ihrem Chef laenger als ein Jahr lang
gequaelt worden war, grosse oeffentliche Beachtung fand, will
der Chef der Einwanderungsbehoerde die Arbeitgeber schaerfer
ueberwachen lassen und gegebenenfalls bei der Polizei
anzeigen. Die Genehmigung zum Anheuern weiteren Personals
soll dann entzogen werden. Ein Hinweis sei die Anforderung
von mehreren Dienstmaedchen innerhalb kurzer Zeit. Im letzten
Jahr sind 10 000 auslaendische Hausangestellte ihren
Arbeitgebern weggelaufen.
 aufgenommen: Fr., 4.2.2000
 Quelle: The Straits Times, 4.2.00
 

Kambodscha
3.2.00
Arbeiterdemo
1534
  Einige hundert TextilarbeiterInnen demonstrierten zum
Parlament in Phnom Penh. Sie forderten vorgezogene
Lohnauszahlung, damit sie zum Mondneujahr in diesem Jahr
schoen feiern koennen. Die ArbeiterInnen verdienen ca. 60
DM im Monat und bekommen eigentlich ihren Lohn erst naechste
Woche.
 aufgenommen: Fr., 4.2.2000
 Quelle: The Straits Times, 4.2.00
 

China
1999
Armut
1533
  Der Kampf gegen absolute Armut auf dem Land ist im Letzten
Jahr nicht vorangekommen, vor allem wegen Naturkatastrophen.
An mehr als 8 Millionen Menschen wurden Lebensmittel und
Kleidung abgegeben. Es gibt noch mindestens 30 Millionen
Menschen, die nach chinesischem Standard unter der
Armutsgrenze leben; die Weltbank, die die Grenze bei 1
US$/Tag ansetzt, geht von 120 Millionen Armen in China
aus. 
 aufgenommen: Do., 3.2.2000
Quelle: South China Morning Post, 3.2.00
 

Indonesien
2.2.00
ArbeiterInnen
1532
  Bekasi: Weil sie seit Oktober letzten Jahres kein Geld
mehr erhalten haben, demonstrierten tausende (von genau
4671) Beschaeftigte der PT Kong Tai Indonesia. Diese
Schuhfabrik hat frueher fuer Reebok produziert, die hat aber
die Beziehung gekappt, sodass seit August nicht mehr
produziert wird. Die Beschaeftigten fordern Abfindungen.
Bei der Demo wurde u.a. das Buero der Gewerkschaft zerstoert,
ebenso ein LKW. Die ArbeiterInnen zogen dann zu einer
anderen Fabrik, die demselben Eigentuemer gehoert; dort
bekamen sie aber Bescheid, er sei grade "im Ausland". (Media
Indonesia, Pikiran Rakyat)
Sidoarjo: 150 ArbeiterInnen der Schmuckfabrik PT Hartono
Wira Tanik demonstrierten fuer 22 Forderungen, darunter
mehr Lohn und Zulagen, aber auch die nach einem ordentlichen
und geraeumigen Gebetsraum. (Surabaya Post)
 aufgenommen: Do., 3.2.2000
  Quelle: div., 3.2.00
 

China
2.2.00
Internetcafés geschlossen
1531
  In Shanghai wurden von Sicherheitskraeften 127 nicht
lizensierte Internetcafés geschlossen und die Computer
konfisziert. Die Begruendung: Diese Unternehmen zahlen keine
Steuern und verbreiten Porno-CDs. Im Versuch, die
Internet-Nutzung in den Griff zu kriegen, hat die
chinesische Regierung letzte Woche neue Vorschriften
erlassen, nach denen die Betreiber von Bulletin Boards,
Chat Rooms und News Groups voll fuer den Inhalt
verantwortlich gemacht werden - einschliesslich Emails.
Es ginge vor allem um Staatsgeheimnisse, aber dieser Begriff
wird von den Behoerden so breit verwendet, dass so gut wie
jede nicht fuer die Oeffentlichkeit bestimmte Information
darunter fallen kann. Das Weitergeben von
"Staatsgeheimnissen" ist ein beliebter Anklagepunkt gegen
jede Opposition. Ausserdem muessen sich alle Benutzer von
Verschluesselungsverfahren registrieren lassen.
 aufgenommen: Do., 3.2.2000
 Quelle: BBC News, 2.2.00
 

Indonesien
1.2.00
Hilfe durch Weltbank?
1530
  2000 Menschen demonstrierten vor der Bank Indonesia gegen
das Treffen der CGI, der "Consultative Group on Indonesia"
(Weltbank, Asean Development Bank, IWF und Regierungen),
die von ihnen in "Coalition of Global Imperialists"
umbenannt wurde. Sie forderten einen Teilschuldenerlass
fuer Indonesien, das mit US$ 80 Milliarden im Ausland
verschuldet ist, etwa die Haelfte des Bruttoinlandsprodukts.
Weiteres Geldleihen an Indonesien wuerde das Elend nur
verschlimmern.
Um das Haushaltsdefizit der indonesischen Regierung (etwa
5 % des BIP) im naechsten Fiskaljahr etwas zu mindern, wird
erwartet, dass etwa US$ 4,2 Milliarden Kredit auf dem Treffen
locker gemacht werden. Ausserdem versprachen WB, ADB und
IWF  Sonderdarlehen fuer den Kampf gegen Korruption.
 aufgenommen: Mi., 2.2.2000
  Quelle: CNN, Business Day, The Jakarta Post, Kompas,
2.2.00
 

Kambodscha
1.2.00
Gegen Landraub
1529
  Trotz eines Verbots durch die Regierung demonstrierten
in Phnom Penh etwa 500 Menschen gegen den andauernden
Landraub durch korrupte regionale Politiker und Militaers
(s. 1026). Sie ueberreichten u.a. auch dem Buero der
Europaeischen Union eine Bitte um Hilfe.
 aufgenommen: Mi., 2.2.2000
Quelle: Business Day, 2.2.00
 

Indonesien
1.2.00
Streiks und Demos
1528
  Cirebon: Hunderte Becakfahrer randalierten vor dem Gebaeude
des Stadtrates, weil die Polizei seit ein paar Tagen die
Becaks genauer kontrolliert. Im Stadtgebiet sind eigentlich
nur 4000 Becaks zugelassen, inzwischen operieren aber an
die 12 000. (Pikiran Rakyat)
Bandung: Dem Streik der ArbeiterInnen der Schokoladefabrik
PT Ceres haben sich (jeweils mehrere hundert) ArbeiterInnen
der Textilfabrik PT Ade Moda und der Konfektionsfabrik
PT Daya Knito Indonesia angeschlossen. Auch sie fordern
u.a. mehr Geld. (Pikiran Rakyat)
Semarang: Hunderte ArbeiterInnen der Moebelfabrik PT Sani
Arto Enggal Harjo fordern Lohn auf der Hoehe des Regionalen
Mindestlohns. Sie trugen Transparente mit den Aufschriften
"Wir Menschen brauchen Essen und Trinken" und "SPSI taugt
nix, abschaffen!" (Der SPSI ist die fruehere
Staatsgewerkschaft). (Suara Merdeka)
Medan: Tausende ArbeiterInnen der PT Dutamulti Intioptik
Pratama (s.a. 1517) haben seit Montag das Gelaende des
Regionalparlaments von Nordsumatra besetzt. Sie fordern
eine Lohnerhoehung um Rp. 10 000, zusaetzlich Zulagen. Derzeit
kriegen sie alles in allem Rp. 235 000. (Media Indonesia)
 aufgenommen: Mi., 2.2.2000
Quelle: div, 2.2.00
 

Philippinen
31.1.00
Proteste gegen Manoever
1527
  Gegen das gemeinsame Manoever von philippinischen und
US-amerikanischen Truppen gab es mehrere Proteste. Vor
der US-Botschaft in Manila demonstrierten Frauen und
verbrannten dabei Unterhosen mit den Aufschriften "Aids",
"Prostitution", "Halbwaisen". Vor der frueheren US-Base
Clark, wo ein Vorbereitungstreffen der Offiziere stattfand,
demonstrierten etwa 300 Leute, wobei eine amerikanische
Flagge verbrannt wurde.
Nach dem philippinischen Verteedigungsminister werden die
Truppen so weit wie moeglich von Alkohol und Prostituierten
ferngehalten werden. "Wir sind darueber uebereingekommen,
dass ihnen alternative Aktivitaeten, wie Sportveranstaltungen,
angeboten werden, um ihren Testosteronspiegel unten zu
halten". Da die amerikanischen Soldaten nach dem "Visiting
Forces Agreement" (950) ohne Pass einreisen duerfen, hat
die Einwanderungsbehoerde die Sicherheit auf den Flughaefen
drastisch erhoeht; die Namen und Interpol-Daten von 5000
"potentiellen Terroristen" wurden bereitgestellt.
 aufgenommen: Di., 1.2.2000
Quelle: Philippine Daily Inquirer, The Manilla Times, BBC
News, 1.2.00
 

Indonesien
31.1.00
Becakfahrer und andere
1526
  Jakarta: Tausende Becak- (Fahrradrikscha)fahrer besetzten
das Gebaeude des Stadtrates von Jakarta und verlangten,
dass endlich Becaks wieder in Jakarta zugelassen werden
sollten. (s.a. 1450) Ein Student wurde als vermutlicher
Anstifter und "Provokateur" festgenommen. (The Jakarta
Post, Media Indonesia)
Bandung: Hunderte ArbeiterInnen der Schokoladefabrik PT
Ceres streikten unter anderem fuer hoehere Zulagen,
Jahrespraemie und die Absetzung des Produktionsleiters.
Bandung: Hunderte Ojek-(Motorradtaxi)fahrer demonstrierten
gegen den Plan, auf einer ihrer wichtigsten Strecken eine
Linie des oeffentlichen Nahverkehrs einzurichten. (Pikiran
Rakyat)
 aufgenommen: Di., 1.2.2000
  Quelle: div., 1.2.00
 

Suedkorea
31.1.00
Dockarbeiter
1525
  Dockarbeiter von Shinsondae Container Terminal Co. und
Uam Terminal Co. in Pusan und Seoul demonstrierten fuer
die Anerkennung ihrer (neuen) Gewerkschaft durch die Firmen.
Frueher hatte die FKTU die Anerkennung als Gewerkschaft;
im Dezember letzten Jahres schlossen sich viele Arbeiter
der Hafenarbeitergewerkschaft im Dachverband KCTU an.
Rivalisierende Gewerkschaften im selben Betrieb sind
gesetzlich verboten. Die Demonstration in Pusan wurde durch
das Aufstellen von 50 Container-LKWs und andere Fahrzeuge
begleitet, die einen grossen Verkehrsstau verursachten;
in Seoul waren es 8 Container-LKWs.
 aufgenommen: Di., 1.2.2000
Quelle: Korea Herald, 1.2.00
 

Hong Kong
30.1.00
Dienstmaedchengewerkschaft
1524
  Als Haushelferinnen beschaeftigte Arbeitsmigrantinnen
aus Indonesien gruendeten eine eigene Gewerkschaft.
Indonesierinnen sind die zweitgroesste Gruppe (41 400) bei
den auslaendischen Haushelferinnen in Hong Kong, nach den
Philippinas. Die Gewerkschaft will sich um Ausbeutung,
Drohungen, Misshandlung, Missbrauch, hohe
Vermittlungsgebuehren, Unterbezahlung und lange Arbeitszeiten
kuemmern.
aufgenommen: Mo., 31.1.2000
  Quelle: Hong Kong Standard, 31.1.00
 

Indonesien
30.1.00
Moslemdemos
1523
  Yogyakarta: Ca 10 000 Moslems demonstrierten in
Solidaritaet mit ihren Glaubensbruedern und -schwestern auf
den Molukken. Nach der Demo wurden sechs christliche Kirchen
mit Steinen beworfen. Letzte Woche war in einer Moschee
in Yogyakarta eine selbstgebaute Bombe gefunden worden.
 Eine aehnliche Demo von 3000 in Solo verlief friedlich.
aufgenommen: Mo., 31.1.2000
 Quelle: The Jakarta Post, 31.1.00
 

Indonesien
29.1.00
Haeuserkampf
1522
  Jakarta: Kommunale Ordnungsbeamte lieferten sich eine
Schlacht mit Bewohnern von sechs staedtischen Haeusern.
Hunderte von Anwohnern griffen die zur Zwangsraeumung
erschienenen Beamten an, bewarfen sie mit Steinen, und
erzwangen so deren Rueckzug. Die sechs Haeuser sind von
pensionierten staedtischen Beschaeftigten bewohnt. Die
Stadtverwaltung will, dass diese die Wohnungen fuer noch
aktive Mitarbeiter frei machen. Eines der sechs Haeuser
wird von einer NGO (Nahrung fuer die Armen) als Buero benutzt.
Die Aktivisten beteiligten sich an der Verteidigung der
Haeuser. Die Anwohner haben jetzt Wachen aufgestellt, weil
sie mit weiteren Raeumungsversuchen rechnen. Einige Anwohner
signalisieren Kompromissbereitschaft, falls die Stadt
Entschaedigungen zahlt und bei der Suche neuer Haeuser hilft.
aufgenommen: Mo., 31.1.2000
 Quelle: The Jakarta Post, 31.1.00
 

Indonesien
31.1.00
Wiranto vor Gericht?
1521
  Der Chef des von der Regierung ernannten
Untersuchungsausschuss zu den Gewalttaten in Osttimor hat
General Wiranto (z.Z. Minister fuer politische und
Sicherheitsangelegenheiten) und fuenf andere hohe Offiziere
als moegliche Beschuldigte benannt. Deren Namen waren unter
den 40, die der Ausschuss an die Staatsanwaltschaft
weitergeleitet hat. Das Militaer hat jede Beteiligung an
den Ausschreitungen zurueckgewiesen, bei denen im September
letzten Jahres mindestens 250 Personen ums Leben gekommen
sind. (BBC)
Letzte Woche hat Praesident Wahid ein Dekret unterzeichnet,
durch das Wiranto und drei andere im Kabinet vertretene
Offiziere am 31. Maerz vom Militaer pensioniert werden. Wahid
sagte auch, dass er Wiranto um seinen Ruecktritt vom
Ministerposten bitten wuerde, sollte dieser in dem
Ausschussbericht genannt werden. (SCMP)
Wenn Wiranto aus seinem Amt entfernt wird, birgt dies das
Risiko, dass das in die Ecke getriebene Militaet
zurueckschlaegt. US-Botschafter bei der UN Holbrooke (der
Balkan-Unheilbringer), hatte vergangene Woche schon
ausgefuehrt, dass "wir dies [einen Militaerputsch, Red.] mit
der meisten und groesstmoeglichen Anteilnahme [concern]
verfolgen" (The Sraits Times, 23.1.00). Jetzt erklaerte
Holbrooke, er habe seine Warnung an das indonesische Militaer
mit indonesischen Offiziellen abgesprochen. (FEER). Das
indonesische Militaer hat sich fuer die derzeitige
Auslandsreise des Praesidenten (u.a. nach Deutschland) in
erhoehte Alarmbereitschaft versetzt. (The Straits Times,
30.1.00)
aufgenommen: Mo., 31.1.2000
Quelle: BBC News, South China Morning Post, 31.1.00, Far
Eastern Economic Review, 3.2.00, div.
Eine Webseite von WELT IN UMWAeLZUNG Mannheim-Ludwigshafen
7. Februar 2000

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