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(de) 5. intern. Protesttag gegen Polizeibrutalitaet

From pipikrakra@hotmail.com
Date Thu, 28 Dec 2000 22:46:59 -0500 (EST)


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
            http://www.ainfos.ca/
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Fuenfter Internationaler Protesttag gegen Polizeibrutalitaet 15. Maerz 200=
1

Der 15. Maerz 2001 ist bereits der 5te alljaehrlich stattfindende
internationale Protest- und Solilidaritaettag gegen Polizeibrutalitaet.
1997 fand er auf   Initiative des schweizer Kollektivs " Drapeau Noir " (D=
ie 
schwarze Fahne ), und mit der Hilfe von COBP (Buerger/innen gegen
Polizeibrutalitaet) aus Montreal/Kanada zum ersten Mal statt. Seitdem ist
der Internationale Protesttag Gegen Polizeibrutalitaet (IPGP) ein Erfolg.
Das Datum des IPGP, der 15. Maerz, wurde ausgewaehlt, weil 2 Kinder im
Alter von 11 und 12 Jahren an diesem Tag von der schweizer Polizei
geschlagen wurden.

Dieser Polizeibrutalitaet denunzierende Tag ermoeglicht die Gruendung und
Verstaerkung der Verbindungen zwischen den Gruppen, die  weltweit direkt
und indirekt gegen diese staatliche Brutalitaet kaempfen. Er schafft
internationale Solidaritaet, die angesichts der weltweit kollaborierenden
und aeusserst gut organisierten Polizei unbedingt notwendig ist. Die von
dem IPGP dargestellte Solidaritaet spielt eine unheimlich wichtige Rolle
in der noetigen Entwicklung der Denunziation der Polizeibrutalitaet. Er
zerbricht den Mythus der Einstimmigkeit  ueber die tugendhafte Werte der
Polizei, die vor allem durch 
pro-polizeiliche Fernsehsendungen, Hollywoodfilms und Massmedias
unterstuetzt werden. Sie bringt Gruppen und Individuen ans Licht, die wege=
n
ihres Engagements in diesem Kampf  taeglich verfolgt werden.

Die Polizei, Repressionswerkzeug des modernen Staates, hat eine relativ
junge Geschichte und Herkunft. Der Anfang des 19ten Jahrhunderts
charakterisiert sich durch die Industrialisierung und Proletarisierung der
neuen StaedterInen. Die Klassenkaempfe verschlimmern sich, als Buergturm
(staedtische Fuehrerklasse),  industrielles Eigentum (das Kapital) und
ArbeiterInnen nebeneinander zusammenleben. Gegen die Unruhe und
Organisierung der Arbeiter wurde die Polizei gegruendet, damit sie das
Kapital schuetzt.

Es ist die Entscheidung der Polizei ein "Verbrechen" zu bestrafen, ein
"Gesetz" an einem Ort und zu einer Zeit anzuwenden. Die Polizei,
Vollbeauftragter des Staates, uebertritt naemhllich ueberall und jeden 
Augenblick die Gesetze,  die sie angeblich anwenden lassen muesste. Sie
missbraucht ununterbrochen  ihre Vollmachten und  sie laesst ihrer Gewalt
straflos freien Lauf. Die Polizei beobachtet, kontrolliert, spioniert,
klagt an, bestraft, gibt Geldstrafe,  missachtet, verfolgt, verhaftet,
quaelt, pruegelt, foltert, sperrt ein, deportiert, entehrt und toetet. Sie
zielt vor allem auf die "Unerwuenschten  der Gesellschaft" (gefaehrliche
Klasse) ab: Arme, Obdachlose, Farbige, ImmigrantInnen und Personen in
nichtregulaerer Situation (Papierlose, SchwarzarbeiterInnen), "Sexworkers"=
,
politische AktivistInnen, engagierte StudentInnen, 
organisierte ArbeiterInnen, gay, transexuel und feministische Aktivisten
und alle die die Autoritaeten bezweifeln. .

Deshalb haben die internationalen Kampfbewegungen gegen die kapitalistisch=
e
Mondialisierurng zu maechtiger Repression und regelmaessiger
Polizeibrutalitaet gefuehrt. Sei es in Prag, Seattle, Vancouver, Seoul ode=
r
Washington, ueberall hat eine ueberraschende und kaum bekannte Zahl von
Leuten, waehrend mehrerer Demonstrationen, Karnevals und Aktionen,
Polizeibrutalitaet, Sicherheitsverwahrung (Entfuehrung), illegale
Verwahrung, unmenschliche Verhaftungsbedingungen bis hin zur Folter erlebt
oder war Zeuge davon.

Dem Auseinanderklaffen zwischen Armen und Reichen, der unvermeidlichen
Erhoehung der Armut, dem Elend und der allgemeinen Verschlechterung  der
Lebensbedingungen entgegen investieren die Regierungen ins Polizeiamt,
damit die Ordnung und Sozialfrieden um jedem Preis herrschen. Ein Beispiel
ist diese bedauerliche Neigung zur Nuetzung von "nicht-toedlichen" Waffen
waehrend Demos, die in entfernten Unruheregionen (Nord Irland, Palestinien=
,
Indonesien,  etc.) geprobt wurden.

Gegenueber dieser faschistoid werdenden Gesellschaft sind wir
verantwortlich uns zu organisieren und alle Opfer der Staatsgewalt zu
unterstuetzen. Wir laden Sie ein an dem internationalen Protesttag gegen
Polizeibrutalitaet teilzunehmen.

Bis jetzt gab es folgende Veranstaltungen: Stra=DFentheater, Wandmalerei,
Publikationen, Demonstrationen, Konferenzen, Plakataktionen, Workshops,
Austellungen, Radio-und Fersehsendungen, kulturelle Feiern. Einige Gruppen
haben mehrere Aktionen vorbereitet andere haben Koalition gebildet. Jedes
Kollektiv, jeder Mensch entscheidet seine Aktionsmittel in Abhaengigkeit
von 7der politischen Lage des jeweiligen Landes, der Durchfuehrbarkeit
bestimmter Aktionen, der Verfuegbarkeit finanzieller Mittel usw.

Der Schluessel ist unsere Phantasie, unsere Kreativitaet.

Unser Kampf hat keine Grenze

Weg mit allen Polizeistaat !

Organisieren wir den IPGP

Wenn sie das Datum nicht einhalten koennen, dann versuchen Sie bitte so na=
h
wie moeglich daran zu bleiben.

Wenn Sie nicht teilnehmen koennen oder wollen, dann geben Sie diese
Nachricht bitte weiter.

Es steht Ihnen frei, diesen Text zu uebersetzen.

Sie haben Fragen, Kommentare, Sie wollen mehr ueber COBP erfahren, so 
koennen Sie uns durch per Post oder Email erreichen, oder auch unsere Web 
Site  besichtigen : http://www.tao.ca/~cobp/index.html


Adresse:
COBP
c/o La Librairie Alternative
2035 St-Laurent 2i=E8me =E9tage Montr=E9al, Qu=E9bec
Kanada
H2X 2T3
E-mail Adresse : seahorse@odyssee.net oder cobp@hotmail.com
E-mail auf Deutsch : pippikrakra@hotmail.com






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