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(de) Umweltschutz von Unten: Termine

From joern@inihaus.de
Date Fri, 22 Dec 2000 01:06:54 -0500 (EST)


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
            http://www.ainfos.ca/
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Umweltschutz von unten Termine im Jannuar

was ist Umweltschutz von unten?
Der Umweltschutz von unten Zusammenhang ist keine feste Gruppe oder
Organisation, sondern besteht aus vielen Gruppen, Initiativen und
Einzelpersonen, die einen anderen Umweltschutz wollen.
Der Umweltschutz der letzten Jahre ist gescheitert. Der fuer viele
zunaechst hoffnungsvoll erscheinende Versuch, Konzerne und Regierungen
als PartnerInnen zu begreifen, hat die Debatte um den Umweltschutz
weggetragen von den konkreten Interessen und Lebenszusammenhaengen der
Menschen. Sie sind heute aussen vorgelassen. Die Folge: Die Akzeptanz von
Umweltschutzmassnahmen ist niedrig, Windraeder, Naturschutzgebiete,
Verkehrsberuhigungen und vieles mehr sind angefeindeter als zehn Jahre
zuvor. Die Strategie war falsch.
Die geeignete Antwort ist ein Umweltschutz von unten.
Umweltschutz von unten bezeichnet eine Art von Umweltschutz, bei der
die Menschen zu den AkteurInnen werden: Die Strassen, Haeuserbloecke und
Landschaften werden von den Menschen gestaltet, die in ihnen leben.
"Demokratisierung von Flaechen- und Rohstoffverbrauch" heisst das
Gegenkonzept zu Ordnungsrecht, Planung von oben, Durchsetzung
oekologischer Ziele durch Behoerden oder ueber Eigentumsrecht sowie den
marktkonformen Instrumentarien wie Abgaben oder Oekosteuer.

JUKss
Das groesste Jugend- und Umwelttreffen findet dieses Jahr in Nuernberg
statt. Aus aktuellem Anlass nehmen wir auch noch einige Termine fuer 2000
mit auf, von den zahlreichen (ca. 100) Aks und Workshops haben wir hier
die mit Bezug zu Umweltschutz von unten aufgefuehrt und teilweise naeher
beschrieben. Weitere Infos zum JUKss gibt es unter
www.jugendumweltkongress.de weitere Infos zu den einzelnen AKs koennen in
der PW Saasen unter 06401/903283 und 0171/8348430, in der JUP Oldesloe
unter 04531/4512 oder in der JUMP HH unter jump@aktionsinfo.de erfragt
werden.

27.-31.12.00 Tierrechts Vernetzungstreffen

30.12.2000  09.30h - 12.15h
Oekojobs
Wer einen Freiwilligendienst absolvieren will sollte sich vorher
informieren, was es da alles
fuer Moeglichkeiten gibt, wie mensch sich am besten bewirbt oder welche
rechtlichen
Hintergruende es gibt. Hier werden spezielle Fragen zu Einsatzstellen und
dem Dienst im
Ausland beantwortet, die Oeko-Job-Boerse kann fuer die Recherche fuer den
eigenen Job
genutzt werden und es wird ueber eigene Erfahrungen berichtet werden.
Dieser Workshop
ist also fuer alle, die wissen wollen wie's geht!
Wer sich schon vorher informieren moechte findet Infos unter:
"Unterwegs fuer die Umwelt - Oekojobs in Europa", 250 Seiten, zahlreiche
Fotos, mit Hinweisen zu Bewerbung in verschiedenen europaeischen Laendern
und Einsatzstellenbeschreibungen, 19.80 DM (+ 6.- DM Versandkosten),
Bestelladresse siehe oben, oder ueber den Buchhandel fuer 29.80,
interconnections Verlag, ISBN 3-86040-090-8
oder im Internet: oekojobs.de

29.12.2000  09.31h - 12.15h
Naturschutz von unten  ein neuer Naturschutz mit den Menschen
Es wird immer offensichtlicher, der Naturschutz in seiner klassischen
Form hat
abgewirtschaftet! Auf saemtlichen Naturschutztagen wird der
Altersdurchschnitt immer
hoeher und die letzten Naturschuetzer beissen sich immer staerker an den
konservativen
Wurzeln des Naturschutzes fest. In einigen Behoerden hat sich zwar
'rumgesprochen, dass
es auch nicht ganz ohne die Leute vor Ort geht, dann werden eben mal
Methoden wie die
Mediation zu Rate gezogen, um die Leute doch noch zu ueberreden. Trotzdem
ist
Naturschutz out wie noch nie, gerade da wo viel Naturschutz betrieben
wird, sind am
meisten Leute gegen den Naturschutz. In der 3. Welt werden dann sogar
Menschen fuer
den Naturschutz vertrieben und Rot/Gruen plant schon mal
"Gruenhelm"Einsaetze und
eigentlich wollen wir doch alle einen Gruenen Adolf, der die Natur gegen
den Eindringling
Mensch verteidigt!
Warum muss das eigentlich so sein, warum gibt es keinen Naturschutz mit
den Menschen?
Warum besinnt sich der Naturschutz nur auf seine konservativen Wurzeln
oder betreibt vor
Ort unpolitischen Biotopschutz?
Wie koennte es einen Naturschutz auf der ganzen Flaeche geben und sich
nicht auf Reservate
beschraenken? Warum koennen die Landbesitzer oder Nutzer ueber den Boden
entscheiden
und nicht alle Menschen? Warum ist der Schutz von Natur kein
Menschenrecht von dem
jeder auch profitiert? Warum kann der Naturschutz nicht zu einer
revolutionaeren Kraft
werden? Tja, warum eigentlich?
Vielleicht einfach, weil sich bisher nur sehr wenige Gedanken darueber
machen, die meisten
Linken Naturschutz eh als konservativ ablehnen und "die" Naturschuetzer
selber immer
noch denken sie waeren die einzigen die die Natur lieben und sie daher in
einem Kleinkrieg
gegen alles Menschliche verteidigen muessen.
Naturschutz von unten will etwas anderes, einen Naturschutz mit den
Menschen...
Bei diesem AK werde ich neben den Hintergruenden und Konzept auch
Moeglichkeiten der
Umsetzung (z.B. Naturschutzstationen) vorstellen.

Do.28.12.2000....15.45h - 18.30h
Kritik an der Agenda 21 und die Alternativen
Seit einigen Jahren ist der Begriff Nachhaltigkeit in der Umweltszene
weit verbreitet. Er
wurde durch die Umweltkonferenz in Rio gepraegt und soll durch sogenannte

Agendaprozesse vor Ort umgesetzt werden. Leider wurde bisher nur wenig
durch die
Agendaprozesse erreicht, in einigen Bereichen sogar Rueckschritte zu
verzeichnen. Bleibt
die Frage, ob mensch sich an dieser Nachhaltigkeitsdiskussion beteiligen
sollte. Dieser
Frage und Alternativen geht dieser AK  nach.
- Einfuehrung ueber verschiedene Agendaprojekte und der Kritik an der
Agenda 21 selber
- Geschichte des Nachhaltigkeitsbegriffs und kritik daran
- Am Ende werden Alternativen zur Agenda dargestellt.
- Perspektiven fuer die Arbeit vor Ort. Hier werden auch einige positive
Beispiele jenseits
von Expo, Agenda und Nachhaltigkeit vorgestellt.

28.-29.12.00 bundesweites FOeJ-Treffen

28. oder 29. Dezember, 2 AK-Phasen lang, Zurueck aus dem Jahr 2050 
EXPO revisited" (Nachholung eines Seminares)
Nach 5 Monaten schliesst die EXPO ihre Pforten und Twipsy tritt
den Ruhestand an.

Gentechnik zur Verhinderung von Hungersnoeten - Atomtechnologie,
um Treibhausgase zu reduzieren  Technologien als alleinige
Loesung oekologischer und sozialer Probleme  Berechenbarkeit der
Natur das sind Ziele, die mit dem EXPO-Motto
Mensch Natur Technik" propagiert werden.
Auch in unserem Alltag tauchen diese Zukunftsvisionen auf.
In diesem Seminar wollen wir uns mit der schoenen neuen EXPO-Welt
auseinandersetzen und eigene Perspektiven entwickeln. Dabei
werden wir uns auf die beiden Bereiche Gen- und Reprotechnologien
und "Zukunft der Arbeit" konzentrieren. In Form einer Spurensuche
werden wir Zeitungen, Zeitschriften und Webseiten analysieren,
und Interviews durchfuehren.

30.12., 9.30-12.15 Uhr: Oekostrom von unten

30.12., 15.45-18.30 Uhr: Vorstellung/Mitmachen bei der Umweltzeitung
"Oe-Punkte"

31.12., 9.30-12.15 & 15.45-18.30 Uhr: Freie Menschen in Freien
Vereinbarungen (Visionen)


Vom 05. bis zum 07. Januar 2001 in Bad Oldesloe
Seminar zu:
Finanzierung von politischen Projekten
Woher nehmen wenn nicht stehlen? Oder gerade doch stehlen?
Eins haben, bei allen sonstigen Differenzen, die meisten politischen
Gruppen gemeinsam. Und zwar das Problem ihre Arbeit genuegend zu
finanzieren. Je nach dem wie eine
Gruppe arbeitet, kommt sie mit mehr oder weniger grossen Betraegen aus.
Aber leider kostet ja fast alles eigentlich viel zu viel Geld. Sei es
das Drucken von Flugblaettern oder
Plakaten, die Miete von Raeumen oder das staendige Fahren zu irgendwelchen
Treffen oder Seminaren wie diesem. Und auch eine Demo waehre viel
einfacher organisiert, waehre da
nicht die leidige Frage: aber wehr traegt denn die Kosten. Und genau
diesem Problem soll auf unserem Seminar Finanzierung von politischen
Projekten Abhilfe geschaffen werden.
Wir wollen zeigen, dass nicht nur irgendwelchen grossen Verbaende,
Parteien oder am gesellschaftlichen Mainstream orientierte Projekte die
Moeglichkeit haben ihre Arbeit recht gut
zu Finanzieren. Dabei soll es einerseits um Zuschuesse von oeffentlichen
Stellen, Stiftungen, etc. gehen aber auf der anderen Seite auch um
unabhaengige Eigenfinanzierung, die nicht
vom guten Willen irgendwelcher offiziellen Stellen abhaengig ist.
Es soll auf dem Seminar nicht nur theoretisch ueber das Thema gesprochen
werden sondern auch konkrete Antraege gestellt, und Dinge geschnorrt
werden. Falls du eine Projektidee
hast, bringe dazu doch einfach deine Materialien dazu mit (falls
vorhanden).
Infos & Anmeldung unter: JUMP-Hamburg, Postfach: 30 61 37, 20327
Hamburg, jump@aktionsinfo.de
Jugend Umwelt Projektwerkstatt (JUP), Turmstrasse 14a, 23843 Bad
Oldesloe, jup@inihaus.de

17.-19.1. in Duessel (FH)
Januartreffen
"Widerstand organisieren! Bewegung von unten aufbauen!"
Gemeinsames Treffen zur Diskussion von Aktionsformen, Vernetzungs- und
Arbeitsstrategien. Aufgerufen von
verschiedenen Zusammenhaengen, z.B. dem neu gegruendeten
Direct-Action-Netzwerk, dem "Hoppetosse -
Netzwerk fuer kreativen Widerstand", Prag-Vorbereitungs- und viele
Basisgruppen, Medien usw.
Themen u.a.: Internationale Widerstandsvernetzung,
AKtionskunst&Strassentheater, Visionen und Politik,
Gender/Antisexismus, Entscheidungsfindung ohne Hierarchien usw.
Reader (gegen Briefmarken) und Info/Anmeldung: FH Duesseldorf (Andrea),
Tel. 0173/1761737
Internet: www.expo-no.de/widerstand/jantre.htm

25.-28.1. in Berlin
Seminar "Oekologie oder Markt?"
Mit Besuch der Messe "Gruenes Geld", eventuell Aktionen und Diskussionen
dort. Das Seminar (Ankunft auch am 26.1. abends moeglich) hat zum Inhalt:
Kritik an oekoneoliberalen Konzepten, Gegensatz von Umweltschutz und
Marktorientierung/Profitdenken, Diskussion um Nachhaltigkeit, Oekosteuer,
Oekoaudit und andere marktkonforme Umweltschutzstrategien.
Gegenpositionen: Direkte Oekonomie, Demokratisierung von Flaechen- und
Rohstoffverbrauch, konkrete Beispiele von "Oekostrom von unten" ueber
BuergerInnen-Windanlagen bis zu
Bauernhoefen in Gemeinschaftsbesitz. Internationale Aspekte.
Info: Institut fuer Oekologie, Fachbereich Wirtschaft & Politik,
Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen, 06401/90328-3, Fax -5,
projektwerkstatt@apg.wwbnet.de, Umweltschutz-von-unten-Homepage:
http://go.to/umwelt


Vorschau:

2.-4.2. in Berlin
Seminar "Oekostrom von unten"
Hintergruende zu Oekostrom und Stromvermarktung,
Strom-ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Gemeinschaften,
Energieanlagen in Gemeinschaftsbesitz, regenerative Energien staerken
(Wind, Solar, Wasser, Biogas).
Info: BAOBAB-Infoladen in Berlin, jeh@baobab.de
Oekostrom-von-unten-Homepage: http://move.to/oekostrom

4.2. in Berlin (Waldorfschule in Kreuzberg)
Diskussionsveranstaltung zu neuen Wegen in der Umweltpolitik
Es diskutieren VertreterInnen der Gruenen, der Deutschen Bank, von
DaimlerChrysler und dem NABU - welch eine
Auswahl! Geplant sind Diskussionsteilnahme bis Proteste. Naeheres ueber
http://go.to/umwelt oder 064017/903283.



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Weitere Informationen:
Zur Zeit weitet sich die Debatte um den Umweltschutz von unten immer
mehr aus: Vortraege, Workshops auf Kongressen und Seminare befassen sich
mit dem Thema. Fuer Neu-EinsteigerInnen gibt es ein Infopaket (6 DM)
sowie die Buecher "Agenda, Expo, Sponsoring, Band 1 und Quellen-CD zu
Recherchen im Naturschutzfilz, Band 2 zu Perspektiven radikaler,
emanzipatorischer Umweltschutzarbeit" (je 39,80 DM pro Buch, 49,80 DM
fuer CD, IKO-Verlag). Infos im Internet Internet: http://go.to/umwelt,
Termine unter: www.aktionsinfo.de
Kontaktadresse: Institut fuer Oekologie, Turmstr. 14A, 23843 Bad Oldesloe,
Tel.: 04533/792259, Fax: 04533/792286, eMail: institut@inihaus.de
Termine bitte senden an: termine@aktionsinfo.de, Weitere Presseinfos
unter:
http://www.eco-news.de/scripts/news.prg?page=listnews&medium=*oepunkt




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