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(de) Fuenfter Intern. Protesttag gegen Polizeibrutalitaet

From abcibk@hushmail.com (ABC Innsbruck)
Date Thu, 7 Dec 2000 22:50:08 -0500 (EST)


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
            http://www.ainfos.ca/
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Fuenfter Internationaler Protesttag gegen Polizeibrutalitaet
15. Maerz 2001

Der 15. Maerz 2001 ist bereits der 5te alljaehrlich stattfindende 
internationale Protest- und Solilidaritaettag gegen 
Polizeibrutalitaet. 1997 fand er auf  Initiative des schweizer 
Kollektivs =AB Drapeau Noir =BB (Die schwarze Fahne ), und mit der Hilfe 
von COBP (Buerger/innen gegen Polizeibrutalitaet) aus Montreal/Kanada 
zum ersten Mal statt. Seitdem ist der Internationale Protesttag Gegen 
Polizeibrutalitaet (IPGP) ein Erfolg. Das Datum des IPGP, der 15. 
Maerz, wurde ausgewaehlt, weil 2 Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren 
an diesem Tag von der schweizer Polizei geschlagen wurden.

Dieser Polizeibrutalitaet denunzierende Tag ermoeglicht die Gruendung 
und Verstaerkung der Verbindungen zwischen den Gruppen, die  weltweit 
direkt und indirekt gegen diese staatliche Brutalitaet kaempfen. Er 
schafft internationale Solidaritaet, die angesichts der weltweit 
kollaborierenden und aeusserst gut organisierten Polizei unbedingt 
notwendig ist. Die von dem IPGP dargestellte Solidaritaet spielt eine 
unheimlich wichtige Role  in der noetigen Entwicklung der Denunziation 
der Polizeibrutalitaet. Er zerbricht den Mythus der Einstimmigkeit  
ueber die tugendhafte Werte der Polizei, die vor allem durch 
pro-polizeiliche Fernsehsendungen, Hollywoodfilms und Massmedias 
unterstuezt werden. Sie bringt Gruppen und Individuen ans Licht, die 
wegen  ihres Engagements in diesem Kampf  taeglich verfolgt werden. 

Die Polizei, Repressionswerkzeug des modernen Staates, hat eine 
relativ junge Geschichte und Herkunft. Der Anfang des 19ten 
Jarhunderts charakterisiert sich durch die Industrialisierung und 
Proletarisierung der neuen StaedterInen. Die Klassenkaempfe 
verchlimmern sich, als Buergtum (staedtische Fuehrerklasse), 
industrielles Eigentum (das Kapital) und ArbeiterInnen nebeneinander 
zusammenleben. Gegen die Unruhe und Organisierung der Arbeiter wurde 
die Polizei gegruendet, damit sie das Kapital schuetzt.

Es ist die Entscheidung der Polizei ein "Verbrechen" zu bestrafen, ein 
"Gesetz" an einem Ort und zu einer Zeit anzuwenden. Die Polizei, 
Volbeauftragter des Staates, uebertritt naemhllich ueberall und jeden 
Augenblick die Gesetze, die sie angeblich anwenden lassen mue=DFte. Sie 
mi=DFbraucht ununterbrochen  ihre Vollmachten und  sie lae=DFt ihrer 
Gewalt straflos freien Lauf. Die Polizei beobachtet, kontrolliert, 
spioniert, klagt an, bestraft, gibt Geldstraft, mi=DFachtet, verfolgt, 
verhaftet, quaelt, pruegelt, foltert, sperrt ein, deportiert, entehrt 
und toetet. Sie zielt vor allem auf die "Unerwuenschten der 
Gesellschaft" (gefaehrliche Klasse) ab: Arme, Obdachlose, Farbige, 
ImmigrantInnen und Personen in nichtregulaerer Situation (Papierlose, 
SchwarzarbeiterInnen), "Sexworkers", politische AktivistInnen, 
engagierte StudentInnen, organisierte ArbeiterInnen, gay, transexuel 
und feministische Aktivisten und alle die die Autoritaeten bezweifeln. 
.

Deshalb haben die internationalen Kampfbewegungen gegen die 
kapitalistische Mondialisierurng zu maechtiger Repression und 
regelmaessiger Polizeibrutalitaet gefuehrt. Sei es in Prag, Seattle, 
Vancouver, Seoul oder Washington, ueberall hat eine ueberraschende und 
kaum bekannte Zahl von Leuten, waehrend mehrerer Demonstrationen, 
Karnevals und Aktionen, Polizeibrutalitaet, Sicherheitsverwahrung 
(Entfuehrung), illegale Verwahrung, unmenschliche 
Verhaftungsbedingungen bis hin zur Folter erlebt oder war Zeuge davon.

Dem Auseinanderklaffen zwischen Armen und Reichen, der 
unvermeindlichen Erhoehung der Armut, dem Elend und der allgemeinen 
Verschlechterung  der Lebensbedingungen entgegen investieren die 
Regierungen ins Polizeiamt, damit die Ordnung und Sozialfrieden um 
jedem Preis herrschen. Ein Beispiel ist diese bedauerliche Neigung zur 
Nuetzung von "nicht-toedlichen" Waffen waehrend Demos, die in 
entfernten Unruheregionen (Nord Irland, Palestinien, Indonesien, etc.) 
geprobt wurden.

Gegenueber dieser faschistoid werdenden Gesellschaft sind wir 
verantwortlich uns zu organisieren und alle Opfer der Staatsgewalt zu 
unterstuetzen. Wir laden Sie ein an dem internationalen Protesttag 
gegen Polizeibrutalitaet teilzunehmen.

Bis jetzt gab es folgende Veranstaltungen: Stra=DFentheater, 
Wandmalerei, Publikationen, Demonstrationen, Konferenzen, 
Plakataktionen, Workshops, Austellungen, Radio-und Fersehsendungen, 
kuturelle Feiern. Einige Gruppen haben mehrere Aktionen vorbereitet 
andere haben Koalition gebildet. Jedes Kollektiv, jeder Mensch 
entscheidet seine Aktionsmittel in Abhaengigkeit von 7der politischen 
Lage des jeweiligen Landes, der Durchfuehrbarkeit bestimmter Aktionen, 
der Verfuegbarkeit finanzieller Mittel usw. 

Der Schluessel ist unsere Phantasie, unsere Kreativitaet.

Unser Kampf hat keine Grenze

Weg mit allen Polizeistaat !

Organisieren wir den IPGP

Wenn sie das Datum nicht einhalten koennen, dann versuchen Sie bitte 
so nah wie moeglich daran zu bleiben.

Wenn Sie nicht teilnehmen koennen oder wollen, dann geben Sie diese 
Nachricht bitte weiter.

Es steht Ihnen frei, diesen Text zu uebersetzen.

Sie haben Fragen, Kommentare, Sie wollen mehr ueber COBP erfahren, so 
koennen Sie uns durch per Post oder Email erreichen, oder auch unsere 
Web Site  besichtigen : http://www.tao.ca/~cobp/index.html


Adresse: 
COBP
c/o La Librairie Alternative
2035 St-Laurent 2i=E8me =E9tage Montr=E9al, Qu=E9bec
Kanada
H2X 2T3
E-mail Adresse : seahorse@odyssee.net oder cobp@hotmail.com
E-mail auf Deutsch : pippikrakra@hotmail.com

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Text verbreitet von Anarchist Black Cross Innsbruck:

LOM
Postlagernd
6024 Innsbruck
Austria

e-mail: abcibk@hushmail.com
http://www.freespeech.org/entfesselt










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